Rennräder im Test

Testbericht: Simplon Pride 105

Foto: Björn Hänssler Carbonräder im Test
Der Pride-Rahmen gehört zum Besten, was es in dieser Preisklasse gibt. Die Ausstattung kann jedoch mit der Konkurrenz nicht mithalten. Hier gibt es Tuning-Potenzial.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Denn bei Steifigkeiten, Komfortwerten und Gewicht kennt das Modell der Österreicher keine Schwächen. Dass die in diesem Test angetretene Ver­sion nicht über die Note gut hinauskommt, liegt an der Ausstattung, die Simplon im Konfigurator zusammengestellt hat. Da die Ultegra nicht ins Preisgefüge gepasst hat, gab es lediglich eine Dreifach-Version der Shimano 105, die deutlich unter dem Standard in dieser Preisklasse liegt. Sie kostet nicht nur eine Menge Ausstattungspunkte, sondern schraubt auch das Gesamtgewicht des Renners über den Durchschnitt. Von den Anlagen des Rahmens wäre für das Pride viel mehr möglich gewesen, denn die Noten im Praxistest gehören zu den besten im Test. Der Vortrieb ist vorbildlich, die Lenkung ist präzise und agil, aber nicht nervös, die Spurtreue hoch. So soll es sein!

Technische Daten des Test: Simplon Pride 105

Preis: 2389 Euro
Gewicht: 7730 g
Rahmengewicht: 1038 g
Gabelgewicht: 416 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/59/62/65 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano 105, 12-25
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/39/30
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Fulcrum Racing 5
Reifen: Schwalbe Ultremo R.1, 23 mm
Gabel: Simplon S6
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: Acros Ai-03, semi-integriert
Vorbau: Simplon OSX
Lenker: Syntace Racelite Carbon
Sattel: Selle Italia SL
Sattelstütze: Simplon Carbon Rod, Ø 31,6 mm

* 0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Geometrie:

Fazit

Der Pride-Rahmen gehört zum Besten, was es in dieser Preisklasse gibt. Die Ausstattung kann jedoch mit der Konkurrenz nicht mithalten. Hier gibt es Tuning-Potenzial.