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Gravelbikes im Test: Felt Breed 20

Felt Breed 20 im Test

Gravelbikes werden immer beliebter. Felt bringt mit dem Felt Breed 20 ein neues Modell auf den Markt. ROADBIKE hat das Bike einem Praxistest unterzogen.

 Hochwertige Ausstattung mit Sram Force

 kleiner Preis

 Großer Fahrspaß im Gelände auf ruppigerem Untergrund

 Recht hohe Gesamtgewicht

 Spürbare Schwächen auf asphaltierten Abschnitten

Viele bieten es als optionale Möglichkeit an, Felt setzt es bei seinem Breed 20 serienmäßig um: Das Rad kommt mit kleineren 650b-Laufrädern, was mehr Raum für breitere Reifen lässt. Das macht das Breed 20 zu einem der spannenden Räder in diesem Test. Ganze 47 mm messen die montierten Vittoria-Terreno-Reifen, die das Rad vom Fahrgefühl schon recht nah am Hardtail positionieren.

Was sich auf asphaltierten Abschnitten deutlich schwerfälliger, fast träge anfühlt, spielt aber auf grobem Schotter, verwurzelten Passagen und im Matsch seine Stärken aus. Wo man mit anderen Gravelbikes mühsam eine fahrbare Linie sucht, fährt man mit dem Breed, ohne groß nachzudenken, drüber, auch wenn mal ein Stein im Weg liegt. Dazu kommt der mit 1032 mm für einen 54er-Rahmen recht lange Radstand, der für zusätzliche Laufruhe und sicheres Handling sorgt.

Der Rahmen aus Aluminium unterstreicht den unverwüstlichen Eindruck und bietet überdies viele zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Flaschenhalter und Bikepackingtaschen. Und deshalb ist für knapp 2400 Euro auch eine noblere Ausstattung mit Srams Cx1-Force-Gruppe drin, die mit ihrem knackig-direkten Schaltverhalten punktet. Allerdings ist das Breed mit einem Komplettgewicht von 9,5 Kilo kein Leichtgewicht, und die breiten Reifen fühlen sich im Gelände klar wohler als auf Asphalt. Wer auf seinen Touren gerne mal längere Straßenabschnitte einplant – womöglich bergauf –, wird mit einem leichtfüßigeren, etwas agileren Gravelbike definitiv mehr Freude haben.

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Vortrieb:

Komfort:

Asphalt:

Schotter:

Schlamm:

Fazit: Das perfekte Rad für alle, die mit ihrem Gravelbike das Offroad-Abenteuer suchen und dabei Trails den Schotterpisten vorziehen.

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