Kauftipps: Auf diese Punkte sollten Sie bei Alu-Rennrädern achten

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Foto: Benjamin Hahn 10 Alu-Rennräder im RoadBIKE-Test: Kauftipps

6 wichtige Punkte, die beim Rennrad-Kauf beachtet werden müssen

In dieser Preisklasse gibt es teils große Unterschiede zwischen den Rädern – die verstecken sich aber oft im Detail. Achten Sie deshalb auf diese Punkte.

Kauftipp: Sattel

Viele Hersteller montieren güns­tige Eigenmarken-Produkte. Das muss kein Fehler sein, denn auch ein teurer Sattel passt nicht automatisch zum Hintern. Da hilft nur Ausprobieren: Passt der serienmäßige Sattel nicht, müssen Sie nachrüsten.

Kauftipp: Sattelstütze

Anbauteile aus (teurem) Carbon sind in dieser Preisklasse eher die Ausnahme. Eine Stütze aus Kohlefaser verbessert den Dämpfungskomfort aber meist erheblich, deshalb sollten Sie auf dieses Extra nicht verzichten!

Kauftipp: Cockpit

Abgeflachte Oberlenker erlauben eine angenehme Griffposition beim entspannten Rollen – probieren Sie aus, ob der Lenkerbogen "in" Ihre Hand passt. Dickeres Lenkerband filtert Vibrationen wirksam – besonders wichtig bei harten Alu-Rahmen.

Kauftipp: Laufräder

Hier sind sehr unterschiedliche Modelle zu finden – von wirklich güns­tigen, schweren Einsteiger-Sätzen bis hin zu hochwertigen Mittelklasse-Rädern à la Ksyrium Elite. Wählen Sie im Zweifel immer das höherwertige Laufrad!

Kauftipp: Kurbel

Die Kurbel der jeweils montierten Schaltgruppe ist immer die beste Wahl! Montiert ein Hersteller eine andere Kurbel, dann nur, um Geld zu sparen. Funktional bedeutet das allerdings meist keinen Unterschied, häufig sind diese Kurbelsätze aber deutlich schwerer.

Kauftipp: Reifen

Einige Hersteller montieren in dieser Preisklasse nur günstige Trainings­reifen. Sind diese Pneus verschlissen, lohnt die Investition in einen Spitzensatz: Top-Reifen sind leichter, rollen besser und bieten häufig sogar den besseren Pannenschutz.
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