Rennräder im Test

Testbericht: Cervélo S5 (Modelljahr 2014)

Foto: Benjamin Hahn RoadBIKE Aero-Renner Cervélo S5
Das Resultat unseres Rennrad-Tests: Das Cervélo S5 marschiert auf flachen Rollerkursen wie kaum ein anderes Rad. Auf schnellen Abfahrten wünscht man sich jedoch einen steiferen Lenkkopfbereich.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Rahmen-Set federt nicht
  • relativ schwer
  • geringe Lenkkopfsteifigkeit

Testurteil

Testurteil gut
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Testurteil: Gut/56 Punkte

Das Cervélo S5 ist kompromisslos auf Tempo getrimmt, und das merkt man ab dem ersten Meter. Der Vortrieb ist beeindruckend und macht Lust auf hohe Geschwindigkeiten. Triathleten freuen sich über die Sattelstütze mit zwei Grundpositionen, bietet sie doch die Möglichkeit, weit nach vorn übers Tretlager zu kommen und so mächtig Druck zu machen. Doch das konsequente Aero-Tuning bringt auch Nachteile mit sich: Das Heck ist, selbst in normaler Rennrad-Position, extrem hart, der Lenkkopf dafür spürbar weich. Das kostet Lenkpräzision, und in Kombination mit dem steilen Lenkwinkel ergibt sich auf schnellen, kurvigen Abfahrten eine Agilität, die man mögen muss.

Technische Daten des Test: Cervélo S5

Preis: 4200 Euro
Gewicht: * 7,70 kg
Rahmengewicht: 1228 g
Gabelgewicht: 386 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Rahmenhöhen: 48/51/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11–25
Kurbelsatz: Rotor 3DF, 52/36
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Cosmic Elite S
Reifen: Mavic Yksion, 23
Vorbau: 3T
Lenker: 3T Ergonova Pro (Alu)
Sattel: Fizik Antares
Sattelstütze: Cervélo

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale.

Geometrie

Fazit

Das Cervélo S5 marschiert auf flachen Rollerkursen wie kaum ein anderes Rad. Auf schnellen Abfahrten wünscht man sich jedoch einen steiferen Lenkkopfbereich.

15.04.2014
Autor: Nils Flieshardt
© RoadBIKE
Ausgabe /2014