Rennräder im Test

Testbericht: Fuji SST 2.0

Fuji SST 2.0
Fuji schickt ein Konzept mit Zeitfahr-Qualitäten auf die Piste, das mit viel Vortrieb beglückt – und trotz Montagefehler die Note „sehr gut“ erreicht.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Das Kürzel steht für Superstiff, und der Name ist Programm: Neben dem Design fällt das Fuji mit dem steifsten Lenkkopf und zweitsteifsten Tretlager auf. Der Sattel lässt sich auf der integrierten Aero-Sattelstütze sehr weit verstellen, das kurze Steuerrohr ermöglicht viel Sattelüberhöhung, so können Ambitionierte problemlos einen Aero-Aufsatz montieren und profitieren beim Zeitfahren vom satten Vortrieb. Auch ohne „Geweih“ überzeugt das gut ausgestattete SST mit seinem direkten Handling. Einziger Fauxpas am Testrad: Die gegen die Laufrichtung montierte Kette der neuen Ultegra-Gruppe.

Technische Daten des Test: Fuji SST 2.0

Preis: 2999 Euro
Gewicht: 7490 g
Rahmengewicht: 1239 g
Gabelgewicht: 499 g
Rahmenhöhen: 50/52/54/56 (M)/58/60 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 (M) cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 53/39
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Elite
Reifen: Vittoria Rubino Pro, 23 mm
Gabel: Fuji FC-440
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: FSA N°42, integriert
Vorbau: Fuji PGC 7075
Lenker: Fuji PGC 7075
Sattel: Prologo Nago EVO
Sattelstütze: Fuji Aero, integriert

*0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Performance/Fahreigenschaften

Geometrie

Fazit

Fuji schickt ein Konzept mit Zeitfahr-Qualitäten auf die Piste, das mit viel Vortrieb beglückt – und trotz Montagefehler die Note „sehr gut“ erreicht.

31.03.2010
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2010