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Testbericht: Stevens Comet (Modelljahr 2016)

Stevens: Die Hamburger Custom-Veteranen bauen vorzugsweise Preis-Leistungs-Sieger – und richtig gute Rennräder.

Bewertung:

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6 Rennräder aus dem Online-Konfigurator im Test (2016)
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 bedienerfreundlicher Konfigurator mit sinnvollen Optionen

 leichter und leichtfüßiger Vollblut-Sportler

Was uns nicht gefällt:

 Federungskomfort nur mäßig

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (79 Punkte)

Rahmennote: Gut



Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Seit 1990 macht sich Stevens einen Namen mit fair kalkulierten, hervorragend gemachten Rädern – und seit Jahren auch mit einem umfangreichen Baukastensystem.

Im übersichtlichen Online-Konfigurator lassen sich Gruppen aller drei großen Anbieter, dazu Laufräder von DT Swiss und Mavic sowie Anbauteile der Eigenmarke Oxygen oder Ritchey zusammenstellen, dazu freilich alle individuellen Maße anpassen. Beratung, Bestellung und Übergabe übernimmt der Händler – ein stimmiges Konzept, mit dem Stevens seit Jahren überzeugt.

In den Test schickten die Hamburger ihr Top-Modell, das Stevens Comet: Mit viel Lack wiegt das steife Rahmen-Gabel-Set knapp 1300 Gramm – sehr gut!

Nur beim Federungskomfort muss man Abstriche machen. Das stört auf der Straße nicht sonderlich, denn das Stevens Comet spricht vor allem Rennfahrer an, die auf der kürzeren Distanz den passenden Begleiter für Tempo-Orgien suchen.

Dank der sportlichen, gestreckten Fahrerhaltung und den leichten Laufrädern beschleunigt das Stevens Comet mitreißend, folgt messerscharf jedem Befehl seines Fahrers, bleibt dabei aber immer bestens beherrschbar. Kurz: ein ausgewachsener Rennsportler für höchste Ansprüche!

Die erfüllt auch die Ausstattung: Campagnolos Chorus-Gruppe und noble Anbauteile treiben zwar den Preis in die Höhe, sorgen aber für ein Traumgewicht von nur 6,6 Kilo. Eine starke Ansage!

Technische Daten

Preis 5479 Euro
Gewicht 6,6 kg
Rahmengewicht 869 g
Gabelgewicht 344 g
Vertriebsweg Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen 50/52/54/56/58/60/62 cm
Getestete Rahmenhöhe 56 cm
Rahmenmaterial Carbon
Schaltgruppe Campagnolo Chorus, 11–29
Kurbelsatz Campagnolo Chorus, 52/36
Bremse Campagnolo Chorus
Laufräder Campagnolo Eurus
Reifen Conti Grandprix 4000sII, 25
Vorbau Ritchey WCS Superlogic
Sattel Ritchey WCS Link
Sattelstütze Selle Italia SLR

* Gewicht Komplettrad ohne Pedale/Rahmen/Gabel.

Profil und Messwerte:

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RoadBIKE
RoadBIKE Stevens Comet Profil und Messwerte

Geometrie:

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RoadBIKE
RoadBIKE Stevens Comet Geometrie

Stevens Comet (Modelljahr 2016) im Vergleichstest

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Rennrad-Tests

Fazit

Stevens: Die Hamburger Custom-Veteranen bauen vorzugsweise Preis-Leistungs-Sieger – und richtig gute Rennräder.

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