Rennräder im Test

Testbericht: Stevens SCF SL Centaur

Stevens SCF SL Centaur
Laufruhe, Vortrieb und Sicherheit des schön aufgebauten Stevens begeistern Vielfahrer. Trotz etwas weichem Lenkkopf noch „sehr gut“.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Grund: die knallige weiß-orange Lackierung und die „italienische” Ausstattung aus dem Baukastensystem. So ernten die ergonomisch geformten Campagnolo-Griffe der Centaur-Gruppe großes Lob aller Tester. Wie auch die Laufeigenschaften des Langstreckensportlers. Laufruhe und Vortrieb begeistern in jeder Situation, selbst bei sehr schnellen Abfahrten bleibt das SCF SL unkompliziert. Das gefällt Vielfahrern und bringt Ungeübten die nötige Sicherheit. Schön sind die 24 Millimeter breiten Grand-Prix-Reifen, sie dämpfen die harte Lenker-Vorbau-Kombi etwas ab. Spürbar ist in engen Kurven der etwas weiche Lenkkopf.

Technische Daten des Test: Stevens SCF SL Centaur

Preis: 2493 Euro
Gewicht: 7800 g
Rahmengewicht: 1136 g
Gabelgewicht: 422 g
Rahmenhöhen: 49/52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Campagnolo Centaur, 12–25
Kurbelsatz: Campagnolo Centaur, 50/34
Bremse: Campagnolo Centaur
Laufräder: Campagnolo Vento
Reifen: Continental Grand Prix, 24 mm
Gabel: S. Carbon M-Blade II
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: FSA 44E, integriert
Vorbau: Oxygen Scorpo
Lenker: Ox. SL Anatom.
Sattel: Oxygen Speedline III
Sattelstütze: Oxygen Scorpo, 27,2 mm

* 0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Fazit

Laufruhe, Vortrieb und Sicherheit des schön aufgebauten Stevens begeistern Vielfahrer. Trotz etwas weichem Lenkkopf noch „sehr gut“.

26.05.2009
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2009, 2009, 2009, 2009