RB 0110 Ridley X-Fire DA

Testbericht: Ridley X-Fire DA

Aus dem Cross-Land schlechthin kommt das X-Fire von Ridley.

Testurteil

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Die Belgier haben lange Erfahrung im Bau von Cross-Rahmen aus Carbon und spielen diese beim X-Fire souverän aus. Ein Wert von 133 N/mm bedeutet das mit Abstand steifste Tretlager im Testfeld, und auch der Lenkkopfwert kann sich mit 94 Nm/° mehr als sehen lassen. Das steife Tretlager macht sich schon auf den ersten Metern bemerkbar. Antritte werden direkt und ohne spürbaren Kraftverlust in Vortrieb umgesetzt. Die Sitzposition ist wegen des recht langen Oberrohrs leicht gestreckt, aufgrund des langen Steuerrohrs (184 mm) ist jedoch die Sattelüberhöhung eher gemäßigt. Diese Kombination bewirkt, dass sich das X-Fire etwas verhalten fährt und Rennfahrer die Spritzigkeit eines kompakteren Renners vermissen. Ein Schwachpunkt im Praxistest war die Kombination aus Bremsen und Carbonlaufrädern von Ridleys Hausmarke 4ZA. Bei feuchten Bedingungen war praktisch keine Bremswirkung vorhanden.

Technische Daten

Preis 3549 Euro
Gewicht 7900 g
Rahmengewicht 1397 g
Gabelgewicht 496 g
Rahmenhöhen 41/48/50/52/54/56/58 cm
Getestete Rahmenhöhe 56 cm
Rahmenmaterial Carbon
Schaltgruppe Shimano Dura-Ace, 11–23
Kurbelsatz Truvativ Noir Road, 46/38
Bremse 4ZA CB2
Laufräder 4ZA Cirrus Pro
Reifen Challenge Grifo 32, 32 mm
Gabel 4ZA Oryx
Gabelmaterial Vollcarbon
Steuersatz FSA, semi-integriert
Vorbau 4ZA Cirrus Pro
Lenker dto.
Sattel 4ZA Cirrus Pro
Sattelstütze 4ZA Cirrus Pro, Ø 31,6 mm

Performance/Fahreigenschaften

RB 0110 Ridley X-Fire DA - Performance
RoadBIKE

Geometrie

RB 0110 Ridley X-Fire DA - Geometrie
RoadBIKE

Ridley X-Fire DA im Vergleichstest

RB 0110 Cross-Rennräder Teaserbild
Rennrad-Tests

Fazit

Der X-Fire-Rahmen der belgischen Cross-Spezialisten bringt alle Voraussetzungen für ein gelungenes Querfeldein-Paket mit. Die schwachen Bremsen kosten jedoch reichlich Punkte.

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