STEVENS Comet Disc Bjoern Haenssler
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Test: Rennräder mit Sram und Campagnolo – Stevens Comet Disc

Stevens Comet Disc (Modelljahr 2020) im Test

Das Comet ist eine sichere Bank: Der Rahmen ist bestens konstruiert, leistet sich nie eine Schwäche – und lässt sich im Konfigurator ganz nach Gusto bestücken.

Bewertung:

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (85 Punkte)

Was uns gefällt:

 stressfreier Sport-Allrounder

 umfangreicher Konfigurator für Ausstattung nach Wunsch

 gute Bremsanlage

Das Comet ist eine sichere Bank: Der Rahmen ist bestens konstruiert, leistet sich nie eine Schwäche – und lässt sich im Konfigurator ganz nach Gusto bestücken. Diese Wahlfreiheit bietet dem geneigten Kunden die Möglichkeit, auch Schaltgruppen von Sram auszuwählen – Campagnolo mussten die Hamburger leider mangels Nachfrage streichen.

STEVENS Comet Disc
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Im Konfigurator von Stevens lässt sich das Comet auch mit einer Sram-Schaltung bestücken.

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So schickt Stevens das Comet Disc mit Srams elektronischer eTap ins Rennen, allerdings mit der 11-fach-Version, die neue AXS-Version wird mit dem Modelljahrwechsel in Kürze zu haben sein. Doch auch die „klassische“ eTap überzeugt auf der Straße. Allen Testern gefiel die simple Schaltlogik: Taster links = Kette nach links, Taster rechts = Kette nach rechts, das geht auch in hektischen Situationen schnell intuitiv von der Hand. Absolut schnell und präzise wechselt die Kette die Gänge.

STEVENS Comet Disc
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Srams simple Schaltlogik hat man schnell verinnerlicht: Klick links = Kette nach links, Klick rechts = Kette nach rechts.

Ebenfalls großes Lob sammelt die Scheibenbremse von Sram. Sie spricht sehr harmonisch und linear zum Hebelweg an, bietet satte Power, ohne dabei giftig zu wirken. Gerade in brenzligen Situationen weiß man diese unaufgeregte Funktion zu schätzen.

STEVENS Comet Disc
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Die kraftvolle, bestens dosierbare und immer berechenbare Bremsanlage verdiente sich großes Lob der Testfahrer.

Die überzeugend gemachte Schaltgruppe passt ganz hervorragend zum bestens konstruierten Rahmen-Set des Comet Disc. Stevens wagt hier keine Experimente, sondern setzt auf Bewährtes: Man sitzt sportlich-gestreckt, aber ohne zu extreme Sattelüberhöhung. Der sichere Geradeauslauf und die präzise Kurvenfreudigkeit zeigen sich perfekt ausbalanciert. Das Comet kann kurz und knackig, aber auch lang und locker – durch die 28er-Reifen bekommt das Testrad noch einen Tick mehr Komfort und Laufruhe als mit 25ern. Insgesamt ein überzeugendes Paket, das einfach und immer funktioniert.

Sitzposition: sehr/eher sportlich

Charakter: gute Mischung aus laufruhig und wendig

Fazit

Ein Top-Rahmenset, das sich im Konfigurator nach eigenen Wünschen ausstatten lässt. Das Comet von Stevens überzeugte die Tester. Die gewählte Sram Red etap überzeugte vor allem mit tadelloser Bremsleistung.

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