Zwölf Winterjacken und -hosen im Test

So testet RoadBIKE die Winterbekleidung

Mit einem aufwendigen Testverfahren in der Klimakammer und auf der Straße überprüfte RoadBIKE, ob die Jacken und Hosen im Test Wind und Kälte standhalten.
Zu den getesteten Produkten
Winterbekleidung - So testet RB

In der eiskalten Klimakammer litten die Tester für die Wissenschaft.

Labortest: Zunächst ging es für die Testkandidaten aufs Wasserbad. Im MVTR-Test (Moisture Vapor Transmission Rate) wurden die Jacken und Hosen beim Membranspezialisten Gore auf ihre Atmungsaktivität hin getestet – bei einer standardisierten Umgebungstemperatur von 20 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent.
Anschließend wartete die sowohl für das Material als auch für die Tester härteste Prüfung: In der Klimakammer wurde jede Jacke und jede Hose in einem zweitägigen Testmarathon simulierten Winterbedingungen ausgesetzt. Ausgestattet mit elf Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren fuhren die Tester jeweils eine virtuelle Tour: Nach einer fünfminütigen Aufwärmphase mussten die Testkandidaten im zehnminütigen Anstieg ihre Atmungsaktivität unter Beweis stellen. Mehr oder minder nass geschwitzt ging es anschließend für zehn Minuten auf die Abfahrt. Die gefühlte Temperatur sank dabei auf –5 °C. Spätestens hier traten etwaige Schwächen im Kälteschutz schonungslos zu Tage.

Praxistest: Im Einsatz auf der Straße mussten die Testkandidaten beweisen, was die im Labor gesammelten Daten wert sind. Dabei legten die Testfahrer ihr Augenmerk etwa auf die Passform und die Praxistauglichkeit von Details, zum Beispiel die Erreichbarkeit der Taschen oder die Funktion der Reißverschlüsse.

12.02.2009
Autor: Felix Krakow
© RoadBIKE
Ausgabe 01/2009