Rennrad-Parts von der RoadBIKE-Redaktion ausprobiert

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Foto: Benjamin Hahn Rennrad-Parts von der RoadBIKE-Redaktion ausprobiert

Rennrad-Parts ausprobiert: Cycleops Alu-G3-Laufrad

Preis: 1.399,00 Euro
Gewicht: 784 g (VR), 1.028 g (HR)
Positiv: Sehr steife, hochwertige Räder, G3-Nabe servicefreundlich, fairer Komplettpreis
Positiv/Negativ: Gewicht für's Training OK
Wattgesteuertes Training ist effizient – und wird für immer mehr Rennradfahrer interessant, weil immer mehr verschiedene Systeme zur Auswahl stehen. Die US-amerikanische Marke Cycleops hat mit den kabellosen Powertap-Naben schon seit 2006 ein sehr flexibles System im Angebot: Ein Laufrad mit Kraftmess-Nabe lässt sich schnell und einfach zwischen zwei Rennrädern tauschen – ideal für Besitzer mehrerer Räder. Cycleops bietet seine Naben auch in Komplettlaufrädern an – die neue G3-Nabe zum Beispiel im Laufradsatz Alu-G3, den RoadBIKE bereits testen konnte. Verlockend an diesem Komplettangebot ist nicht zuletzt der Preis: Während die G3-Nabe allein mit 1.199 Euro zu Buche schlägt, gibt es das komplette Laufrad-Set für nur 200 Euro mehr ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Cycleops Alu-G3-Laufrad

Preis: 1.399,00 Euro
Gewicht: 784 g (VR), 1.028 g (HR)
Positiv: Sehr steife, hochwertige Räder, G3-Nabe servicefreundlich, fairer Komplettpreis
Positiv/Negativ: Gewicht für's Training OK
... Dabei verwendet Cycleops durchweg hochwertige Bauteile, die Räder sind mit je 32 3-fach gekreuzten Speichen äußerst stabil und haltbar aufgebaut. Im RoadBIKE-Prüflabor erreichte das Vorderrad eine Seitensteifigkeit von herausragenden 106 Nm/°, das Hinterrad sehr gute 84 Nm/°. Damit empfiehlt sich das rund 1.800 Gramm schwere Set als zuverlässiger Trainingspartner für die ganze Saison. Auch die neu konzipierte G3-Nabe wurde deutlich alltagstauglicher: Cycleops hat die Elektronik vom Inneren des Nabenkörpers in eine leicht abnehmbare Kappe gepackt, die Batterie lässt sich problemlos mit wenigen Handgriffen tauschen ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Cycleops Alu-G3-Laufrad

Preis: 1.399,00 Euro
Gewicht: 784 g (VR), 1.028 g (HR)
Positiv: Sehr steife, hochwertige Räder, G3-Nabe servicefreundlich, fairer Komplettpreis
Positiv/Negativ: Gewicht für's Training OK
... Dank integriertem USB-Anschluss kann der Besitzer auch Firmware-Updates selbst aufspielen. Die komplette G3-Nabe wiegt nur noch rund 325 Gramm – 80 Gramm weniger als ihr Vorgänger. So unkompliziert das ganze Laufrad konzipiert wurde, so einfach der Wechsel des Leistungsmesssystems zwischen mehreren Rädern funktioniert, so problemlos kommuniziert die Nabe per ANT+ Funkprotokoll auch mit Radcomputern anderer Hersteller (der Joule-Computer von Cycleops kostet ggfs. 299 Euro extra). Im Testbetrieb arbeitete die Powertap-G3 problemlos mit einem Edge 800 von Garmin zusammen.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Zipp 303 Carbon Clincher

Preis: 2.500,00 Euro
Gewicht: 714 g (VR ohne Schnellspanner), 829 g (HR ohne Schnellspanner)
Positiv: Rollt gut und gern schnell, hoher Komfort, steif und dadurch sehr präzise
Negativ: Für den Preis recht schwer
Wenn ein Carbonlaufrad, dann dieses! Ein Blick auf die Eckdaten des neuen 303 Carbon Clincher genügt, und viele Rennradfahrer werden reflexartig richtig gierig: Die 45-mm-Felge ist noch nicht zu hoch und schwer für den Alltagseinsatz, zudem soll sie laut Zipp richtig guten Dämpfungskomfort bieten – Zipp bewirbt das 303 als ideal für die Frühjahrsklassiker. Das neue, extrem breite Fire­crest-Profil soll zudem weniger anfällig auf Seitenwind reagieren als andere Hochprofile. Ist das neue 303 also der perfekte Alleskönner? RoadBIKE konnte ein Paar 303 Carbon Clincher bereits ausgiebig testen – und sich von seinen Vorzügen als starker Roller überzeugen ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Zipp 303 Carbon Clincher

Preis: 2.500,00 Euro
Gewicht: 714 g (VR ohne Schnellspanner), 829 g (HR ohne Schnellspanner)
Positiv: Rollt gut und gern schnell, hoher Komfort, steif und dadurch sehr präzise
Negativ: Für den Preis recht schwer
... Vor allem auf langen Tempo-Passagen wirkt das 303 subjektiv richtig schnell, auf Abfahrten folgt es sehr präzise. Auf schlechtem Untergrund wirkt das neue 303 für Clincher auch tatsächlich recht komfortabel – das liegt sicher auch an der satte 26 Millimeter breiten Felge, auf der selbst ein 23er-Reifen recht breit baut und damit besseren Dämpfungskomfort generieren kann. Durch diesen breiten Reifenquerschnitt folgt das 303 auch ruhig und zuverlässig durch Kurven. Die Bremsleistungen mit den mitgelieferten, von Swissstop für Zipp hergestellten grauen Belägen waren für Carbon-Bremsflanken auch bei Nässe ordentlich – die Beläge packen sehr gutmütig zu und lassen sich über einen langen Hebelweg dosieren ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Zipp 303 Carbon Clincher

Preis: 2.500,00 Euro
Gewicht: 714 g (VR ohne Schnellspanner), 829 g (HR ohne Schnellspanner)
Positiv: Rollt gut und gern schnell, hoher Komfort, steif und dadurch sehr präzise
Negativ: Für den Preis recht schwer
... Richtig überzeugen konnten die neuen 303 im Prüflabor mit ihren satten Seitensteifigkeiten: das Vorderrad erreichte herausragende 107 N/mm, das Hinterrad sehr gute 84 N/mm. Mit einem Set-Gewicht von 1.543 Gramm (zuzüglich 77 Gramm für das Paar Schnellspannachsen) gehört der 303 Carbon Clincher allerdings nicht zu den Bergflöhen – Sprints und lange Kletterpartien macht er ordentlich mit, wird hier aber kein Sieger. Trotzdem: Durch sein eigenständiges Felgendesign schafft der 303 den Spagat aus Semi-Aero, hohem Komfort und zeigt starke Leistungen als Rouleur auf der Langstrecke und als guter Allrounder.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Reynolds Assault / Strike

Preis: 1.449,00 Euro
Gewicht: 665 g (VR), 933 g (HR)
Positiv: Sehr stabil und haltbar, top Rolleigenschaften, hochwertig verarbeitet
Negativ: -
Reynolds, einer der großen Hersteller von Carbon-Felgen, greift verstärkt mit Komplettlaufrädern an, etwa mit dem Clincher-Set (für Drahtreifen) Assault/Strike. Mit 46 Millimeter hoher Felge am Vorderrad und 66 Millimeter am Hinterrad ist das Set noch für einen recht breiten Einsatzbereich interessant, zumal das Gewicht unter 1.600 Gramm bleibt. Die steifen Räder (97/89 Nm/°) rollen gut und sind nicht träge. Praktisch: Die Hinterrad-Nabe lässt sich problemlos auf Campagnolo- oder Shimano-Rotor umrüsten. Für 1.449 Euro ein starkes Paar!
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Rennrad-Parts ausprobiert: Vittoria Diamante Pro Radiale

Preis: 39,90 Euro
Gewicht: 189 g
Positiv: Sehr agiles Handling, spürbar komfortabel, auch als 24er erhältlich
Negativ: -
Die radiale Bauweise des neuen Diamante-Modells ist eine Neuheit bei Fahrradreifen: Die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Fäden der Karkasse sollen deutlich geschmeidiger abrollen als die üblicherweise diagonal verlaufenden Fäden. In der Tat fühlt sich der neue Diamante Radiale sehr schnell, direkt und lebendig an – und unterscheidet sich spürbar von "normalen Reifen". Das liegt zum Teil sicher auch an der schmalen Bauform. Doch obwohl der Radiale nur 22 Millimeter breit ist, bietet er deutlich spürbaren Komfort. Und auch der Pannenschutz scheint zu funktionieren: Bei ausführlichen Testrunden auf Zypern gab’s keine Defekte – bei den Modellen einiger Mitbewerber durchaus.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Zipp Service Course CSL

Preis: 89,00 Euro (Vorbau), 107,00 Euro (Lenker)
Gewicht: 130 g (Vorbau), 285 g (Lenker)
Positiv: Angenehm kurzer Bogen, Oberlenker abgeflacht, Lenker/Vorbau sehr hochwertig
Negativ: -
Beim Lenker entscheidet neben der Tiefe des Bogens (Drop) auch, wie weit der Bogen nach vorn geht (Reach) – hier setzt Zipp mit der neuen CSL-Version des Service Course auf ein extrem kurzes Maß. Dadurch sitzt der Fahrer kompakter, wenn er in Schaltgriff-Position unterwegs ist. Speziell für Piloten mit kurzen Armen oder kurzem Oberkörper angenehm – oder für entspannte Tourer. Mit dem passenden Vorbau aus derselben Modellreihe liefert Zipp hier ein ebenso hochwertiges wie leichtes Alu-Cockpit.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Trickstuff Doppelmoppel

Preis: 310,00 Euro
Gewicht: 185 g (Nur Konverter)
Positiv: Funktioniert mit vielen Scheibenbremsmodellen, sehr gute Dossierbarkeit, sehr hohe Bremskraft
Negativ: -
Scheibenbremsen sind derzeit ein viel diskutiertes Thema, für Crosser oder künftige Rennrad-Generationen. Der Doppelmoppel macht hydraulische Disc-Bremsen schon heute Rennrad-kompatibel: Der Konverter ermöglicht deren Einsatz in Verbindung mit Schalt-/Bremshebeln von Campagnolo, Shima­no oder Sram. Der Bowdenzug vom Brems­hebel bedient einen Hydraulikkolben im Doppelmoppel, der dann die Bremse ansteuert. Verglichen mit Seilzugsys­temen bringen hydraulische Discs bei jeder Witterung klare Vorteile, in Sachen Bremskraft und Dosierbarkeit macht das der Doppelmoppel einmal mehr deutlich. Das Mehrgewicht des Sys­tems liegt bei rund 100 Gramm, Disc-kompatible Gabel und Laufräder kommen allerdings noch hinzu.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Look Power

Preis: 1.699,00 Euro (ohne Computer), 1.949,00 Euro (mit Polar CS600X)
Gewicht: 392 g (ohne Computer)
Positiv: Flexible Lösung, relativ leicht
Negativ: Recht hoher Preis, unterstützt kein ANT+
Als Look und Polar auf der Eurobike das neue Kraftmesssystem Kéo Power zeigten, war das Interesse groß: Der Ansatz, die Kraftmessung via Dehnmessstreifen in den Pedalachsen zu platzieren, verspricht ein eichfach zu montierendes, flexibles System. Klar, Pedale lassen sich an jede Kurbel montieren und, anders als Systeme zur Tretlagermontage, problemlos auch an mehreren Rädern verwenden. Systeme in der Nabe (wie Look 1989 bereits mit der Max One im Programm hatte) sind an das jeweilige Laufrad gebunden. Als eines der ersten ausgelieferten Sets traf das Kéo Power als Bundle mit einem Polar CS600X in der Redaktion ein. Die Erstmontage erfordert etwas Zeit und ein ausführliches Studium der umfangreichen Bedienungsanleitung. Die Pedale werden nicht einfach eingeschraubt, vielmehr muss die Achse exakt ausgerichtet und dann per Kontermutter gesichert werden ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Look Power

Preis: 1.699,00 Euro (ohne Computer), 1.949,00 Euro (mit Polar CS600X)
Gewicht: 392 g (ohne Computer)
Positiv: Flexible Lösung, relativ leicht
Negativ: Recht hoher Preis, unterstützt kein ANT+
... Dann werden die Funksensoren auf die Pedalachsen gesteckt und – nicht wirklich elegant – zusätzlich mit einem Kabelbinder gesichert. Danach muss der Polar-Computer mit persönlichen Daten gefüttert werden. Beim Einschalten kalibriert sich das System selbstständig, schwankt die Temperatur während der Ausfahrt stark (>10 °C), muss unterwegs nachkalibriert werden. Die Pedale kommunizieren per Funk nur mit Polar-Geräten (CS500, CS600 und CS600X), der unter Radcomputern weit verbreitete Standard ANT+ wird nicht unterstützt ...
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Rennrad-Parts ausprobiert: Look Power

Preis: 1.699,00 Euro (ohne Computer), 1.949,00 Euro (mit Polar CS600X)
Gewicht: 392 g (ohne Computer)
Positiv: Flexible Lösung, relativ leicht
Negativ: Recht hoher Preis, unterstützt kein ANT+
... Einmal in Betrieb genommen, lieferte das System Werte, die tendenziell niedriger ausfielen als eine zum Vergleich mitlaufende SRM-Kurbel, die Leistung wird dabei für beide Pedale separat ausgewiesen. Bei sehr niedrigen Kadenzen und konstanter Geschwindigkeit schwankte die Leistungsanzeige stark. Genaue Messungen zur Präzision des Systems wird ein späterer Vergleichstest liefern. Mit knapp 200 Gramm Mehrgewicht (zu Standard-Kéos) behauptet sich die Power-Variante gut im Konkurrenzumfeld. Und obwohl kein Schnäppchen, ist sie doch klar günstiger als etwa eine SRM-Kurbel.
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Rennrad-Parts ausprobiert: Tune Speedneedle Getunt

Preis: 204,00 Euro (Lederdecke ca. 30 Euro)
Gewicht: 104 g (+ 30 g)
Positiv: Sehr leicht, langstreckentauglich komfortabel, edles Tuningteil
Negativ: Gestell passt nicht in jede Stütze
Der Speedneedle ist seit Jahren im Programm der Gewichtsschleifer von Tune – mittlerweile sind 3 Varianten erhältlich. Im Dauertest war die "Marathon"-Ver­sion mit etwas breiterer Sitzschale. Nicht jedermanns Sache sind beim Speedneedle die Lederbesätze vorn und hinten – mit blankem Carbon in der Mitte der Sitzfläche. Für rund 30 Euro klebte ein Sattler eine hochwertige durchgehende Lederdecke auf den RoadBIKE-Testsattel. Dieser wiegt nun rund 134 g und bietet dabei noch besseren Sitzkomfort!
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Rennrad-Parts ausprobiert: Fizik Sattelstützenring

Preis: 5,00 Euro
Gewicht: 4 g
Positiv: Schützt den Rahmen vor Wasser und Schmutz, markiert die Sitzhöhe
Negativ: -
Wer auch bei Regen fährt, kennt das Problem der gefluteten Rahmen – vor allem über die Sattelstütze tritt gern Wasser ein. Dagegen hilft der 15 Millimeter hohe Silikonring von Fizik, den man über die Sattelstütze ziehen kann. Ganz nebenbei markiert die Gummilippe in Wunschfarbe, wie weit die Stütze im Rahmen steckt: Praktisch, wenn man die Stütze häufig zum Transport ausbauen muss.
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