Teil des
RB Cannondale Super Six Dura-Ace Compact Geometrie Daniel Geiger
RB Rennrad Cannondale Super Six Dura-Ace Compact
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RB Rennrad Cannondale Super Six Dura-Ace Compact Kettenschutz 4 Bilder

Rennräder im Test

Testbericht: Cannondale Super Six Dura-Ace Compact

Die Profis vom Team Liquigas können sich freuen – ihr neues Arbeitsgerät wird heiß begehrt sein.

Testurteil

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Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Nicht ohne Grund erfreut sich Cannondale einer großen Anhängerschaft: Die Amerikaner wissen einfach, wie sich ein Rennrad fahren und anfühlen muss. Da macht das edle neue Super Six keine Ausnahme.

Der noble Renner folgt punktgenau jedem Lenkereinschlag und hält traumwandlerisch sicher die Spur. Verantwortlich dafür ist der solide Lenkkopfbereich. Wie manch anderer Hersteller setzt Cannondale auf ein am unteren Steuersatz 1½ Zoll dickes Gabelschaftrohr, das für Stabilität, längere Haltbarkeit und mehr Sicherheit sorgt. Die präzise Lenkung ist aber auch Folge der steifen Lenker-Vorbau-Einheit. Dazu gesellt der Rahmen angenehm spürbaren Dämpfungskomfort und eine vorbildlich harmonische Sitzposition. Doch trotz all dieser Schmuseattribute verleugnet das Super Six in keinem Moment seine wahre Bestimmung: Willig reagiert es, dank hoher Steifigkeit im Tretlagerbereich, mit ungezügeltem Vortrieb auf jeden Antritt. Wie beim Lenkkopf verlassen sich die Amerikaner auch hier nicht allein auf einen steifen Rahmen, sondern bleiben mit ihrer Si-Kurbel dem Konzept der System-Integration treu. Solche Lösungen sind steif, gut und teuer, das Super Six mit Dura-Ace-Schaltung kostet mit Ksyrium SL-Laufrädern satte 6000 Euro. Auf der Straße spürt man sofort den positiven Effekt von Cannondales System-Integration: Spritzigkeit, gepaart mit direktem und sicherem Handling, schafft schnell hohes Vertrauen in das angenehm-schnelle Super Six.

Unterm Strich gibt’s fürs Geld ein unglaublich vielseitiges Vollblutrennrad, das mit seinem heftigen Vortrieb im Sprint ebenso gut gefällt wie durch seine Laufruhe oder den Sitz- und Dämpfungskomfort bei Touren und knackigen Marathons. Damit entspricht Cannondales Neues voll dem aktuellen Trend moderner Rennräder, die bei aller Schnelligkeit doch sehr kommod bleiben. Eine feine Sache.

Technische Daten

Preis 5999 Euro
Gewicht 6900 g
Rahmengewicht 1157 g
Gabelgewicht 374 g
Getestete Rahmenhöhe 58 cm
Rahmenmaterial Carbon Carbon
Schaltgruppe Shimano Dura-Ace/SRAM 2x10, 12-27
Kurbelsatz Shimano Dura-Ace 50/36, 175 mm, Shimano Dura-Ace 53/39, 172,5 mm
Bremse Shimano Dura Ace
Laufräder Mavic R-Sys
Reifen Cannondale Super Six+, Vollcarbon
Gabel Cannondale Super Six Dura-Ace Compact
Gabelmaterial Carbon Carbon
Steuersatz FSA Super Six Si, integriert
Vorbau FSA OS-115, FSA OS-120
Lenker FSA K-Force
Sattel Fizik Arione, Fizik Arione Wing Flex, Fizik Arione CX
Sattelstütze FSA K-Force

RB Cannondale  Super Six Dura-Ace Compact   Werte
Daniel Geiger

Cannondale Super Six Dura-Ace Compact im Vergleichstest

RB 0208 Nobelrenner Aufmacher
Rennrad-Tests

Fazit

Zwar erreicht Cannondales teures Super Six keine Fabelwerte, überzeugt aber durch seine Vielseitigkeit. In der Praxis taugt es mit sattem Vortrieb für harte Sprints, bleibt aber dank spürbarem Komfort und hoher Laufruhe ein treuer Begleiter bei Marathon-Einsätzen – der fast perfekte Alleskönner also.

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