Testbericht: Rondo HVRT ST (Modelljahr 2019)

Rondo verfolgt ein überzeugendes Konzept, das Vielseitigkeit und Fahrspaß verspricht, aber etwas unter dem hohen Gewicht leidet. Alternativ gibt es das HVRT auch mit Carbon- oder Alu-Rahmen.

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Foto: Benjamin Hahn

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9 Stahl-Rennräder im Test (2019)
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 vielseitig, innovativ und eigenständig

 steifes, aber …

Was uns nicht gefällt:

 … schweres Rahmenset

 Ausstattung etwas unter Preisniveau

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil gut

Testurteil: Gut (7 Punkte) (Rahmen-Set, max. 15 Punkte)


Das Ergebnis unseres Rennrad-Tests: Ein Rad für alles? Eine charmante Idee, spart man so doch Geld – und Platz im Keller. Das HVRT ST von Rondo verspricht genau das. Es will sportliches Rennrad und entspanntes Gravel-/Abenteuerrad in einem sein. Wie das geht? Mit der innovativen Twintip-Gabel, die zwei Geometrie-Optionen zulässt. Montiert man die Steckachse in der oberen Position (HI), senkt sich die Front, Steuer- und Sitzwinkel werden steiler, der Radstand wird kürzer, die Fahrerhaltung etwas gestreckter. Und durch die Gabel passen 28-Zoll-Laufräder mit bis zu 32 Millimeter breiten Reifen. Montiert man die Steckachse in der unteren Position (LO), wandert das Cockpit nach oben, und es passen 26-Zoll-Laufräder mit optional bis zu 47 Millimeter breiten Pneus.

Mit einem zweiten Laufradsatz samt profilierteren Reifen deckt das HVRT ST so potenziell ein unglaublich breites Spektrum ab, zumal auch Gewinde für Schutzbleche und/oder Gepäckträger und Taschen vorhanden sind – ein innovatives, eigenständiges Konzept der jungen Marke aus Gdansk (Danzig) in Polen.

Im Sattel entpuppt sich das Rondo in HI-Einstellung als sportlicher Tourer, der mit freudigem Antritt und unaufgeregtem Geradeauslauf viele Rennradler ansprechen dürfte. Gegenüber der getesteten 2018er-Version verwandelt sich 2019 das matte Hellblau des Rahmens in ein glänzendes Königsblau, darüber hinaus bremst und schaltet man dann mit der neuen Shimano 105 R7000. Die Kurbel ohne Gruppenzugehörigkeit bleibt erhalten, ebenso die stylishen, aber schweren Eigenmarken-Laufräder. Funktional – keine Frage –, doch bei einem Preis von 2400 Euro für das Komplettrad stoßen solche Sparmaßnahmen nicht überall auf Verständnis.

Im Labor kosten das hohe Gewicht des Rahmen-Sets und die eher geringen Komfortwerte Punkte. Die Steifigkeiten am Tretlager und im Lenkkopf sind dagegen absolut in Ordnung.

Technische Daten

Preis

2399 Euro

Gewicht

10,0 kg

Rahmengewicht

2861 g

Gabelgewicht

g

Laufradgewicht mit Reifen, Disc, Kassette

g (ohne Schnellspanner /Steckachse)

Vertriebsweg

Fachhandel

Verfügbare Rahmenhöhen

51/54/56/58/60 cm

Getestete Rahmenhöhe

58 cm

Rahmenmaterial

Stahl (Tange Cro-Mo)

Lenkkopfsteifigkeit

75 Nm/Grad

Tretlagersteifigkeit

94 N/mm

Komfort vorne

356 N/mm

Komfort hinten

478 N/mm

Laufradsteifigkeit Vorderrad

Nm/Grad

Laufradsteifigkeit Hinterrrad

Nm/Grad

Schaltgruppe

Shimano 105, 11–28

Kurbelsatz

Shimano FC-RS510, 50/34

Bremse

Shimano BR505 Disc, 160/160

Laufräder

Rondo HVRT Superlight

Reifen

Michelin Dynamic, 28 mm

Vorbau

Rondo

Lenker

Rondo Road

Sattel

Fabric Scoop

Sattelstütze

Rondo

Rahmenset:

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RoadBIKE
RoadBIKE Stahl-Rennräder im Test

Geometrie:

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RoadBIKE
RoadBIKE Stahl-Rennräder im Test

Rondo HVRT ST (Modelljahr 2019) im Vergleichstest

Fazit

Rondo verfolgt ein überzeugendes Konzept, das Vielseitigkeit und Fahrspaß verspricht, aber etwas unter dem hohen Gewicht leidet. Alternativ gibt es das HVRT auch mit Carbon- oder Alu-Rahmen.

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1-2 / 2023

Erscheinungsdatum 07.12.2022

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