Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Dolce 9.9

Bergamont Dolce 9.9
Die sportlichen Fahrleistungen und der tolle Rahmen gefallen ­jedem Vielfahrer und machen den hohen Preis des Scott locker wieder wett.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Kauftipp Testurteil sehr gut
Loading  

So gesehen steht der Name fast etwas verharmlosend für den überzeugenden Vollblutsportler, den Bergamont ins Rennen schickt. Nur wenige Räder im Testfeld spornen einen derart an wie diese Rakete aus Hamburg. Mehr Vortrieb, mehr Kilometer lautet sein Credo. Die vorbildliche Laufruhe versüßt diesen sportlichen Charakter, sie bringt selbst Ungeübten viel Sicherheit und verleitet zu ungezügelten Vollgas-Arien. Nur in engen Kurven wirkt diese Lenkgeometrie zwangsläufig sehr ruhig, benötigt leichten Körpereinsatz. Die tolle Ausstattung mit der leichten Force-Gruppe an einem der besten Rahmen im Test rundet den Renner ab.

Technische Daten des Test: Bergamont Dolce 9.9

Preis: 2299 Euro
Gewicht: 7400 g
Rahmengewicht: 1176 g
Gabelgewicht: 344 g
Rahmenhöhen: 51/54/56/58/61 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Sram Force, 11–23
Kurbelsatz: Truvativ Rouleur C. C2.2, 50/34
Bremse: Sram Force
Laufräder: Mavic Ksyrium Equipe
Reifen: Vittoria Diamante Pro, 23 mm
Gabel: Berg. Race Carbon
Gabelmaterial: Vollcarbon
Steuersatz: FSA Orbit ZS-3, semi-integriert
Vorbau: 3T ARX Pro
Lenker: 3T Rotundo Pro
Sattel: Tattoo Race Pro Lite
Sattelstütze: Tat. Race Pro Lite UD, 31,6 mm

* 0-20 schwach, 20-40 befriedigend, 40-60 gut, 60-80 sehr gut, 80-100 überragend

Fazit

Schnell, willig und sofort vertraut fühlt sich das bestens ausgestattete Bergamont an – ein überzeugender Allrounder und klarer Kauftipp.

26.05.2009
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2009, 2009, 2009, 2009