11 Carbon-Sattelstützen im RoadBIKE-Test

Carbon-Sattelstützen im Test: Fazit

Komfort ist nachrüstbar. Das haben die Labormessungen eindeutig bewiesen.

Wenn die Nachgiebigkeit einer Stütze aus dem extremem Versatz des Stützenkopfs nach hinten resultiert, kann es Probleme geben, weil die Stütze nicht mehr zur Geometrie des Rades passt.

Der Fahrer sitzt dann unter Umständen zu weit hinterm Tretlager und bringt nicht mehr den maximalen Druck aufs Pedal. Wenn sich dann noch die Stütze so weit Richtung Hinterreifen bewegt, dass die Sattelspitze unangenehm nach oben in den Schritt drückt, wird es endgültig problematisch.

Dies ist zwar bei der Canyon VCLS ausdrücklich nicht der Fall, ein deutliches Mehr an Flex dürfte jedoch aktuell nur wenig erstrebenswert sein.

Komfort ist nachrüstbar. Das haben die Labormessungen eindeutig bewiesen. Selbst ein harter Alu-Rahmen kommt mit den Modellen im Test auf einen mindestens guten Wert bei der Nachgiebigkeit – mit den besten Komfortstützen sind sehr gute Ergebnisse möglich.

Die Canyon VCLS Post stellt dabei die Konkurrenz beeindruckend in den Schatten. Ihr Komfort ist überragend, dasselbe gilt auch für ihren Preis: Mit rund 100 Euro ist sie die zweitgünstigste Stütze im Vergleich und damit ein echter Tuning-Tipp für mehr Komfort.