Rennrad-Parts in der RoadBIKE-Redaktion im Dauertest

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Foto: Benjamin Hahn

Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano 105 (16.000 km)

Preis: 766 Euro
Gewicht: 2536 g
Positiv: langlebige Innenlager, haltbare Kettenblätter
Negativ: Bremsen nässeanfällig, Schaltwerklager defekt
Solide und zuverlässig? Klar. Begehrenswert? Sind andere. Shimanos 105er-Gruppe steht traditionell im Schatten der großen Geschwister Ultegra und Dura-Ace. Wer es sich leisten kann, greift zur Ultegra – und träumt von der Dura-Ace. Dass die 105 als günstige Alternative nicht nur für Einsteiger taugt, zeigte der RB-Dauertest: 16 000 harte Kilometer musste sie erdulden – bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit, im Training und im Renneinsatz.
Im Wesentlichen unterscheidet sich die 105 von den Top-Gruppen durch das verbaute Material: Leichtbau findet sich eher an den teuren Gruppen, statt Alu kommt häufiger mal Stahl zum Einsatz. Als Leichtgewicht geht die 105 nicht durch, ihrer Funktionalität tut das keinen Abbruch: Die Schaltung funktionierte auch nach über 16 000 Kilometern noch gut. Ein paar Probleme verursachten Schmutz und Nässe, unterm Strich fiel die Bilanz aber durchaus positiv aus. So sieht man der Gruppe zwar an, was sie geleistet hat, und zum Ende des Dauertests war ein Komplettservice fällig. Doch: „Nach sorgfältiger Reinigung und mit ein paar Ersatzteilen im Wert von rund 50 Euro würde sie fast wieder in altem Glanz erstrahlen“, erklärte RoadBIKE-Mechaniker Haider Knall anerkennend nach dem Test.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano 105 (16.000 km)

Preis: 766 Euro
Gewicht: 2536 g
Positiv: langlebige Innenlager, haltbare Kettenblätter
Negativ: Bremsen nässeanfällig, Schaltwerklager defekt
Auffällig: Die Kette, üblicherweise nach 3000 bis 4000 Kilometern zu tauschen, zeigte sich nur wenig verschleißanfällig. Nur zweimal musste sie gewechselt werden. Allerdings gab die letzte Kette dann vorzeitig den Geist auf: Der harte Wintereinsatz bei Salz und Nässe forderte seinen Tribut, ein Kettenglied bekam einen Riss. Die Kette wäre wohl beim nächsten harten Antritt gerissen und musste deshalb erneuert werden.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano 105 (16.000 km)

Preis: 766 Euro
Gewicht: 2536 g
Positiv: langlebige Innenlager, haltbare Kettenblätter
Negativ: Bremsen nässeanfällig, Schaltwerklager defekt
Langlebig zeigten sich auch andere typische Verschleißteile, etwa die Züge. Die überwiegende Zeit schaltete und bremste die 105 zuverlässig und ohne Probleme. Erst gegen Ende des Dauertests liefen die Züge zunehmend schwerer und forderten den lange fälligen Service ein – keine Schande nach dieser Laufleistung. Die Bremsen wurden vor allem bei den Rennen und durch den häufigen Einsatz bei Nässe beansprucht. Gerade Letzteres beschleunigte den Abrieb der Beläge, die im Testzeitraum zweimal gewechselt werden mussten. Das erste Mal bereits nach rund 4000 Kilometern. Grund: Der nasse Winter 2011.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano 105 (16.000 km)

Preis: 766 Euro
Gewicht: 2536 g
Positiv: langlebige Innenlager, haltbare Kettenblätter
Negativ: Bremsen nässeanfällig, Schaltwerklager defekt
Gegen Ende des Tests stellte sich die Hinterradbremse nicht mehr zurück, was teilweise an einem angerosteten Zug lag. Doch auch die Feder der Bremse war schwergängig geworden, die Bremse ging, auch nachdem sie abgebaut wurde, nicht mehr ganz auf. Beide Probleme hätten sich mit etwas mehr Zuwendung wohl vermeiden lassen. Nachdem Road-BIKE-Mechaniker Haider Knall die Bremse gründlich gereinigt und gewartet hatte, war das Problem behoben. „Schmutz und Salz haben der 105 ordentlich zugesetzt“, stellte Knall fest. „Etwas mehr Pflege hätte nicht geschadet.“

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano 105 (16.000 km)

Preis: 766 Euro
Gewicht: 2536 g
Positiv: langlebige Innenlager, haltbare Kettenblätter
Negativ: Bremsen nässeanfällig, Schaltwerklager defekt
Die Kettenblätter der 2-fach-Kurbel sowie das Ritzelpaket überstanden die Belastungen gut: Abnutzungsspuren sind zwar deutlich zu erkennen, ein Austausch wäre aber nicht erforderlich. Eine solide Leistung, gerade auch, weil die Kette so selten gewechselt wurde! Nicht ganz so problemlos funktionierte der Umwerfer: Im Winter kapitulierte er – Schmutz und Nässe hatten ihn einfrieren lassen. Nach intensiver Reinigung funktionierte er wieder – problemlos bis zum Dauertestende. Ausgetauscht werden mussten die Röllchen im Schaltwerk: Rost zerstörte die Innenlager, die dadurch nur noch schwer liefen.
In gutem Zustand befanden sich dagegen STI-Hebel und Tretlager. Letztere präsentierten sich laut Knall „richtig gut in Schuss“.
Fazit: Schmutz und Nässe haben der 105 zugesetzt, alle beweglichen Teile sollten regelmäßig gepflegt werden. Top: Die lange Haltbarkeit fast aller Verschleißteile.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red (5.000km)

Preis: 2278 Euro
Gewicht: 1772 Gramm
Positiv: Klassenprimus beim Gewicht, hervorragende Ergonomie, tolle Umwerferfunktion, geringer Verschleiß
1772 Gramm zeigte die Road-BIKE-Waage für die neue Top-Gruppe von Sram (gefahren mit BSA-Kurbelsatz). Keine Gruppe ist derzeit leichter – damit setzt die Red ein erstes Ausrufezeichen. Und weckt Begehrlichkeiten, gerade bei Grammfeilschern. Aber: Gewicht ist nicht alles, gerade bei teuren Spitzengruppen darf man Top-Funktion bei geringem Verschleiß erwarten.
Auf den ersten 5000 Kilometern im Dauertest, auch bei Dauerregen und Kälte, überzeugte die Red in allen Belangen. Am besten gefiel Testfahrer Jens Vögele die Ergonomie: Auch bei Dauereinsätzen(etwa beim Mallorca-312-Marathon) überzeugten ihn die Brems-/ Schalthebel in Form und Funktion.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red (5.000km)

Preis: 2278 Euro
Gewicht: 1772 Gramm
Positiv: Klassenprimus beim Gewicht, hervorragende Ergonomie, tolle Umwerferfunktion, geringer Verschleiß
Vor allem der im Vergleich zum Vorgänger spürbar verbesserte Schaltkomfort fällt auf: Besonders Kettenblattwechsel gehen unglaublich leicht und schnell von der Hand. Die für eine mechanische Schaltung überragende Funktion geht aufs Konto des komplett neu entwickelten Umwerfers mit „Yaw“-Technologie, einem der technischen Highlights der Red: Der Umwerfer bewegt sich nicht parallel zu den Kettenblättern, sondern beschreibt eine leichte Kreisbahn – eine ebenso simple wie geniale Idee.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red (5.000km)

Preis: 2278 Euro
Gewicht: 1772 Gramm
Positiv: Klassenprimus beim Gewicht, hervorragende Ergonomie, tolle Umwerferfunktion, geringer Verschleiß
Das zweite technische Glanzlicht: die völlig neu konstruierten Bremskörper. Auch sie lassen sich über die ergonomischen Bremshebel angenehm bedienen, sie sprechen leichtgängig sowie fein dosierbar an und beißen bei Bedarf ausreichend kraftvoll zu. Der Verschleiß der Bremsbeläge hielt sich in Grenzen, wie auch die Abnutzung aller anderen Bauteile: Alle Lager liefen beim finalen Check leichtgängig, Wasser und Schmutz war in keines eingedrungen. Die Schaltmechanik funktionierte wie am ersten Tag. Lediglich die Kette ist nach 5000 km reif für einen Wechsel.
Haltbarkeit, wie man sie von einer Top-Gruppe erwarten darf – und die Red enttäuschte nicht. So liefert der amerikanische Hersteller auch in der Saison 2013 starke Argumente für mechanisches Schalten: Funktional überzeugte die Red voll, beim Gewicht sowieso – klasse Arbeit, Sram!

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Dura-Ace 9000 (3.500 Kilometer)

Preis: 2690 Euro
Gewicht: 1949 g
Laufleistung: 3500 km
Positiv: Tadellose Funktion, auch unter härtesten Bedingungen, sehr haltbare Verschleißteile, robuste Oberflächen
Negativ: Teure Ersatzteile, wenn auch im Vergleich angemessen
Es gibt sie noch, die guten Dinge. Mit diesem Slogan wirbt ein Versandhandel für sein Konzept, ausschließlich Produkte zu verkaufen, die in vielerlei Hinsicht überzeugen: aufwendig gefertigt, solide, funktionstüchtig, aus klassischem Material und mit langer Lebensdauer gesegnet. Bislang sind das vorwiegend Dinge für Heim und Garten, aber sollten sich die Verantwortlichen irgendwann dazu entschließen, Rennrad-Schaltungen zu verkaufen, wären sie bestens beraten, die neue Shimano Dura-Ace ins Sortiment aufzunehmen...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Dura-Ace 9000 (3.500 Kilometer)

Preis: 2690 Euro
Gewicht: 1949 g
Laufleistung: 3500 km
Positiv: Tadellose Funktion, auch unter härtesten Bedingungen, sehr haltbare Verschleißteile, robuste Oberflächen
Negativ: Teure Ersatzteile, wenn auch im Vergleich angemessen
Den Ritterschlag in Sachen Funktion und Ergonomie erhielt die aktuelle Top-Gruppe der Japaner bereits im großen Schaltungsvergleichstest in RoadBIKE 09/2012. Die damals noch brandneuen Teile überzeugten mit perfekter Performance, und bei praktisch jeder Komponente war ein Fortschritt zur Vorgängerversion erkennbar. Im Neuzustand noch keine überwältigende Leistung, aber wie sieht es nach ein paar tausend Testkilometern aus?
RoadBIKE wollte es wissen und schickte eine komplette 9000er-Gruppe in den Härtetest: Durch den Winter 2012/2013, den wahrscheinlich längsten und widrigsten Winter der letzten Jahre. Zwischen November und März sammelte die Gruppe ihre ersten 3500 Kilometer – die allermeisten davon bei Regen und auf Straßen, die mit derart viel Salz bestreut waren, dass das Spritzwasser auch aus dem Toten Meer hätte stammen können. Härter geht es nicht.
Nun ist der Winter vorbei und die Zeit reif für ein Zwischenfazit. Der erste Eindruck: Keine offensichtlichen Schäden. Aber der Reihe nach. Zunächst warf Werkstatt-Chef Haider Knall einen Blick auf die Verschleißteile, die es wahrlich nicht einfach hatten, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen. Bei zwei Teilen ist die Zeit reif für einen Austausch: Bremsbeläge und Kette. Die Shimano-Gummis hielten rund 2500 Kilometer durch, was, angesichts der vielen Regenfahrten, eine beachtliche Leistung darstellt. Als die „Nase“ des Bremsschuhs fast die Felge berührte, war das ein klares Signal: „Die sind fällig!“ Die Mechanik der Bremsen funktioniert weiterhin tadellos. Die Kette lief zwar bis zum Schluss geschmeidig und ohne Probleme, hatte sich jedoch austauschwürdig gelängt. Auch hier liegt die Laufleistung absolut im Rahmen, und sogar ein etwa 500 Kilometer früherer Tausch, zur Schonung von Kassette, und Kettenblättern, wäre keine Schmach in puncto Lebensdauer...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Dura-Ace 9000 (3.500 Kilometer)

Preis: 2690 Euro
Gewicht: 1949 g
Laufleistung: 3500 km
Positiv: Tadellose Funktion, auch unter härtesten Bedingungen, sehr haltbare Verschleißteile, robuste Oberflächen
Negativ: Teure Ersatzteile, wenn auch im Vergleich angemessen
Ein Check der Kettenblätter zeigte: Nur leichte Kratzer an den Zähnen, und auch die Oberflächen der Kurbelarme sind in einem sehr guten Zustand. Schmutz und Salzwasser konnten dem Alu offenbar nichts anhaben, die Kurbel strahlte, frisch gereinigt, wieder wie am ersten Tag. Mit Spannung erwarteten die Tester die Demontage des Innenlagers. Hier gab es in den vergangenen Jahren hersteller- und preisklassenübergreifend immer wieder Probleme mit Wassereinbrüchen, die den Lagern schwer zusetzten. Und dieses Mal? „Schotten dicht“, befand Mechaniker Haider Knall mit anerkennendem Nicken. Das Dura-Ace-Innenlager hielt den Wassermassen der vergangenen Monate vorbildlich stand und läuft absolut geschmeidig. So soll es sein!

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Dura-Ace 9000 (3.500 Kilometer)

Preis: 2690 Euro
Gewicht: 1949 g
Laufleistung: 3500 km
Positiv: Tadellose Funktion, auch unter härtesten Bedingungen, sehr haltbare Verschleißteile, robuste Oberflächen
Negativ: Teure Ersatzteile, wenn auch im Vergleich angemessen
Bleiben an Verschleißteilen noch die Züge, die im Neuzustand einen großen Anteil am geschmeidigen Schaltverhalten der Top-Gruppe haben. Sie sind mit einer Beschichtung versehen, die die Zugreibung deutlich herabsetzt. Und die funktioniert nach wie vor tadellos. Zwar zeigten sich überall dort, wo der Zug über eine Kante läuft, wie an den Enden der Zughüllen, leichte Abnutzungsspuren, der Funktion taten diese jedoch keinen Abbruch. Entscheidender für den leichten Lauf der Züge ist die geringe Reibung innerhalb der Hüllen, und die ist nach wie vor fantastisch niedrig...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Dura-Ace 9000 (3.500 Kilometer)

Preis: 2690 Euro
Gewicht: 1949 g
Laufleistung: 3500 km
Positiv: Tadellose Funktion, auch unter härtesten Bedingungen, sehr haltbare Verschleißteile, robuste Oberflächen
Negativ: Teure Ersatzteile, wenn auch im Vergleich angemessen
Die Prüfung der übrigen Anbauteile bot dann ebenfalls keine Überraschung mehr. Die Hebel? Sehen aus wie neu. Das Schaltwerk? Völlig frei von Verschleiß: Die Röllchen machen weder Geräusche noch gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass sich ihre Laufeigenschaften über die Monate verschlechtert hätten. Der Umwerfer schwingt ohne Probleme hin und her, und das Leitblech zeigt nur minimale Benutzungsspuren am Kunststoffeinsatz. Bis hierher gilt eindeutig: Alles richtig gemacht, Shimano! Der Testsommer kann also kommen ...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red 22 (2.000 Kilometer)

Preis: 2394 Euro
Gewicht: 2013 Gramm
Die Einführung der neuen Red 22 hatte fast schon Apple-Niveau. Kaum war die Vorgängerversion im Markt angekommen, hatte großes Lob eingeheimst und Begehrlichkeiten geweckt, kam die Nachricht, dass schon die nächste Top-Gruppe der Amerikaner in den Startlöchern steht. Alles neu, also? Nicht wirklich. Die Red 22 ähnelt bei den Schaltkomponenten sehr dem bisherigen Ensemble, wurde jedoch so umgebaut, dass ein 11. Ritzel Platz hat. Damit sorgt Sram endgültig dafür, dass „11-fach“ zum Standard bei Top-Gruppen wird. Komplett neu sind hingegen die Bremsoptionen, die Sram seinen Kunden künftig bietet: Neben der üblichen mechanischen gibt es nun auch eine hydraulische Felgenbremse und sogar ein hydraulisches Scheibenbremsenmodell.
Erste Testfahrten mit den neuen Systemen hinterließen einen sehr positiven Eindruck, aber wie würden sich die High-End-Produkte im harten Alltag schlagen? Um dies herauszufinden, schickte RoadBIKE eine komplette Red 22 inklusive hydraulischer Felgenbremsen in den Dauertest. Zwischen Anfang Juni und Mitte Juli verpasste RB-Mechaniker und -Tester Haider Knall der Gruppe 2000 Kilometer und nahm sie für ein erstes Zwischenfazit genau unter die Lupe.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red 22 (2.000 Kilometer)

Preis: 2394 Euro
Gewicht: 2013 Gramm
Wenig auffällig: Das Schaltverhalten am Hinterrad. Was sehr erfreulich ist, fand doch die „alte“ Red mit ihren knackigen Gangwechseln viele Fans. Wer definierte Wechsel will, ist also auch mit der neuen Red 22 bestens bedient und hat nun sogar ein zusätzliches Ritzel zum „Spielen“. Auch nach 2000 harten Kilometern ließ die Präzision des Schaltwerks nicht nach – die geräuschdämpfenden Elastomere zwischen den Ritzeln sind nach wie vor intakt...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red 22 (2.000 Kilometer)

Preis: 2394 Euro
Gewicht: 2013 Gramm
Erfreulich ist auch der Zustand der Kette: „Wie neu“, notierte der Chef-Mechaniker im Dauertestbogen, was angesichts von rund 17 000 sehr belastenden Höhenmetern berechtigt auf ein langes Leben hoffen lässt. Gleiches gilt im Prinzip für alle Oberflächen: Keine Stelle an der Schaltung, an der der Rennrad-Alltag übermäßig Spuren hinterlassen hätte, auch die Schaltzüge laufen geschmeidig wie am ersten Tag.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red 22 (2.000 Kilometer)

Preis: 2394 Euro
Gewicht: 2013 Gramm
Einen kleinen Wermutstropfen gibt’s dann aber doch. Wie schon bei der Vorgängerversion kommt auch bei der Red 22 die Yaw-Umwerfer-Technologie zum Einsatz, die ohne Trimmschritte Schleiffreiheit in allen Gängen garantierten soll. Das Prinzip funktionierte auf manchen Testrädern, die RoadBIKE in der Praxis bewegte, hervorragend, bei anderen jedoch waren extreme Kettenschrägläufe nicht ohne Schleifen fahrbar. Dies gilt leider auch für die Dauertest-Kombination aus Red 22 mit Standard-BB30-Kurbel, 11–28-Kassette und Cannondale-Supersix-Evo-Premium-Rahmen in Größe 60. Statt den versprochenen 22 Gängen liefen nur 20 im Wortsinn reibungslos.
Zwar macht Sram in einem Image-Video Einschränkungen und spricht von der „Mehrheit der Standard-Straßenrahmen“, bei der die Yaw-Technik funktioniere, doch wenn ein Modell wie Cannondales Top-Rahmen offenbar nicht dazu gehört, zeigt dies, wie klein die Toleranzen bei der korrekten Einstellung sind. Hier bleibt dem Kunden nichts anderes übrig, als sich nach einem probefahrtbereiten Komplettrad umzusehen, um herauszufinden, ob die Kombination Rahmen/Schaltung in der von ihm gewünschten Zusammenstellung harmoniert.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Sram Red 22 (2.000 Kilometer)

Preis: 2394 Euro
Gewicht: 2013 Gramm
Und die Bremsen? Als erster Eindruck bleibt die gewöhnungsbedürftige Optik der hydraulischen Hebel hängen. Die großen Höcker sind viel mächtiger als die der filigraneren Mechanikmodelle, doch in der Praxis stellte sich genau das als ergonomischer Vorteil dar. Aufgrund ihrer Höhe bieten die Höcker eine zusätzliche Griffposition, in der die Unterarme auf den Lenkerbögen und den Griffflächen der Hebel liegen, während die Fäuste die Höcker umklammern.
Doch dies ist im Vergleich mit der Bremsperformance des Hydrauliksystems nur eine Randnotiz. Der Praxistest zeigte schnell: Sie ist das absolute Highlight der Gruppe. Zwar haben die Stopper nicht mehr Bremskraft als ein herkömmliches Modell, doch die Dosierbarkeit ist um Klassen besser als bei jeder mechanischen Felgenbremse. Mit erfeulich geringer Handkraft lässt sich aus allen Griffpositionen genau so viel Bremspower auf die Felge bringen, wie es Gefälle und Situation verlangen. Vorbildlich! Die einzigen Nachteile der Bremsanlage sind akustischer Art: Auf schlechtem Untergrund klappern die Bremshebel leicht, da sie nicht durch einen gespannten Zug in Position gehalten werden, und auch die innenverlegte Leitung macht sich zum Teil akustisch bemerkbar, wenn es holprig wird. Ein Nachteil, der mit längeren Oberrohren vermutlich eher auftritt.
Fazit: Die Red 22 macht im Dauertest eine gute Figur – Highlights sind die Haltbarkeit und die Leistung der hydraulischen Bremsen. Durch sie erscheinen auch die kleinen Störgeräusche gar nicht mehr so laut.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano WH-9000-C35-CL (7.000 Kilometer)

Preis: 1899 Euro
Gewicht/Satz: 1488 Gramm
Positiv: Herausragende Steifigkeiten, gut gedichtete Lager, untadelige Bremseigenschaften dank Aluminium-Flanke
Hohe Felgen liegen schon lange voll im Trend – ihre Aerodynamik und Optik sind schlagende Argumente für viele Rennradfahrer. 35 Millimeter Felgenhöhe haben sich dabei als alltagstauglicher Kompromiss erwiesen. Noch höhere Felgen bringen durch ihr Mehrgewicht spürbare Nachteile im Sprint und am Berg, außerdem reagieren sie meist recht sensibel auf Seitenwind. Alles Probleme, mit denen der aktuelle Dura-Ace-Satz C35-CL mit 35-mm-Felgen nicht zu kämpfen hat. Das noble Laufrad überzeugte im Dauertest als verlässlicher Alleskönner. Sein größter Trumpf ist die hohe Zuverlässigkeit, die man von Bauteilen aus Shimanos Top-Gruppe schon fast selbstverständlich erwartet – in diesem Fall völlig zu Recht. Der Dauertest begann Anfang Januar – die ersten Wochen lief der C35-CL fast ausschließlich über regennasse, teilweise salzige Straßen. Danach folgte das Frühjahr über stets verdreckte, teils marode Untergründe. Das Dura-Ace-Laufrad lief und lief, ohne dabei je Probleme zu machen...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano WH-9000-C35-CL (7.000 Kilometer)

Preis: 1899 Euro
Gewicht/Satz: 1488 Gramm
Positiv: Herausragende Steifigkeiten, gut gedichtete Lager, untadelige Bremseigenschaften dank Aluminium-Flanke
Der Abschluss-Check zeigte: Salz, Schmutz und Wasser konnten den bestens gedichteten Lagern wie auch dem Freilauf nichts anhaben. Die schon legendäre Qualität von Dura-Ace-Naben bestätigte sich in diesem Dauertest uneingeschränkt.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano WH-9000-C35-CL (7.000 Kilometer)

Preis: 1899 Euro
Gewicht/Satz: 1488 Gramm
Positiv: Herausragende Steifigkeiten, gut gedichtete Lager, untadelige Bremseigenschaften dank Aluminium-Flanke
Auch die Felgen stehen nach dem 9 Monate währenden Dauereinsatz mittig und sauber zentriert wie am ersten Tag. Diese beeindruckende Stabilität ist der speziellen Bauweise der Felge zuzuschreiben: Bremsflanke und das Skelett der Felge bestehen aus Aluminium, das Profil wird durch Kohlefaser verstärkt. Damit gewinnt die Felge zwar keinen Leichtbau-Wettbewerb, überzeugt aber durch vorbildliche Stabilität. Auf dem Road-BIKE-Prüfstand erreichte das Vorderrad 114 Nm/°, das Hinterrad ausgezeichnete 104 Nm/° – Top-Werte für einen Laufradsatz in der Gewichtsklasse bis 1500 Gramm! Damit ist das WH-9000-C35-CL auch ein heißer Tipp für schwere Fahrer, die ein leichtes, aber dennoch zuverlässig stabiles Laufrad suchen. Zuverlässigkeit ist auch das Stichwort in Sachen Bremsleistung: Shimano setzt bei seinen Felgen für Faltreifen (zu erkennen an den Buchstaben CL für Clincher) ganz traditionell auf eine Alu-Flanke.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Ultegra 6800 (1.500 Kilometer)

Komplettwerte: (Umwerfer für Anlötsockel; Kompaktkurbel inkl. Lager (172,5 mm,); Kassette: 11–25; Kette: 114 Glieder; ohne Züge und Hüllen.) Gewicht: 2262 Gramm
Preis: ca. 1100 Euro
Ultegra oder Dura-Ace – welche Gruppe von Shimano interessiert eigentlich mehr? Klar zieht die Top-Gruppe der Japaner in aller Regel mehr Aufmerksamkeit auf sich – besonders wenn eine neue Dura-Ace- Generation das Licht der Welt erblickt. Ein Jahr später folgt dann – japanisch zuverlässig – eine neue Generation der Ultegra. So wurde dieses Frühjahr die neue Ultegra mit der Versionsnummer 6800 präsentiert. Wie bei Shimano üblich, erbte die neue Ultegra fast alle Neuerungen, die vergangenes Jahr mit der neuen Dura-Ace 9000 eingeführt wurden: 11 Ritzel, neue Schaltmechanik, komplett neu entwickelter Kurbelsatz, auf den sowohl Standard- wie auch Kompaktkettenblätter passen, sowie eine kräftigere Bremse.
Der Name Ultegra steht zweifellos für die am häufigsten gefahrene hochwertige Rennrad-Gruppe – schon deshalb zählt sie für viele Rennradfahrer zu den interessantesten Neuerungen auf dem Markt. Seit einigen Wochen ist die Ultegra 6800 nun auch auf der Straße zu sehen, und auch bei RoadBIKE laufen bereits zwei der neuen Gruppen im Dauertest. Eine davon finishte gar bereits beim Ötztaler Radmarathon – genauer gesagt, sie unterstützte RB-Bildmanager Rick Zürn beim Erreichen der Zielline. Der Anteil der Gruppe ist dabei nicht zu unterschätzen, war doch das optional erhältliche Schaltwerk mit langem Käfig und eine Kassette mit großem 32er-Ritzel montiert ...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Ultegra 6800 (1.500 Kilometer)

Komplettwerte: (Umwerfer für Anlötsockel; Kompaktkurbel inkl. Lager (172,5 mm,); Kassette: 11–25; Kette: 114 Glieder; ohne Züge und Hüllen.) Gewicht: 2262 Gramm
Preis: ca. 1100 Euro
Die Flexibilität bei der Auswahl der möglichen Übersetzungen zählt zu den großen Stärken der neuen Ultegra: Durch das 11. Ritzel ist trotz großem „Rettungsring“ für die Berge (wahlweise ein 32er- oder auch ein 28er-Ritzel) eine sauber abgestufte Schaltung ohne große Sprünge möglich. Wer dagegen lieber sportliche Übersetzungen fährt, freut sich über die kleinen Sprünge von nur einem Zahn zwischen 11er- und 19er-Ritzel, erst danach gibt’s größere Stufen. Die Schaltfunktion leidet unter dem zusätzlichen 11. Ritzel nicht – ganz im Gegenteil. Gerade die beeindruckend leichtgängigen und präzisen Gangwechsel markieren den am deutlichsten spürbaren Fortschritt zur – durchaus überzeugenden – Vorgänger-Gruppe. Wie schon die aktuelle Dura-Ace schaltet die Ultegra schlicht beeindruckend – was bislang alle Testfahrer mit einem dicken Lob quittierten. Unterschiede in der Schaltfunktion zwischen neuer Ultegra und Dura-Ace sind subjektiv nicht auszumachen...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Ultegra 6800 (1.500 Kilometer)

Komplettwerte: (Umwerfer für Anlötsockel; Kompaktkurbel inkl. Lager (172,5 mm,); Kassette: 11–25; Kette: 114 Glieder; ohne Züge und Hüllen.) Gewicht: 2262 Gramm
Preis: ca. 1100 Euro
Das größte Lob kommt dabei dem Umwerfer zu: Durch sein komplett neues Design mit längerem Hebel und neu entwickelter Schaltmechanik bewegt er die Kette deutlich leichtgängiger aufs große Blatt als das Modell der „alten“ Ultegra. Die benötigte Handkraft für die Gangwechsel ist spürbar kleiner und dürfte vor allem Fahrer mit kleineren Händen erfreuen, die hiervon tendenziell stärker profitieren. Weitere gute Nachricht nach über 1500 Kilometern hartem Alltagseinsatz, darunter auch lange Ausfahrten bei strömendem Regen und tiefen Temperaturen: Die neue Ultegra wechselt die Gänge so leichtgängig wie am ersten Tag. Dafür maßgeblich mitverantwortlich: die spezielle Beschichtung der Schaltzüge. Die lässt zwar minimalen Abrieb erkennen, die Funktion schmälert das allerdings nicht im Ansatz...

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Ultegra 6800 (1.500 Kilometer)

Komplettwerte: (Umwerfer für Anlötsockel; Kompaktkurbel inkl. Lager (172,5 mm,); Kassette: 11–25; Kette: 114 Glieder; ohne Züge und Hüllen.) Gewicht: 2262 Gramm
Preis: ca. 1100 Euro
Auch alle übrigen Bauteile hinterließen bislang einen äußerst soliden und durchgängig hochwertigen Eindruck: Die Längung der Kette (nach rund 6500 Höhenmetern) ist kaum messbar, die Zähne der Kassette zeigen noch nicht einmal oberflächliche Abnutzung, die Zähne am großen Kettenblatt nur minimale Gebrauchsspuren. Auch die Oberflächen der übrigen Bauteile präsentierten sich praktisch neuwertig – für RoadBIKE-Techniker Haider Knall bot keine der beiden Gruppen Anlass zum Meckern.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Shimano Ultegra 6800 (1.500 Kilometer)

Komplettwerte: (Umwerfer für Anlötsockel; Kompaktkurbel inkl. Lager (172,5 mm,); Kassette: 11–25; Kette: 114 Glieder; ohne Züge und Hüllen.) Gewicht: 2262 Gramm
Preis: ca. 1100 Euro
Was beim Ötztal-Marathon mit seinen langen, steilen Abfahrten besoders positiv auffiel: die neue Ultegra-Bremse. Sie packt extrem kraftvoll, aber nicht giftig zu. Auch bei Nässe bietet sie stets ausreichend hohe Bremsleistungen und liegt für eine mechanische Felgenbremse auf sehr hohem Niveau. Der Abrieb der Beläge war bis dato gering. Als sehr angenehm empfanden die Tester auch die Ergonomie der Griffkörper – selbst noch nach über 12 Stunden Fahrzeit. Unterm Strich hat sich die Ultegra 6800 bislang ausschließlich Lob verdient: Die technischen Neuerungen unterscheiden sie deutlich von der Vorgänger-Gruppe, im Rennrad-Alltag bringen alle spürbare Vorteile. Die Qualität der Komponenten ist bislang tadellos, die Funktion setzt neue Maßstäbe in ihrer Klasse. Was die neue Ultegra noch interessanter machen dürfte: Abgesehen vom Gewicht sticht sie funktional sogar eine 10-fach-Dura-Ace-Gruppe aus.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Speedplay Zero Chromoly (8.000 Kilometer)

Preis: 139,95 Euro
Gewicht: 216/118 Gramm/Paar (Pedale/Pedalplatten)
Positiv: Leichter Einstieg von beiden Seiten, einstellbarer Auslösewinkel für viel Bewegungsfreiheit, robuste Lagerung, Schmiernippel
Positiv/Negativ: Haltbare, aber rutschige Cleats
Negativ: System etwas pflegeintensiver als einige Konkurrenzprodukte
Speedplay-Pedale glänzen mit einigen Besonderheiten: kompakten Abmessungen, einstellbarem Auslösewinkel für viel Bewegungsfreiheit, problemlosem Einstieg, geringem Gewicht. Die Pedalplatten sind dank Metallrahmen sehr langlebig, allerdings (auf nassem Boden) auch rutschig. Tipp: Beim Gehen Speedplay-Coffeeshop-Caps (ca. 15 Euro) drüberstülpen - das sorgt für Grip und schont die Cleats. Ebenfalls sinnvoll: Die Lager lassen sich per Fettpresse mit frischem Schmierstoff versorgen. Werden Pedal und Cleat überdies regelmäßig gereinigt und mit Trockenschmierstoff gepflegt, klappt der Einstieg dauerhaft geschmeidig und problemlos. Im RB-Dauertest zeigte das Pedal auch nach über 8000 km keinen nennenswerten Verschleiß.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Look Kéo Carbon (48 Monate)

Preis: 140 Euro (Preis des Nachfolgemodells Look Keo 2 Max Carbon 130 Euro)
Gewicht: 228 Gramm
Positiv: Hochwertiges Lager, robust und langlebig, sehr guter Stand
Negativ: Hoher Schuhplattenverschleiß
Eine feste Verbindung versprechen am Anfang alle Pedale, aber im Lauf der Jahre nutzt sich die Beziehung oft ab. Nicht beim Look Kéo Carbon: Es macht „klick“ wie am ersten Tag, und auch die inneren Werte – hochwertige Lager und gehärtete Achse – überzeugen. Obwohl das Pedal nicht extra gedichtet ist, findet sich kein Schmutz im Inneren, und das Spiel ist minimal. Einzig der Verschleiß der Platten trübt das gute Verhältnis. Beim Nachfolger Kéo Carbon K2 max wird die Abnutzung durch den Einsatz einer Edelstahlplatte minimiert.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Syntace P6 Hiflex (10 Monate)

Preis: 202 Euro
Gewicht: 224 g (27,2 mm/400 mm)
Positiv: Exzellente Verarbeitung, robust, zuverlässige Klemmung, flext spürbar, bringt Komfort
Negativ: Kein Schnäppchen
Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben: Eine moderne Carbon-Sattelstütze zählt zu den effektivsten Komfort-Tuningmaßnahmen am Rennrad. Durch gezielten Flex nimmt sie groben Stößen vom Untergrund die Spitzen und dämpft Vibrationen spürbar. So auch die Syntace P6 in Hiflex-Ausführung, die ihrem Dauertest-Job in einem unnachgiebigen Aluminium-Rahmen äußerst effektiv nachkam. Und dabei für mess- und spürbaren Komfort sorgte. Dass die Stütze – syntace typisch – sehr gut verarbeitet ist und mit ihrer robusten, durchdachten Klemmung sowohl filigranen wie auch ovalisierten (Carbon-) Sattelgestellen sicheren Halt gibt, relativiert ihren vergleichsweise hohen Preis. Zudem glänzt sie mit einem weiten Verstellbereich und einer stufenlosen Winkelverstellung. Die Stütze ist in allen gängigen Durchmessern zu haben.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Zipp SL Speed Carbon 20 (11 Monate)

Preis: 264 Euro
Gewicht: 185 g (27,2/330)
Positiv: Sehr gute Vibrationsdämpfung, einfache, flexible Einstellung
Negativ: Relativ teuer
Gleich mit ihrer ersten Carbon-Stütze ist den Laufradspezialisten von Zipp ein echter Wurf gelungen. 11 Monate schluckte die SL Speed Carbon mit 20 mm Versatz sehr effektiv harte Stöße und nervende Vibrationen auf rauem Asphalt. Die leicht, flexibel und stufenlos einzustellende Klemmung hielt den Sattel bombenfest. Spuren an Sattelgestell oder Stütze? Fehlanzeige – so soll es sein. Die SL Speed Carbon ist auch ohne Versatz und mit 31,6 mm Durchmesser lieferbar.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Specialized Romin Expert 143 (10 Monate)

Preis: 119,90 Euro
Gewicht: 206 Gramm
Positiv: Schont Wirbelsäule, in 3 Breiten erhältlich, unempfindliche Satteldecke
Rennrad-Sättel sind meist recht flach gehalten – nicht so Specializeds Romin, bei dem die Sitzfläche nach hinten etwas ansteigt. Dadurch soll beim Fahrer das Becken leicht nach vorn kippen, was wiederum hilft, den unteren Teil der Wirbelsäule gerade zu halten und Rückenbeschwerden vorzubeugen. In der Praxis scheint das zu funktionieren – zumindest beim rückengeschädigten Dauertester, der mit dem Romin eine Saison lang unterwegs war. Zudem ist der unempfindliche Sattel in 3 Breiten zu haben, was wirkungsvoll vor Druckstellen oder Sitzproblemen schützt. Qualität und Gewicht gehen ebenfalls in Ordnung.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Vredestein Fortezza Tricomp (5.300 Kilometer)

Preis: 46,95 Euro
Gewicht: 230 g
Positiv: Hohe Laufleistung, keine einzige Panne im Dauertest
Im Vergleichstest in RoadBIKE 6/2011 war der Vredestein-Top-Reifen der schwerste. Leichtes Übergewicht, das sich in der Praxis durchaus bezahlt macht. Denn erstens hielt der Fortezza Tricomp mehr als 5000 Kilometer durch und zweitens gab’s während 9 Monate währendem Dauereinsatz keinen einzigen Platten.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Lightweight Meilenstein Clincher (5.300 Kilometer)

Preis: 3650 Euro
Gewicht: 1202 g
Positiv: Stabil, leicht, steif, alpentauglich
Negativ: Hoher Preis
Es gibt viele Gründe für Lightweights: Die Optik. Das Gewicht. Die Fahreigenschaften. Und mit der (zweiten) Clincher-Generation gibt’s noch einen mehr: Das gute Gefühl, im Falle einer Panne einfach nur schnell den Schlauch wechseln zu müssen. Road-BIKE-Chefredakteur Jens Vögele war mit den Meilenstein-Laufrädern für Faltreifen fast eine Saison lang unterwegs. 90 Kilogramm Systemgewicht (im Winter auch ein paar Kilo mehr) brachten dabei die Laufräder nie an ihre Grenzen. Dass Lightweight im Vergleich zur ersten Generation die Bremsflanken überarbeitet und somit stabiler gemacht hat, zahlt sich aus: Selbst lange und steile Dolomiten-Abfahrten überstanden die Carbon-Laufräder ohne Probleme und, vor allem, auch ohne wegen Überhitzung platzende Schläuche. Voraussetzung dafür: Die Reifen waren – wie es der Hersteller vorschreibt – mit maximal 8 bar aufgepumpt. Mit diesen Laufrädern setzt Lightweight einen echten Meilenstein.

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Rennrad-Parts im Dauertest: 3 Carbon-Clincher (12 Monate)

Delamination an der Bremsflanke – das Todesurteil für eine Carbon-Felge. Im großen Carbon-Laufradtest für Drahtreifen („Clincher“) in RB 08/2012 zeigten 3 Laufradsätze genau solche Anzeichen. Allerdings war in allen Fällen die Bremsfläche noch völlig eben, nur das Harz veränderte sich optisch. RoadBIKE vergab deshalb für die Sets von DT Swiss, Reynolds und Ritchey zunächst keine Note. Um sicherzustellen, ob es sich um ernsthafte Probleme oder nur um Schönheitsfehler handelt, mussten sich alle 3 Sätze im RB-Dauertest-Fuhrpark bewähren. Nach über einem Jahr im Dauereinsatz ist nun eine eindeutige Aussage möglich: Alle Laufräder zeigten keine weitere Veränderung, sind also bedenkenlos einsetzbar und verdienen sich damit die Testnote „sehr gut“. Allerdings – und diese Anmerkung ist bei Carbon-Clinchern wichtig – gilt die Bewertung nur bei korrektem Umgang: Dauerbremsungen verkraftet keine Carbon-Felge schadlos, das zeigen die Erfahrungen von Road-BIKE eindeutig. Wer Carbon-Clincher fährt, muss – zumindest auf langen und steilen Abfahrten – in Intervallen bremsen: Kurz und hart, damit die Felgen ausreichend Zeit haben, sich wieder abzukühlen! Wer das beherzigt, sollte mit allen 3 Sätzen dauerhaft Freude haben...

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Rennrad-Parts im Dauertest: DT Swiss RRC 46 Dicut C (12 Monate)

Preis: 2699 Euro
Gewicht: 640/773 g
Positiv: Sehr gute Bremsleistung, sehr hohe Qualität, sehr stabil: 100/78 Nm/°
RoadBike-Testurteil: Sehr Gut

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Rennrad-Parts im Dauertest: Reynolds Fourty Six (12 Monate)

Preis: 2199 Euro
Gewicht: 636/755 g
Positiv: Ausreichend steif: 91/71 Nm/°, gut gemacht Negativ: Bremsleistung unter Durchschnitt
RoadBike-Testurteil: Sehr Gut

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Rennrad-Parts im Dauertest: Ritchey WCS Apex Carb. (12 Monate)

Preis: 1349 Euro
Gewicht: 649/883 g
Positiv: Stabil gebaut: 90/82 Nm/°, hochwertig gemacht, fairer Preis
RoadBike-Testurteil: Sehr Gut

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Rennrad-Parts im Dauertest: Swiss Side Heidi (8 Monate)

Preis: ab 269 Euro
Gewicht: 688/851 Gramm
Positiv: Hochwertige Bauteile, solide und alltagstauglich gebaut, problemlos im Alltagseinsatz
Negativ: -
Die Produkte der jungen Schweizer Marke Swiss Side fallen durch ihre Optik und, dank Internetvertrieb, ihre fairen Preise auf. Mit rund 1540 Gramm Setgewicht, 23 mm hohen Felgen und hochwertigen Bauteilen wie CX-Ray-Speichen von Sapim und Keramiklagern bringen die bunten Räder beste Voraussetzungen für ein langes Leben mit. Die Steifigkeiten lagen auf den RB-Prüfständen im grünen Bereich: 71 Nm/° am Vorder- und satte 88 Nm/° am Hinterrad sind alltagstaugliche Werte. Nach einem Sommer intensiver Nutzung gab es keine Beanstandungen.

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Rennrad-Parts im Dauertest: Engage Gavial (3.100 Kilometer)

Preis: 360 Euro
Gewicht: 171 Gramm/Paar
Positiv: Sehr leicht, vergleichsweise bezahlbar
Positiv/Negativ: weicher Bremspunkt und sehr geschmeidiges Bremsverhalten
Die Gavial ist ein Verwandter der AX-Lightness-Vollcarbon-Bremsen. Dank weniger exklusivem Carbon wiegt sie zwar ein paar Gramm mehr, kostet aber weniger als die Hälfte. Im Vergleich mit den Bremsen der High-End-Gruppen hat sie klar die Nase vorn: Das Paar wiegt rund 100 Gramm weniger als Metall-Konkurrenz. Die Performance Stopper konnte durchweg überzeugen, den weichen Bremspunkt muss man jedoch mögen. Auch nach 3100 km funktionieren die Zangen hervorragend.

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