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Test: neue Rennräder für 2020 - Storck Fascenario.3 Comp Disc

Storck Fascenario.3 Comp Disc (Modelljahr 2020) im Test

Ein Rad für alle Fälle: Storcks neues Fascenario.3 Comp Disc gefällt als echter Allrounder mit sportlichem Charakter

Bewertung:

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (77 Punkte)

Was uns gefällt:

 sehr hoher Komfort im Heck

 sehr ausgewogenes Fahrverhalten

 steifer Rahmen garantiert guten Vortrieb

Was uns nicht gefällt:

 eher schwere Gabel

Egal ob an längeren Anstiegen oder in schnellen Abfahrten – mit seiner sehr ausgewogenen Geometrie meistert es alle Anforderungen mit Bravour. Bergauf fährt es sich leichtfüßig, obwohl es mit 7,8 Kilo Gesamtgewicht nicht zu den Federgewichten zählt. Dank steifem Rahmen, insbesondere im Tretlager, landet auch im Wiegetritt jedes eingesetzte Watt auf der Straße.

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Das Fascenario.3 ist ein echter Allrounder.

Bergab hält das Storck auch bei hohem Tempo souverän die Spur und lenkt in Kurven sicher und präzise ein. „Sehr gutes Fahrverhalten, weder zu agil noch zu laufruhig“, bilanzierte ein Tester. Einzig Antritte setzt das Rad nicht ganz so explosiv um wie mancher Mitbewerber, wozu die mit 3000 Gramm etwas schweren Laufräder ihren Teil beitragen. Dafür gefällt die eher sportliche Sitzposition: Wegen seines kurzen Steuerrohrs bietet das Fascenario.3 ordentliche Sattelüberhöhung, die Länge des Oberrohrs sorgt zudem für eine gewisse Streckung.

Storck Fascenario 3 Comp Disc
Bjoern Haenssler
Die Fascenario.3-Carbon-Stütze mit Monolink-Sattelklemmung sorgt für sehr guten Federungskomfort.

Die guten Eindrücke aus der Praxis bestätigten sich im ROADBIKE-Labor. Vor allem die F.3-Carbon-Sattelstütze samt Monolink-Sattelklemmung sorgt für exzellenten Federungskomfort am Heck – gerade auf längeren Touren angenehm. Alle, die es lieber sportiv- straff mögen, könnten mit so viel Flex dagegen fast schon hadern.

Storck Fascenario 3 Comp Disc
Bjoern Haenssler
Der passende Torx-Schlüssel zum Lösen der Steckachsen lässt sich zum Transport einfach reinstecken.

Ein Detail: Am Testrad waren vorne wie auch hinten kleine 140er- Bremsscheiben montiert, ausgeliefert wird das Fascenario.3 laut Storck allerdings mit 160er-Discs. Neben der getesteten Variante mit Shimanos Ultegra-Gruppe wird das Fascenario.3 Comp Disc auch mit der Ultegra Di2 für 3599 Euro oder als Rahmen-Set (2299 Euro) angeboten.

Sitzposition: gute Mischung aus sportlich und komfortabel

Charakter: gute Mischung aus laufruhig und wendig

Fazit

„Sehr gutes Fahrverhalten, weder zu agil noch zu laufruhig“, so die Bilanz des Praxistests. Gepaart mit der gestreckten Sitzpostion bekommt das Storck Fascenario.3 Comp Disc so einen durchaus sportlichen Charakter.

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