Testbericht: Storck Aernario Pro Disc G1 (Modelljahr 2017)

Das Storck Aernario Pro Disc G1 überzeugt als bärenstarker sportlicher Alleskönner.

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Foto: Benjamin Hahn

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6 2017er Rennräder im Einzeltest
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 bärenstarker, recht sportlicher Allrounder

 sehr fahrstabiles Rahmen-Set

 tolle Ausstattung, hoch funktional

Was uns nicht gefällt:

 Postmount-Discaufnahme

 teuer

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (71 Punkte)



Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Das Storck Aernario startet zur Saison 2017 auch mit Disc durch: das Storck Aernario Pro Disc G1 mit Scheibenbremsen, eine ideale Paarung.

Denn Storcks sportlicher Allrounder ist prädestiniert für Alpen-Einsätze, Marathons oder ausgedehnte Touren. Die Disc bringt zusätzlich Sicherheit und entlastet die Unterarme bei langen Abfahrten, heißen Hetzjagden oder Nässe: die perfekte Abrundung für das vielseitige Storck Aernario Pro Disc G1.

Leider befestigt Storck die Bremsen nach Postmount-Standard – technisch kein Problem, aber Flatmount wäre zeitgemäß. Nervig ist auch, dass die hintere Nabe ohne Führung im Hinterbau sitzt, was die Montage fummelig macht.

Mit einer recht gestreckten Fahrerhaltung und der hervorragenden Mischung aus sicherer Laufruhe und messerscharfem Handling überzeugt das Storck Aernario Pro Disc G1 in jeder Situation. Im Vordergrund stehen dabei immer der starke Vorwärtsdrang und die Tempostärke. So gekonnt schaffen nur ganz wenige Rennräder die Mischung aus sportlicher Gangart bei noch ausreichendem Komfort und hoher Sicherheit selbst für stundenlange Einsätze.

Das Testrad kam mit elektronischer Ultegra und Laufrädern von DT Swiss traumhaft bestückt. Der Rahmen in der Pro-Version ist vorbildlich steif und bietet am Heck ordentlichen Federungskomfort, wiegt unter einem Kilo, das Set bleibt knapp unter 1,5 Kilo.

Das ist für sich betrachtet in Ordnung, im Vergleich zu ähnlichen Disc-Rennern (etwa dem Cannondale Supersix Evo HM Disc) ist das Storck Aernario Pro Disc G1 aber etwas schwerer – und sehr teuer. In der günstigeren Comp-Version wiegt der Rahmen ca. 200 Gramm mehr, mit mechanischer Ultegra gibt es dieses Modell dafür bereits für knapp 3700 Euro.

Wer die überzeugenden Fahreigenschaften will und ein paar hundert Gramm Mehrgewicht verkraften kann, sollte sich deshalb die Comp-Version anschauen.

Technische Daten

Preis

6448 Euro

Gewicht

7,7 kg

Rahmengewicht

986 g

Gabelgewicht

439 g

Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette

2974 g (ohne Schnellspanner /Steckachse)

Vertriebsweg

Fachhandel

Verfügbare Rahmenhöhen

47/51/55/57/59/63

Getestete Rahmenhöhe

57

Rahmenmaterial

Carbon

Lenkkopfsteifigkeit

85 Nm/Grad

Tretlagersteifigkeit

126 N/mm

Komfort vorne

419 N/mm

Komfort hinten

302 N/mm

Laufradsteifigkeit Vorderrad

88 Nm/°

Laufradsteifigkeit Hinterrrad

87 Nm/°

Schaltgruppe

Shimano Ultegra Di2, 11–28

Kurbelsatz

Shimano Ultegra, 52/36

Bremse

Shimano BR-RS785

Laufräder

DT Swiss R23 db

Reifen

Schwalbe One, 25 mm

Vorbau

Storck ST115

Lenker

RBC220

Sattel

S. Italia SLS

Sattelstütze

Storck MLP150

Profil:

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RoadBIKE
RoadBIKE Storck Aernario Pro Disc G1 Profil

Geometrie:

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RoadBIKE
RoadBIKE Storck Aernario Pro Disc G1 Geometrie

Storck Aernario Pro Disc G1 (Modelljahr 2017) im Vergleichstest

Fazit

Das Storck Aernario Pro Disc G1 überzeugt als bärenstarker sportlicher Alleskönner. Der Rahmen ist bestens konstruiert, die Ausstattung in der Praxis ein Traum – der allerdings seinen Preis hat.

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1-2 / 2023

Erscheinungsdatum 07.12.2022

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