Rennräder im Test

Testbericht: Ghost Race 5000

Foto: Benjamin Hahn Ghost Race 5000
Die sportliche Sitzposition und der starke Vortrieb des Ghost gefallen Sportlern, die Lenkung ist extrem ruhig. Montagefehler verhageln die Note.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend
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Die bei Mountainbikern sehr beliebte Marke Ghost hat auch für die Straße einiges zu bieten. Das Race 5000 hält, was der Name verspricht: Die sportliche Sattelüberhöhung und der ausgeprägte Vorwärtsdrang zeichnen das Ghost eher als reinrassiges Renngerät denn als „Einsteiger“-Rad aus. Da stört es Sportler auch nicht, dass sich der steife Rahmen recht hart anfühlt.

Nicht ganz zur Tempofreude passt die sehr ruhige, fast schon träge Lenkung. Das wiederum gefällt eher Einsteigern und Tourern, Sportler wünschen sich direktere Richtungswechsel. So wenig diese Laufruhe zum quirligen Charakter passt, so ärgerlich sind das nicht nachgearbeitete Tretlager und der fettfrei montierte Steuersatz.

Technische Daten des Test: Ghost Race 5000

Preis: 1299 Euro
Gewicht: 8810 g
Rahmengewicht: 1587 g
Gabelgewicht: 419 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano 105, 11-28
Kurbelsatz: Shimano 105, 50/34
Bremse: Shimano 105
Laufräder: Easton Aero
Reifen: Schwalbe Durano, 23
Gabel: Ghost
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Ritchey, integriert
Vorbau: FSA 190
Lenker: FSA Road Vero
Sattel: Ghost
Sattelstütze: FSA SL 280, 31,6

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Die sportliche Sitzposition und der starke Vortrieb des Ghost gefallen Sportlern, die Lenkung ist extrem ruhig. Montagefehler verhageln die Note.

18.08.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011