Rennräder im Test

Testbericht: Ridley Aedon

Foto: Daniel Geiger Ridley Aedon
Mäßig ausgestattetes Einsteigerrad.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Diese Rennerfahrung ist auch dem Aedon anzumerken – obwohl das Testrad gar keine schmerzfreie Rennmaschine ist, sondern eher ein veritabler Langstreckenrenner. Doch trotz der angenehmen, leicht gestreckten Sitzposition und der traumhaft sicheren Lenkung und satter Laufruhe reagiert das Ridley freudig auf jede Tempoverschärfung. So schafft der belgische Pfeil locker den Spagat zwischen einem potenten Tourer für anspruchsvolle Langstreckenfahrer und einem absolut treuen Begleiter für Einsteiger. Wermutstropfen ist die Mirage-Schaltung von Campagnolo: Sie ist in dieser Preisklasse nicht standesgemäß und kostet eine Note.

So schnitt Ridley Aedon im Vergleichstest ab

Technische Daten des Test: Ridley Aedon

Preis: 1400 Euro
Gewicht: 8930 g
Rahmengewicht: 1583 g
Gabelgewicht: 543 g
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Campagnolo Mirage, 12-25
Kurbelsatz: Campagnolo Mirage CT, 50/34
Bremse: Campagnolo Mirage
Laufräder: Campagnolo Khamsin
Reifen: Vredestein Fortezza, 23 mm
Gabel: 4ZA Fenix Carbon
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: 4ZA, integriert
Vorbau: Oval R100
Lenker: Oval R100
Sattel: 4ZA Cycling Performance
Sattelstütze: Oval R100

*0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Fazit

Das angenehme Aedon gefällt anspruchsvollen Tourenfahrern genauso wie Einsteigern. Aber die Ausstattung kostet eine bessere Note.

16.05.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2008