RB-1114-2015er-Rennraeder-Bergamont-Prime-RS-MGN (jpg) Benjamin Hahn
RB-0914-2015er-Rennraeder-Centurion-Gigadrive-Disc-Team-Detail-01 (jpg)
RB-0914-2015er-Rennraeder-Centurion-Gigadrive-Disc-Team-Detail-02 (jpg)
RB-0914-2015er-Rennraeder-Centurion-Gigadrive-Disc-Team-Fahrbild (jpg)
RB-0914-2015er-Rennraeder-BH-G6-Pro-Ultegra (jpg) 44 Bilder

Testbericht: Bergemont Prime RS MGN

Alles richtig gemacht! Bergamont landet mit dem neuen Aero-Renner Prime RS einen Volltreffer.

Bewertung:

Was uns gefällt:

 steifes Rahmen-Gabel-Set mit zeitfahrtauglicher Geometrie

 sprintstark und spürbar willig

Was uns nicht gefällt:

 Rahmen-Gabel-Set recht hart

Das liegt vor allem am ausgeprägten sportlichen Ehrgeiz, den der neue Hamburger Sportskamerad sofort an den Tag legt. Man sitzt mit ordentlich Sattel­überhöhung und leicht gestreckt auf dem Prime RS, vor allem aber weit vorn über dem brettsteifen Tretlager. So marschiert das neue Bergamont ungezügelt los, hält bestens hohes Tempo, liebt jeden Antritt, lässt das den Fahrer spü­ren – und der tritt gerne wieder an.

Dabei liegt das Prime RS mit satter Laufruhe auf der Straße, ohne dabei je träge zu wirken. Im Gegen­teil: Das Vorderrad reagiert messerscharf auf Richtungswechsel. Eine Folge des steifen Lenkkopfbereichs – und keinesfalls selbst­verständlich im Aero­-Segment. Triathleten und Hobby­-Zeitfahrer gefällt am Prime RS besonders, dass man den Sattel auf einer Schiene am Kopf der Sattelstütze sehr weit nach vorn stellen kann, durch das kurze Steuerrohr er­reicht man auch mit montiertem Aero-­Aufsatz noch eine windschnittige Haltung mit ausreichend Sattelüberhöhung. Damit wäre das Pflichtenheft für einen wettkampftauglichen Aero-­Renner perfekt abgearbeitet. Der mangelnde Federungskomfort des Testrades ist spürbar, allerdings steht Bergamonts Aero­-Sportler damit nicht alleine da – sportliche Aero-­Renner-­Fahrer müssen sol­che Härte meist in Kauf nehmen.

Keine Abstriche gilt es bei der Ausstattung zu machen: In der Top-Version Prime RS MGN, die RoadBIKE im Test hatte, montiert Bergamont eine komplette mechanische Dura-­Ace-­Gruppe, dazu noble Anbauteile und sehr gut gebaute Laufrä­der mit Carbon-­Felge. Wem die 4999 Euro zu viel sind, bekommt für 2499 Euro ein fair kalkuliertes Modell mit mechanischer Ultegra.

Technische Daten

Preis 4999,00 Euro
Gewicht 7000 g
Rahmengewicht 1275 g
Gabelgewicht 390 g
Vertriebsweg Fachhandel
Rahmenhöhen 50/53/56/57 cm
Getestete Rahmenhöhe 56 cm
Rahmenmaterial Carbon
Schaltgruppe Shimano Dura-­Ace, 11–28
Kurbelsatz Shimano Dura­-Ace, 53/39
Bremse Shimano Dura-­Ace
Laufräder BGM RS 50 Carbon
Reifen Schwalbe One, 23
Vorbau Easton EA90
Lenker EC90 Aero
Sattel Fizik Arione
Sattelstütze BMG Aero

Geometrie

RB-1114-2015er-Rennraeder-Bergamont-Prime-RS-MGN-Geometrie (JPG)
RoadBIKE

Messwerte

RB-1114-2015er-Rennraeder-Bergamont-Prime-RS-MGN-Messwerte (JPG)
RoadBIKE

Bergemont Prime RS MGN im Vergleichstest

RB 0914 1114 2015er Rennräder Test TEASER
Rennrad-Tests

Fazit

Alles richtig gemacht! Bergamont landet mit dem neuen Aero-Renner Prime RS einen Volltreffer.

Zur Startseite
Rennräder Rennrad-Tests Basso Palta Gravelbike 2020 Basso Palta im Praxistest Gravel-Bike mit Race-Genen: das Basso Palta

Wir konnten dem neuen Basso Palta auf den Straßen und Schotterpisten rund...

Mehr zum Thema Bergamont
rb-0817-einzeltest-aktuelle-rennraeder-teaser-01-axel-brunst (jpg)
Szene
rb-0617-teaser-1-1500-bjoern-haenssler (jpg)
Rennrad-Tests
rb-0617-bergamont-prime-6.0-bjoern-haenssler (jpg)
Rennrad-Tests
rb-0417-bergamont-prime-race-benjamin-hahn (jpg)
Rennrad-Tests