Testbericht: Rose Cross Pro RS 3000 (Modelljahr 2014)

Quirlig und willig begeistert das Cross Pro RS jeden echten Cross-Rennfahrer.

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Foto: Benjamin Hahn

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 sehr stabiler, äußerst präzise folgender Crosser

 mitreißender Sportsgeist

 sehr gute Ausstattung

Ganz "klassisch" startet Rose in diesen Test – mit einem Rad mit Cantilever-Bremsen. Schon erstaunlich, dass diese Tatsache 2013 Erwähnung verdient – noch vor 2 Jahren waren Felgenbremsen an Crossern Standard. Der Vorteil lässt sich an folgenden Zahlen ablesen: Preis und Gewicht.

Mit 1.590 Euro kostet das Rose rund 100 Euro weniger als der fast identisch bestückte Crosser vom Mitbewerber Canyon, zudem wiegt das Rose rund 300 Gramm weniger. Dabei ist das Rahmen-Gabel-Set des Cross Pro RS mit seinen 2.250 Gramm noch nicht einmal ein Leichtgewicht.

Dafür überzeugen die Steifigkeiten – von Rahmen und Laufrädern: Alle Bauteile sind so dimensioniert, dass sie auch schwersten Fahrern problemlos zu empfehlen sind. Diese Stabilität ist auch sofort zu spüren: Dank mitreißendem Vorwärtsdrang und messerscharfem Handling überzeugt das Rose mit einer Direktheit, die so eher von reinrassigen Straßen-Sportlern zu erwarten wäre.

Wirbelwind-Crosser, der aber auch Einsteigern Freude bereitet

Die kompakte Haltung, die der Fahrer auf dem Cross Pro RS einnimmt, und die lebendige Lenkung unterstreichen den lebendigen Auftritt des willigen Sportlers noch. Damit entspricht das Rose eher dem klassischen Querfeldein-Wirbelwind als dem amerikanisch geprägten Crosser mit großer Nähe zum Rennrad. Rennfahrern gefällt das, besonders auf kurvigen Rennstrecken zeigt das Rose gern, was es kann – und verlangt seinem Fahrer konstant hohen Druck ab.

Aber auch Einsteiger überfordert das Cross Pro RS nicht: Bei aller Direktheit reagiert es nie über oder verhält sich unerwartet. Die hervorragende Bereifung (Schwalbe Racing Ralph) bietet auf jedem Untergrund sicheren Halt, trotzdem rollen die grobstolligen Pneus sehr ordentlich ab.

Einzig bei den Bremsen gab es Grund zur Kritik: Nur mit stark schräg gestellten Belägen ließ sich Quietschen des vorderen Stoppers vermeiden. Die Bremskraft geht für Cantis dagegen in Ordnung. Wer keine Rennen fährt, sollte sich aber auf jeden Fall den Disc-Crosser Cross Pro DX im Rose-Programm etwas genauer anschauen ...

Technische Daten

Preis

1.590,00 Euro

Gewicht

8500 g *

Rahmengewicht

1.612 g

Gabelgewicht

512 g

Vertriebsweg

Versandhandel

Rahmenhöhen

52/54/56/58/60/62 cm

Getestete Rahmenhöhe

56 cm

Rahmenmaterial

Aluminium

Schaltgruppe

Shimano Ultegra, 12–25

Kurbelsatz

Shimano Ultegra, 50/34

Bremse

Shimano CX-70

Laufräder

DT Swiss RS1550

Reifen

Schwalbe Racing Ralph, 33

Vorbau

Ritchey WCS

Lenker

Ritchey WCS

Sattel

Fizik

Sattelstütze

Fizik

* Gewicht: Komplettrad ohne Pedale.

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Geometrie

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Rose Cross Pro RS 3000 (Modelljahr 2014) im Vergleichstest

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