Rennräder im Test

Testbericht: Lapierre Sensium 500 Di2 (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Langstreckenrenner Lapierre Sensium 500 Di2
Das Resultat unseres Rennrad-Tests: Der gefällige Tourer wirkt sehr zuverlässig, aber wenig mitreißend. Kleinere Patzer am Rahmen-Set und an der Ausstattung verhindern eine bessere Note.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • im Lenkkopf etwas weich
  • Rahmen-Set recht hart

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Befriedigend/55 Punkte

Die Franzosen schicken mit dem Sensium einen klassischen Tourer ins Rennen. Der Fahrer sitzt leicht gestreckt und nicht zu aufrecht, Dank langen Kettenstreben und sattem Gabelnachlauf rollt das Sensium absolut spurtreu und folgt gutmütig um jede Ecke.

Ganz so mitreißend wie viele Konkurrenten wirkt es allerdings nicht – was am vergleichsweise flachen Sitzwinkel liegen mag: Der maximale Druck auf der Kurbel fehlt. Das recht schwere Rahmen-Gabel-Set bietet zudem keine spürbare Federung, der runde Lenker mit hartem Band bietet ebenfalls wenig Komfort. Pluspunkte gibt es für die tolle elektronische Schaltung mit „Bergritzel“ und breite 28er-Reifen.

Technische Daten des Test: Lapierre Sensium 500 Di2

Preis: 3599 Euro
Gewicht: * 7,8 kg
Rahmengewicht: 1143 g
Gabelgewicht: 407 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 46/49/52/55/58 cm
Getestete Rahmenhöhe: 55 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra Di2, 11–28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra, 11-32
Laufräder: Mavic Ksyrium Equipe S
Reifen: Mavic Yksion, 28
Vorbau: Deda Zero2
Lenker: RHM02
Sattel: Selle Italia SL
Sattelstütze: Lapierre Carbon

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie

Fazit

Der gefällige Tourer wirkt sehr zuverlässig, aber wenig mitreißend. Kleinere Patzer am Rahmen-Set und an der Ausstattung verhindern eine bessere Note.

22.05.2014
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2014