Rennräder im Test

Testbericht: Ghost Race 6500 C

Ghost Race 6500 C
Der Vollblutsportler von Ghost gefällt Fahrern, die die Lenkung beherrschen – Montagefehler und die Qualität des Vorderrades kosten Punkte.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Unverblümt zeigt der quirlige Renner vom ersten Meter an seine Vorliebe für Geschwindigkeit. Das steifste Tretlager im Testfeld und die sportliche, leicht gedrungene Sitzposition gefallen ambitionierten Fahrern, Anfänger wollen mehr Komfort. Auch die Lenkung reagiert Einsteigern zu extrem: Sie bietet zwar guten Geradeauslauf, zieht durch den langen Gabelnachlauf beim Einlenken aber nach innen. Erfreulich: Die im Testfeld überdurchschnittlichen Ksyrium-Laufräder – das Vorderrad hatte aber starken Schlag, kostet wie das nicht plangefräste Steuerlager wertvolle Punkte.

Technische Daten des Test: Ghost Race 6500 C

Preis: 1399 Euro
Gewicht: 8780 g
Rahmengewicht: 1684 g
Gabelgewicht: 606 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 58 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 12–27
Kurbelsatz: FSA Gossamer, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Equipe
Reifen: Schwalbe Durano, 23 mm
Gabel: Martec Carbon
Gabelmaterial: Carbon/Alu
Steuersatz: Ritchey, semi-integriert
Vorbau: GID OS
Lenker: Ritchey Road Comp
Sattel: Ghost VL
Sattelstütze: GID, Ø 31,6 mm

* 0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Fazit

Der Vollblutsportler von Ghost gefällt Fahrern, die die Lenkung beherrschen – Montagefehler und die Qualität des Vorderrades kosten Punkte.

16.06.2009
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2009, 2009, 2009