Trek Émonda SL7 eTap Björn Hänssler
ROADBIKE Endurance-Renner Test 2021
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Test: Trek Émonda SL7 eTap (2021)

E-Schaltungs-Renner im Test: Trek Émonda SL7 eTap Trek Émonda SL7 eTap im Test

ROADBIKE hat 7 Rennräder mit E-Schaltung getestet. Darunter auch das das Trek Émonda SL7 eTap.

  • Das gefällt: Mit dem Sram-Powermeter ist das Émonda SL7 luxuriös ausgestattet.
  • Das weniger: Der Sitzdom schränkt die Verstellmöglichkeiten der Sattelhöhe ein.
  • Das perfekt Rad für... alle, die ein hochwertig ausgestattetes Rennrad suchen, das lebendiges Fahrverhalten mit vielen Aero-Features verbindet und das sowohl im Flachen wie auch bergauf zu überzeugen weiß.

Emonda: Dieser Name steht bei den US-Amerikanern von Trek für Leichtbau. So manchen Gewichtsrekord haben Räder dieses Namens schon geknackt. In seiner jüngsten Entwicklungsstufe übernimmt das Émonda darüber hinaus einige Aero-Elemente vom Madone, etwa die Rohrprofile und die etwas gedrungene Silhouette. Alles mit dem Ziel, das Rad noch etwas vielseitiger und natürlich schneller zu machen. Das spürt man vom ersten Pedaltritt an, das Émonda giert nach Tempo und will schnell gefahren werden – egal ob in der Ebene oder auch bergauf. Dank kurzem Steuerrohr fällt die Sitzposition entsprechend aerodynamisch aus und bringt den Fahrer tief nach unten, damit der definitiv keine Sekunde verschenkt.

Trek Émonda SL7 eTap
Björn Hänssler
Die Züge verlaufen beim Émonda unterhalb des Vorbaus ins Steuerrohr – für ein aufgeräumtes, zeitgemäßes Cockpit.

Mit Spacern lässt sich das – wie am Testrad – etwas entschärfen. Gleichzeitig fühlt sich das Trek an Anstiegen sehr spritzig an und beschleunigt leichtfüßig, die Aeolus-Pro-Laufräder sind zwar nicht die leichtesten, aber weit davon entfernt, das Émonda einzubremsen. Auch sonst lässt sich Trek bei der Ausstattung nicht lumpen und spendiert der SL7-eTap-Version den integrierten Powermeter, was den Preis wie auch das etwas höhere Gewicht relativiert.

Trek Émonda SL7 eTap
Björn Hänssler
Der Sitzdom mit Turmaufsatz schränkt allerdings die maximale Sitzhöhe ein, ein längerer Aufsatz ist allerdings auf Wunsch erhältlich.

Eine weitere Besonderheit am Trek ist der Sitzdom, auf den die Sattelstütze mit einem Aufsatz aufgesteckt wird. Käufer sollten unbedingt vorher checken, ob sich ihre benötigte Sitzhöhe mit dem in zwei Längen verfügbaren Aufsatz einstellen lässt. Bis zur Rahmengröße 54 wird in der Regel die kurze Version mitgeliefert.

Preis 6599 Euro
Gewicht 7,98 kg
Rahmenmaterial Carbon
Größe 47/50/52/54/56/58/60/62
Schaltgruppe Sram Force eTap AXS, 10–33
Kurbelsatz Sram Force Powermeter, 48/35
Bremse Sram Force, 160/160
Laufräder Bontrager Aeolus Pro 37
Reifen Bontrager R2, 25 mm
Vorbau/Lenker Bontrager Pro/Pro VR-C
Sattel/Stütze Bontrager/Bontrager

Hier kommen Sie zum Testartikel:

Rennrad elektronische Schaltung Test
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