Teil des
RB Storck Scenero Benjamin Hahn

Rennräder im Test

Testbericht: Storck Scenero

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 sehr steifer Rahmen, für jedes Fahrergewicht geeignet

 ausgewogene Geometrie für einen breiten Einsatzbereich

 hochwertiges, sinnvoll gewähltes Ausstattungspaket

Was uns nicht gefällt:

 für Tourer zu wenig Dämpfungs­komfort am Heck

Storck zündet zur Saison 2011 ein echtes Neuheitenfeuerwerk: Neben dem aufsehenerregenden Fascenario 0.6 und dem leichten Absolutist (Test in RB 09/2010) dürfte das Scenero für viele sogar die interessanteste Neuheit sein.

Denn für 1299 Euro gibt es den Rahmen samt Gabel, 3098 Euro kostet das schön aufgebaute Testrad mit Campagnolos Chorus-Gruppe und RR1700-Laufrädern von DT Swiss. Dem Scenero kommt im Storck-Programm somit quasi die Rolle des „Volksrades“ zu – zum durchaus erschwinglichen Preis.

Im Mittelpunkt steht bei Storck freilich immer der Rahmen, und der überzeugt beim Scenero nicht nur beim Preis. Mit dem großvolumigen Aero-Unterrohr und recht massigen, geschwungenen Hinterbaustreben setzt das Scenero ganz eigene Akzente und soll neben Tourern und Vielfahrern auch Triathleten ansprechen, die sich für Rennen einen Aero-Aufsatz montieren.

Die Fahreigenschaften sind absolut Storck-typisch – immerhin teilt sich das Scenero die Geometrie mit allen anderen Storck-Rennern. Diese typische Geometrie steht in der Praxis für ein sehr ausgewogenes Fahrverhalten, das vor allem sportlichen Tourenfahrern gefällt. Durch das verhältnismäßig lange Oberrohr sitzt der Fahrer leicht, aber nicht zu gestreckt – dem relativ langen Steuerrohr sei Dank.

So ist das Scenero gut für viele Stunden im Sattel. Die ausgeprägte Laufruhe harmoniert damit bestens: Das Rad läuft sauber in der Spur und folgt Lenkbefehlen gelassen, aber präzise. Das macht sich auf der Langstrecke bezahlt, bringt Sicherheit bei langen Abfahrten und dürfte auch der anvisierten Triathlon-Zielgruppe zusagen.

Über allem steht jedoch der gnadenlose Vortrieb – Verdienst der satten Tretlagersteifigkeit. Egal ob auf der Feierabendrunde, einer RTF oder Alpentour – das Scenero vermittelt immer das angenehme Gefühl, dass es schnell und direkt nach vorn geht. Was es indes nicht bieten kann, ist Komfort – das Heck des Scenero gibt sich bretthart. Das lässt sich durch eine nachgiebigere Sattelstütze ändern – die restliche Ausstattung überzeugt.

Technische Daten

Preis 3098 Euro
Gewicht 7480 g
Rahmengewicht 1229 g
Gabelgewicht 470 g
Rahmenhöhen 47/51/55/57/59/63 cm
Getestete Rahmenhöhe 57 cm
Rahmenmaterial Carbon
Sitzwinkel 73,5 °
Lenkwinkel 73,5 °
Sitzrohr 577 mm
Oberrohr 573 mm
Steuerrohr 185 mm
Lenkkopfsteifigkeit 76 Nm/Grad
Tretlagersteifigkeit 115 N/mm
Komfort vorne 344 N/mm
Komfort hinten 586 N/mm
Laufradsteifigkeit Vorderrad 73 Nm/Grad
Laufradsteifigkeit Hinterrrad 71 Nm/Grad
Schaltgruppe Campagnolo Chorus, 11-25
Kurbelsatz Campagnolo Chorus, 50/34
Bremse Campagnolo Chorus
Laufräder DT Swiss RR1700
Reifen Schwalbe Ultremo ZX, 23 mm
Gabel Storck Stiletto Aero
Gabelmaterial Carbon
Steuersatz Acros, integriert
Vorbau Storck
Lenker Syntace Racelite Alu
Sattel Storck by Prologo
Sattelstütze Storck Alu, Ø 31,6 mm

*0–20 schwach, 20–40 befriedigend, 40–60 gut, 60–80 sehr gut, 80–100 überragend.

RB Storck Scenero - Performance
RoadBIKE

Storck Scenero im Vergleichstest

RB 1010 Rennrad-Einzeltest Teaserbild
Rennrad-Tests

Fazit

Der günstigste Carbon­rahmen von Storck glänzt mit markentypischen Tugenden: Steifigkeit und beeindruckendem Vortrieb. Die Geometrie überzeugt, die Ausstattung stimmt, nur die Dämpfung dürfte besser sein.

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