Rennräder im Test

Testbericht: Felt F3

Foto: Daniel Geiger & Björn Hänssler Felt F3
Das Felt F3 bietet leichten Fahrern viel Vortrieb.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Für schwere Fahrer zu geringe Lenkkopfsteifigkeit

Testurteil

Testurteil gut
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Das neue F3 will diese Tradition fortsetzen, das zeigen schon die Eckdaten: der steile Sitz- und Lenkwinkel ermöglicht viel Druck auf dem Pedal und sorgt für eine sportliche Sitzposition, der eher kurze Radstand und wenig Gabelnachlauf verschaffen dem F3 in der Praxis eine quirlige Lenkung. Trotzdem folgt der mattschwarze Renner Lenkbefehlen nicht immer so direkt, wie Rennfahrer das wollen. Zumindest Fahrer über 75 Kilo wünschen sich einen steiferen Lenkkopf, die weiche Lenker-Vorbau-Kombination verwässert die Lenkpräzision obendrein. Überraschend hoch ist dagegen der spürbare Dämpfungskomfort – leichte Tourenfahrer sollten also über das F3 nachdenken.

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Technische Daten des Test: Felt F3

Preis: 2499 Euro
Gewicht: 7700 g
Rahmengewicht: 1083 g
Gabelgewicht: 369 g
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Dura-Ace 2x10, 11-25
Kurbelsatz: Shimano Ultegra SL 53/39
Bremse: Shimano Ultegra SL
Laufräder: Mavic Ksyrium Equipe
Reifen: Vittoria Rubino Pro, 23 mm
Gabel: Felt 1.2
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: Cane Creek Type 1 , integriert
Vorbau: Felt 1.1
Lenker: Felt 1.3 (Alu+Carbon)
Sattel: Felt 1.2
Sattelstütze: Felt 1.1

*Die Gewichtsangaben beziehen sich auf das Gesamt-, Rahmen- und Gabelgewicht; das Gesamtgewicht ohne Pedale.

Fazit

Die Geometrie von Felt zielt auf sportliche Piloten. Fahrer über 75 Kilo wünschen sich jedoch etwas mehr Steifigkeit im Lenkkopf- und Tretlagerbereich. Herausragend dagegen ist die Vibrationsdämpfung des Rahmens.

11.04.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2008