Rennräder im Test

Testbericht: Ridley Damocles ISP

Ridley Damocles ISP
Der klassische Langstreckensportler von Ridley gefällt durch seinen Vortrieb; der spürbar weiche Lenkkopf und das Gewicht kosten viele Punkte.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend
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Abgesehen von der Optik bringt die aber keine Vorteile, weder beim durchschnittlichen Komfort noch beim Rahmengewicht, wo Ridley im Testvergleich einen der hinteren Plätze belegt. Die schweren Fulcrum-Laufräder tragen zum hohen Gesamtgewicht bei. Einen besseren Eindruck macht das Damocles ISP auf der Test­runde, denn hier gefällt es auf Anhieb als klassischer Langstreckenrenner mit gestreckter Sitzposition und geschmeidigen Fahreigenschaften. Bei harten Richtungswechseln monierten aber selbst die leichtesten Tester einen zu weichen Lenkkopf – was ein Blick auf die Messwerte bestätigt.

Technische Daten des Test: Ridley Damocles ISP

Preis: 2999 Euro
Gewicht: 7750 g
Rahmengewicht: 1287 g
Gabelgewicht: 414 g
Rahmenhöhen: 67/70/74/77 (L)/80 cm
Getestete Rahmenhöhe: 77 (L) cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Campa Athena/Chorus, 12–27
Kurbelsatz: Campagnolo Athena, 50/34
Bremse: Campagnolo Athena
Laufräder: Fulcrum Racing 5
Reifen: Vredestein Fortezza, 23 mm
Gabel: R. Damocles 1003A
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: 4ZA, integriert
Vorbau: 4ZA Cirrus
Lenker: 4ZA Cirrus
Sattel: 4ZA Cirrus
Sattelstütze: Ridley, integriert

*0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Performance/Fahreigenschaften

Geometrie

Fazit

Der klassische Langstreckensportler von Ridley gefällt durch seinen Vortrieb; der spürbar weiche Lenkkopf und das Gewicht kosten viele Punkte.

31.03.2010
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2010