Rennräder im Test

Testbericht: Radon R1 4.0 (Modelljahr 2013)

Foto: Benjamin Hahn Radon R1 4.0
Der leichte Rahmen bietet sportlichen Fahrern die ideale Plattform für Tempoattacken – das gut ausgestattete, unglaublich schnelle Radon ersprintet sich so den verdienten Testsieg.
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Bewertung

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Testurteil

Testurteil überragend
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Weniger ist mehr: Zwar bestückt Radon sein R1 4.0 nicht wie im Vorjahr mit einer noblen Ultegra-Gruppe, doch eine komplette 105 samt Mavic-Aksium-Rädern und hochwertigen Anbauteilen ist immer noch mehr als die meisten Mitbewerber bieten.

Das Wichtigste aber ist das Herz des R1, das Rahmen-Gabel-Set: Als einziges im Testfeld bleibt es deutlich unter 2 Kilo, trotzdem geriet es äußerst steif und bietet an der Front ordentlichen Federungskomfort. Auf der Straße fährt es den meisten Mitbewerbern schlicht davon: Ähnlich wie beim Focus, findet der Fahrer auf dem R1 eine sportlichkompakte Sitzposition – die auch den satten, direkten Vortrieb mitverantwortet. Das Vorderrad folgt so zackig jedem Lenkbefehl, wie sportliche Fahrer das wünschen. Punktegleichstand mit dem komfortablen Canyon.

Technische Daten des Test: Radon R1 4.0

Preis: 999 Euro
Gewicht: 8400 g
Rahmengewicht: 1388 g
Gabelgewicht: 363 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Vertriebsweg: Versandhandel
Schaltgruppe: Shimano 105, 11-25
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Mavic Aksium
Reifen: Schwalbe Lugano
Vorbau: Syntace F149
Lenker: Racelite Alu
Sattel: Radon Lite
Sattelstütze: Smica, Alu

Profil und Messwerte (zu den Messwerten: Werte im „grünen Bereich“ sind ideal für jedes Fahrergewicht.)

Geometrie

Fazit

Der leichte Rahmen bietet sportlichen Fahrern die ideale Plattform für Tempoattacken – das gut ausgestattete, unglaublich schnelle Radon ersprintet sich so den verdienten Testsieg.

20.08.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013