20 Bestseller-Rennräder aus Carbon im Test

Radkauf beim Versender: Vor- und Nachteile

Wer sein Rad beim Direktversender bestellt, spart bares Geld. Dafür muss er bei Service und Probefahrt oft Abstriche in Kauf nehmen – die Vor- und Nachteile:
Zu den getesteten Produkten

Positiv: Preis/Ausstattung

Dank Direktvertrieb sparen sich Versender die Marge für den Fachhandel – der Verkaufspreis kann daher niedriger ausfallen, alternativ spendiert der Versender seinen Rädern eine im Vergleich zum Fachhandel höherwertige Ausstattung

Positiv/Negativ: Beratung

Sie findet online oder am Telefon, meist durch geschulte Mitarbeiter statt – und muss deshalb nicht schlechter sein als im Shop. Persönliche Beratung gibt’s bei manchen Versendern in eigenen Geschäften – die aber meist nur am Firmensitz liegen.

Negativ: Probefahrt

Nur wenige Versender bieten die Möglichkeit einer Probefahrt. Wenn, dann oft nur am womöglich weit entfern­ten Firmensitz. Eine Geometrietabelle liefert theoretische Eckpunkte zur „Passform“ eines Rennrades, erfordert aber Erfahrung beim „Lesen“.

Negativ: Service

Für Umtausch, Erstservice oder Reparatur muss beim Versender das Bike jeweils verpackt und verschickt werden. Um Montage und finales Setup des neuen Renners muss sich der Kunde kümmern (können). Ausnahme: Radon ermöglicht durch spezielle Vereinbarungen Reparaturen in ausgewählten Rad-Shops.

29.07.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe 05/2011