Rennräder im Test

Testbericht: Stevens Aspin Ultegra

Foto: Benjamin Hahn Stevens Aspin Ultegra
Zuverlässig und allzeit bereit für sportliche Attacken – das Stevens überzeugt auch Anspruchsvolle, schrammt nur hauchdünn am Kauftipp vorbei.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Hanseatische Gelassenheit? Wenn es die gibt, dann lässt sie sich am Aspin studieren: Das Stevens ist in keiner Situation aus der Ruhe zu bringen, folgt stets zuverlässig der Spur – und genießt schnell das Vertrauen seines Fahrers.

Wenn es aber drauf ankommt, spricht das Aspin direkt und präzise auf jeden noch so harten Richtungswechsel an – Folge des steifsten Lenkkopfs im Testfeld. Auch das Tretlager erreicht einen herausragenden Wert, trotzdem ist der Alu-Rahmen nicht unangenehm hart. Sportliche Tourer und Vielfahrer wissen den zuverlässigen, willigen Charakter des Stevens zu schätzen. Verbesserungspotenzial bietet die zu schwere Gabel – sie kostet am Ende ganz knapp den Kauftipp.

Technische Daten des Test: Stevens Aspin Ultegra

Preis: 1699 Euro
Gewicht: 8310 g
Rahmengewicht: 1492 g
Gabelgewicht: 548 g
Rahmenhöhen: 50/52/54/56/58/60/62/64 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 12-25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 52/42/30
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Easton Vista SL
Reifen: Schwalbe Durano S, 23
Gabel: Stevens
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA 8, integriert
Vorbau: Oxygen Scorpo
Lenker: Oxygen Scorpo
Sattel: Oxygen Scorpo
Sattelstütze: Oxygen Scorpo, 27,2

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Zuverlässig und allzeit bereit für sportliche Attacken – das Stevens überzeugt auch Anspruchsvolle, schrammt nur hauchdünn am Kauftipp vorbei.

21.09.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011