Rennräder im Test

Testbericht: Stevens San Remo (Modelljahr 2017)

Foto: Björn Hänssler RoadBIKE Stevens San Remo

Fotostrecke

Der starke Alleskönner von Stevens punktet bei Vielfahrern und anspruchsvollen Schnäppchenjägern mit sportlichem Akzent.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • am Heck recht hart

Testurteil

Testurteil sehr gut
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Bloß keine Schwäche zeigen – nach diesem Motto überzeugt Stevens mit fast jedem Rad. Auch das Stevens San Remo fährt mit überzeugender Gelassenheit und Selbstsicherheit. Dabei markiert es den perfekten Alleskönner: Man sitzt leicht gestreckt und weniger aufrecht als bei den meisten Mitbewerbern.

Trotz sehr sicherem und ruhigem Geradeauslauf folgt das Stevens San Remo präzise und direkt, und es beschleunigt auch so. Damit gibt es sich sportlicher und empfiehlt sich eher für Sparfüchse als für Einsteiger.

Die Ausstattung ist makellos. Bloß beim Federungskomfort und Gewicht sind Cube oder Giant etwas besser – und bringen das Stevens San Remo um einen Kauftipp oder Testsieg.

Technische Daten des Test: Stevens San Remo

Preis: 999 Euro
Gewicht: 9,3 kg
Rahmengewicht: 1641 g
Gabelgewicht: 541 g
Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette: 3017 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 44/47/50/52/54/56/58/60
Getestete Rahmenhöhe: 56
Rahmenmaterial: Aluminium
Lenkkopfsteifigkeit: 77 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit: 124 N/mm
Komfort vorne: 330 N/mm
Komfort hinten: 426 N/mm
Laufradsteifigkeit Vorderrad: 108 N/mm
Laufradsteifigkeit Hinterrrad: 89 N/mm
Schaltgruppe: Shimano Tiagra, 11-34
Kurbelsatz: Shimano Tiagra, 50/34
Bremse: Shimano Tiagra
Laufräder: Fulcrum Racing Sport
Reifen: Conti. Grand Sport Race, 25 mm
Vorbau: Oxygen Driver
Lenker: Oxygen Scorpo Aero
Sattel: Oxygen Cyrus
Sattelstütze: Oxygen Driver

Profil

Geometrie

Fazit

Der starke Alleskönner von Stevens punktet bei Vielfahrern und anspruchsvollen Schnäppchenjägern mit sportlichem Akzent. Gute Ausstattung, viele Größen.

14.07.2017
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2017