Rennräder im Test

Testbericht: Bergamont Dolce 6.3 (Modelljahr 2013)

Foto: Benjamin Hahn Bergamont Dolce 6.3
Das vielseitige Bergamont gibt den perfekten Begleiter für Einsteiger wie Ambitionierte – es folgt willig, aber zuverlässig, die Ausstattung passt, nur das stabile Rahmen-Set ist sehr schwer.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • hohes Set-Gewicht

Testurteil

Testurteil sehr gut
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„Das ist ein starkes Teil!“, waren sich die Tester sofort einig. Auf dem Dolce sitzt der Fahrer angenehm, die ruhige, aber sehr präzise Lenkung fühlt sich auf Anhieb vetraut an.

Damit empfiehlt sich das vielseitige Bergamont fur Rennrad-Neulinge ebenso wie für ambitionierte Sparfüchse, denn neben seinen starken Fahrleistungen in jeder Disziplin punktet der vielseitige Hamburger auch mit vergleichsweise hochwertiger Ausstattung: Bis auf die schwere Kurbel stammen alle Komponenten und der Laufradsatz von Shimano und überzeugen durch ihre hohe Qualität und tadellose Funktion.

Der Rahmen ist extrem steif und damit auch für schwerste Fahrer geeignet, zudem bietet er an der Front
ordentlichen Komfort. Einziges Manko: Das Set mit Gabel wiegt satte 2,6 Kilo – schwerer ist keines im Test!

Technische Daten des Test: Bergamont Dolce 6.3

Preis: 999 Euro
Gewicht: 9300 g
Rahmengewicht: 1886 g
Gabelgewicht: 625 g
Rahmenhöhen: 50/53/56/59/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 56 cm
Rahmenmaterial: Aluminium
Vertriebsweg: Fachhandel
Schaltgruppe: Shimano 105, 11-25
Kurbelsatz: FSA Omega, 50/34
Bremse: Shimano BR-R561
Laufräder: Shimano WH-R501
Reifen: Schwalbe Durano S, 23
Vorbau: BGM Pro Road
Lenker: BGM Pro Road
Sattel: BGM Pro Road
Sattelstütze: BGM Pro Road, Alu

Profil und Messwerte (zu den Messwerten: Werte im „grünen Bereich“ sind ideal für jedes Fahrergewicht.)

Geometrie

Fazit

Das vielseitige Bergamont gibt den perfekten Begleiter für Einsteiger wie Ambitionierte – es folgt willig, aber zuverlässig, die Ausstattung passt, nur das stabile Rahmen-Set ist sehr schwer.

20.08.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2013