Rennräder im Test

Testbericht: Lapierre Pulsium 300 (Modelljahr 2015)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Lapierre Pulsium 300
Das Lapierre Pulsium 300 hat Marathons und Frühjahrs-Klassiker im Blick – der schwere, im Lenkkopf weiche Rahmen und die Laufräder kosten das recht teure Lapierre Pulsium 300 aber Punkte.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Lenkkopf weich
  • Laufräder schlecht gebaut

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut (49 Punkte)
Rahmennote: Schwach

Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: „Das Lapierre Pulsium ist das neue Bike des Teams FDJ.fr für die langen Klassiker und Rennen bei schwierigen Straßenverhältnissen“ – so beschreibt Lapierre treffend, was den Käufer des neuen Langstrecken-Renners erwartet.

Man sitzt hier keineswegs aufrecht, sondern mit marathontauglicher Sattelüberhöhung. Dazu haben die Franzosen ihrem Lapierre Pulsium 300 einen ausgeprägten Geradeauslauf mitgegeben, der auf schlechtem Untergrund keine Unruhe aufkommen lässt. Allerdings zeigt der Lenkkopf eine spürbare Schwäche bei harten Richtungswechseln.

Ein Blick auf die Messwerte des Lapierre Pulsium 300 offenbart das Übergewicht von Rahmen und den schlecht gebauten Laufrädern.

Technische Daten des Lapierre Pulsium 300 (Modelljahr 2015)

Preis: 1999 Euro
Gewicht: 8,7 kg
Rahmengewicht: 1252 g
Gabelgewicht: 360 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: XS/S/M/L/XL/XXL
Getestete Rahmenhöhe: M
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano 105, 11–32
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Shimano RS-10
Reifen: Michelin Dynamic Sport, 25
Vorbau: Zipp Service Course
Sattel: Fizik Aliante
Sattelstütze: Lapierre Carbon

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte

Geometrie

Fazit

Das Lapierre Pulsium 300 hat Marathons und Frühjahrs-Klassiker im Blick – der schwere, im Lenkkopf weiche Rahmen und die Laufräder kosten das recht teure Lapierre Pulsium 300 aber Punkte.

21.08.2015
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE