RB Simplon Pavo Force Geometrie Daniel Geiger
RB Rennrad Simplon Pavo Force Strebe
RB Rennrad Simplon Pavo Force Rahmen
RB Rennrad Simplon Pavo Force Steuerkopf 4 Bilder

Testbericht: Simplon Pavo Force

Mit nicht nur technisch, sondern auch auf der Straße überzeugenden Rädern hat sich Simplon über die Jahre in der obersten Liga der Rennradhersteller etabliert.

Testurteil

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Das frisch renovierte Aushängeschild Pavo bestätigt eindrucksvoll, dass die Österreicher dort auch hingehören. Ähnlich wie die Konkurrenten von Cannondale und Scott verlockt es eine weit gefächerte Kundschaft: Jeden, vom ambitionierten Renn- über den Alltagsfahrer bis hin zum kilometerfressenden Marathonisti, macht der sehr leichte Renner glücklich. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht unangenehm gestreckt, und auch die gemäßigte Sattelüberhöhung taugt zwar selbst Rennfahrern, provoziert aber keine Bandscheibenschäden. Nur wer richtig entspannt sitzen möchte, sollte sich lieber einen anderen Begleiter suchen. Gleiches gilt für die Eigendämpfung des Rahmens. Er ist weder unangenehm hart noch herausragend komfortabel – sondern einfach angenehm-sportlich.
Dieses Attribut kann auch gleich zur Beschreibung der Fahreigenschaften herhalten, denn hier sorgt der im Lenkkopf sehr steife Rahmen für erfreulich präzise und direkte Richtungswechsel. Trotzdem reagiert das Pavo nie unberechenbar, lässt sich auch bei hohem Tempo spielerisch und sicher durch enge Kurven dirigieren. Jeder, der es etwas sportlich angehen lässt, wird davon überall begeistert sein.

Entsprechend schwer taten sich die Tester auch, irgendwo vielleicht doch eine Schwäche am aktuellen Pavo zu finden. In der Saison 2008 wiegt der Testrahmen ganze 70 Gramm weniger als das im Vorjahr getestete Modell – bei gleicher, für jedes Fahrergewicht ausreichender Steifigkeit. Und mit 6,3 Kilo erreicht das Komplettrad einen phantastischen Wert auf der RoadBIKE-Waage – obwohl bei der Ausstattung im Baukastensystem sogar nochmal ein paar Gramm weniger möglich wären. So bleibt das rundum überzeugende Pavo mit unter 4800 Euro vergleichsweise bezahlbar – trotz toller Ausstattung.

Technische Daten

Preis 4789 Euro
Gewicht 6300 g
Rahmengewicht 926 g
Gabelgewicht 348 g
Getestete Rahmenhöhe 56 cm
Rahmenmaterial Carbon Carbon
Schaltgruppen Sram Force 2x10
Kurbelsatz Shimano Dura-Ace 53/39, 172,5 mm
Bremse Sram Force
Laufräder Mavic R-Sys
Reifen Schwalbe Ultremo 23
Gabel Simplon S9
Gabelmaterial Scott Addict HMX NET
Steuersatz FSA Orbit ACB, semiintegriert
Vorbau Syncros FL
Lenker Syntace Racelite
Sattel Selle Italia SLR Flow
Sattelstütze Simplon Lite

RB Simplon Pavo Force Werte
Daniel Geiger

Simplon Pavo Force im Vergleichstest

RB 0208 Nobelrenner Aufmacher
Rennrad-Tests

Fazit

Voll überzeugend: Das aktuelle Pavo gefällt jedem sportlichen Fahrer mit knackig-direktem Handling und dank Traumgewicht raketenartigem Vortrieb – im Rennen wie bei Marathons. Die Steifigkeiten genügen jedem Fahrergewicht, und die Ausstattung ist zu diesem Preis vorbildlich. Zugreifen!

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