Teil des
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Acht Top-Renner im Labor- und Praxis-Test

Spitzen-Duelle

Wer gewinnt den Kampf an der Spitze – die neueste Generation von Super-Rennern oder die arrivierten Top-Modelle? RoadBIKE hat brandaktuelle Räder mit angesagten Marktführern verglichen.

Nebel, Nieselregen, Temperaturen um den Nullpunkt. Solch ein Schmuddelwetter zum Jahresende macht es selbst Trainingsweltmeistern leicht, mal die Füße hochzulegen. Wenn aber trotz dieser miesen Umstände die gesamte Testredaktion von RoadBIKE unbedingt raus aufs Rad will, dann muss es da schon einen besonderen Grund geben. Genau genommen sogar acht Gründe.

Denn für diesen Test standen vier heiße Neuheiten in der Redaktion, die allesamt das Spitzensegment der besten Renner der Welt aufmischen möchten. Die Herausforderer: Giants mit Spannung erwartetes TCR Advanced SL, die beiden neuen deutschen ProTour-Räder Canyon Ultimate CF SLX und Focus Izalco Team sowie das innovative Cento1 von Wilier.

Spitzenduelle
Gegen diese neue Konkurrenten wollen vier Traumräder ihren Platz an der absoluten Spitze verteidigen: das Super Six von Cannondale, Cervélos R3 SL, Scotts Addict und das Tarmac SL2 S-Works von Specialized. Diese noch jungen Klassiker haben die Messlatte für die Entwickler der brandneuen Superrenner 2009 schon sehr hoch gelegt. Spannende Duelle standen an – klar, dass es da keinen Tester in seinem gemütlich warmen Schreibtischstuhl hielt.

Schon beim Blick auf die Eckdaten der Traumrenner wird klar, wie eng es im Spitzensegment zugeht: Sechs der acht liegen beim Gesamtgewicht auf oder unter der UCI-Norm, nach der Profiräder in Rennen nicht leichter als 6,8 Kilo sein dürfen (siehe Tabelle Seite 33). Allein Focus und Specialized liegen, beide wegen schwerer Aero-Laufräder, über dieser Marke – die angesichts dieses Gewichtsniveaus mittlerweile schon längst mehr als fragwürdig scheint. „Warum sollen wir mit schwereren Rädern fahren als Hobbyfahrer?“, fragen die Profis.

Neue Rahmen-Standards
Um das UCI-Limit zu erreichen, müssen vor dem Rennen oft Team-Mechaniker Zusatzgewichte ans Unterrohr kleben. Grund für das niedrigere Gewichtsniveau sind die aktuellen Rahmenkonstruktionen (siehe Kasten zur Carbon-Technik auf Seite 28). Scotts Addict – abzüglich der integrierten Sattelstütze – und das Cervélo R3 SL haben die 900-Gramm-Marke unterboten. Auch in diesem Testfeld kommt da keiner der neuen Konkurrenten ran. Knapp über 800 Gramm lautet derzeit die Grenze des Machbaren, bestätigen die Entwickler.

Die erfreuliche Erkenntnis dieses Tests lautet: Rahmengewichte unter der Kilomarke bedeuten selbst für schwere Fahrer keine Einbußen oder gar Risiken mehr bei der Fahrsicherheit. Zumindest nicht bei diesen Hightech-Boliden der großen Anbieter – die natürlich selbst das größte Interesse daran haben, sich vor teuren und prestigeschädigenden Rückrufaktionen zu schützen.

Die durchweg guten Messwerte aus dem RoadBIKE-Prüflabor belegen das (siehe Tabellen unten). Wie beim Komfort misst und betrachtet RoadBIKE übrigens ab diesem Test stets das Set aus Rahmen und Gabel – mehr dazu bei „So testet RoadBIKE“ auf Seite 34 und 35. Komfort bedeutet neben den Steifigkeiten den wichtigsten Fortschritt der vergangenen Jahre im Rahmenbau.

Selbst bei diesen acht Profi-Rennmaschinen erreicht kein Rahmen-Sattelstützen-Set mehr einen wirklich schlechten Wert. Sogar die Schlusslichter in dieser Disziplin von Focus, Giant und Wilier nehmen auf der Straße zumindest harten Schlägen spürbar die Spitzen. Das Gros dieser Top-Räder erzeugt in der Praxis deutlich spürbare Dämpfung, besonders beeindruckend Specializeds Tarmac SL2 S-Works.

Das Tarmac überraschte die Testfahrer – die zu diesem Zeitpunkt keinen Messwert kannten, um unvoreingenommen zu sein – derart, dass sie abstiegen und die Reifenbreite überprüften. „Da muss ein 25er-Reifen drauf sein, so angenehm kann so eine Rakete doch gar nicht sein!“, wunderte sich Redakteur Nils Flieshardt.

Spürbarer Fortschritt
Solche Erlebnisse der erfahrenen Tester beschreiben, wie spürbar der Fortschritt im Rahmenbau sein kann – und damit auch sinnvoll. Wichtiger als der Komfort ist Rennfahrern freilich das Handling und der Vortrieb, den ihr Arbeitsgerät generiert.

Auch hier beeindruckt, wie willig und leichtfüßig alle Räder auf jede Tempoverschärfung, jeden Antritt am Berg reagieren. Die Unterschiede bewegen sich hier in sehr feinen Nuancen. Die obligatorische Frage nach jedem Test, für welches Rad sich jeder Tester entscheiden würde, sorgte denn auch für angestrengte Blicke. Die größten Unterschiede liegen nicht in der Qualität, sondern allein im Charakter.

Da markieren das laufruhige Wilier und Scott die Spitze für Langstreckeneinsätze, die quirligen Wirbelwinde von Cervélo, Giant und Focus die klassischen Rennmaschinen für Kriterien und adrenalinbefeuerte Kurzstreckeneinsätze. Dazwischen reihen sich Cannondale, Canyon und Specialized als vielseitige, schnelle Alleskönner ein.

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Schwachpunkt: die Laufräder

Acht neue Top-Renner im Test – mit Detailfotos

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Klar ist Leichtbau angesagt, um die Wettkampfgewichte, sprich die UCI-Norm, erreichen zu können. Wo die Rahmen aber trotz Fliegengewicht satte Steifigkeiten bieten, gab es bei den Laufrädern gleich mehrere Ausrutscher. Werte unter 70 Nm pro Grad bedeuten kein Risiko, aber zumindest bei schweren Fahrern über 80 Kilo verschenken so weiche Laufräder aber einiges vom direkten, lebendigen Charakter der tollen Rahmen.

Sieben der 14 Laufräder erreichten auf dem RoadBIKE-Prüfstand Werte unter 70 Nm/°. Zu Punktabzug führte das in diesem Testfeld nicht, da die Räder für leichte Rennfahrer konzipiert wurden. Jeder geneigte Käufer, der nicht in Askese lebt, sollte sich aber überlegen, ob er wirklich das leichteste Laufrad will oder eines, das zum persönlichen „Kampfgewicht“ passt – und eben etwas mehr wiegt.

Die anderen Anbauteile wiederum zeigten solche Schwächen nicht. Im Blickpunkt standen freilich die neuen Schaltgruppen von Campagnolo und Shimano. Unisono großes Lob gab es für die Ergonomie der neuen Super-Record-Hebel. Alles Weitere, ob man nun elffach bei Campagnolo, butterweich mit der neuen Dura-Ace oder knackig-direkt mit Srams Red schalten möchte, bleibt letztendlich Geschmackssache auf allerhöchstem Niveau. Wie auch die Entscheidung für eines der Räder am Ende eine Frage der Vorlieben ist, denn gut sind sie alle. Beeindruckend gut. So gut, dass selbst Schmuddelwetter unwichtig wird.

Fazit: Sieg für einen Herausforderer –Canyons neues Ultimate CF SLX gewinnt – mit einer halben Reifenbreite Vorsprung. Nur ganz knapp verpassen Cannondales Super Six und Scotts Addict den Testsieg, sie liegen im Finish gleichauf und verdienen sich Höchstnote samt Kauftipp. Das beweist – Klassiker können noch ganz gut mithalten. Ein weiterer Kandidat für die Bestnote „Überragend“ – das Specialized Tarmac SL2. Die viel zu schweren Laufräder bringen es gar um den Testsieg. Es geht eng zu an der Spitze ...

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RoadBIKE Messlabor: Die Gewichte der getesteten Rennräder im Detail

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Unter dem Gewichtslimit

Die UCI-Norm für Wettkampfräder von 6,8 Kilo ist ein Problem für viele der Räder im Testfeld – sie sind einfach zu leicht. Rahmengewichte um ein Kilo sind Standard bei den besten Rahmen der Welt. Cervélo bleibt auch 2009 mit etwas über 800 Gramm das Maß der Dinge, nur Wilier fällt hier durch Übergewicht auf. Bei den Gabeln durchbricht Canyon die 300-Gramm-Marke. Bei den Laufrädern verlieren Focus und Specialized Punkte durch unnötig schwere Aero-Räder.

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RoadBIKE-Messlabor: Die Steifigkeiten im Detail

Acht neue Top-Renner im Test – mit Detailfotos

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So sehen Sieger aus

Vor dem Vergleichen der einzelnen Messwerte ist es wichtig zu wissen, dass alle Rahmen, gemessen an ihrem Gewicht, ganz hervorragende Steifigkeiten bieten. Selbst schwere Fahrer müssen sich bei keinem der Rahmen-Gabel-Sets Gedanken um die Fahrstabilität machen. Selbst der im Tretlager „schwächste“ Rahmen von Wilier erreicht einen sehr guten Messwert. Cannondale und Giant setzen hier Maßstäbe, die bisher nur wenige Hersteller erreicht haben. Gleiches gilt bei den Lenkkopf-Werten (die wegen einer neuen Messmethode nicht mit bisherigen Daten vergleichbar sind, siehe Seite 34/34). Selbst das Schlusslicht Wilier liegt hier im „grünen Bereich“ für ausreichende Steifigkeit. Die überraschendsten Ergebnisse liefert die Messung der vertikalen Nachgiebigkeit, also des Komforts, den Rahmen und die jeweils serienmäßige Sattelstütze bieten. Specialized markiert hier einen absoluten Traumwert. Die meisten anderen erreichen hervorragende Werte unter 250 N/mm. Focus, Giant und Wilier liegen absolut betrachtet im ordentlichen Mittelfeld.

Top-Renner Steifigkeiten-Bild Steifigkeit1.
Top-Renner Steifigkeiten-Bild Steifigkeit2
Top-Renner Steifigkeiten-Bild Steifigkeit3

Schwachpunkt

Wie leider schon oft brachte auch bei diesem Test die Vermessung aller Laufräder teils schwache Werte ans Licht. Besonders ärgerlich: Bei jedem Testrad war entweder das Vorder- oder das Hinterrad so weich, dass sie auf Kosten noch besserer Performance der tollen Rahmen gehen. Außerdem zeigt ein Vergleich der verschiedenen Laufräder eines Modells die Serienstreuung der teuren Laufräder.

Top-Renner Steifigkeiten-Laufrad

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Was Sie über Carbonrahmenbau wissen müssen

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Monocoque

Top-Renner Carbonbauweise-Monocoque
Monocoque-Bauweise

Die klassische Bauweise für Carbonrahmen hat sich in zehn Jahren bewährt, Giant und Storck prägten und perfektionierten die Monocoque-Technik. Im Testfeld verwendet lediglich Focus diese aufwendige und daher sehr teure Bauweise: Nach vorgegebener Ausrichtung werden Kohlefasermatten und Harz über Trägerschalen gelegt (1), so der Rahmen geformt. Der lose gelegte Rahmen wird dann komplett am Stück (2, Monocoque = französisch für „einschalig“) in einer riesigen Form, der so genannten Mold (3), unter Druck und Hitze ausgehärtet. Da das Legen der Matten Handarbeit ist, und für jede Rahmengröße eine neue Form benötigt wird, belaufen sich die Herstellungskosten pro Mold im sechsstelligen Bereich.

Tube to Tube

Top-Renner Carbonbauweise-Tube to Tube
Tube-to-Tube-Bauweise

Die Revolution im Rahmenbau wurde durch Scotts CR1 populär. Bei der Tube-to-Tube-Bauweise werden einzeln vorgefertig-te und ausgehärtete Rohre und Baustücke zum Beispiel für Steuerrohr (1) und Tretlagerbock miteinander verklebt (2), ähnlich wie Alurahmen aus einzelnen Rohren geschweißt sind. Nur diese Klebeverbindungen müssen dann noch ausgehärtet werden (3), sie sind hochfest und stabiler als die verwendeten Carbon-Rohrsätze selbst. Diese Bauweise ist deutlich kostengünstiger, weil keine teuren Formen für jede Rahmengröße nötig sind. Dass man damit trotzdem Spitzenrahmen bauen kann, bewies Scott mit dem CR1 sowie Specialized bei einigen Modellen sehr eindrucksvoll.

Mischbauweise

Das beste aus beiden Welten vereinen außer Focus alle Rahmen im Testfeld. Wieder war es Scott, die diesmal mit dem Addict den Trend vorgaben: Wo es technisch Sinn macht (um Gewicht zu sparen), werden Teile des Rahmens in Monocoque-Bauweise gefertigt, zum Beispiel der Bereich aus Oberrohr, Steuerrohr und Unterrohr oder der Bogen aus Sitzrohr, Ausfallende und Kettenstreben. Diese Monocoque-Baustücke werden dann ähnlich der Tube-to-Tube-Bauweise miteinander verbunden. Weitere Gewichtsreduktion erreichen die Hersteller durch neue Verfahren, bei denen Faltenbildung und Lufteinschlüsse weitgehend vermieden werden.

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RoadBIKE-Kommentar: Wer braucht diese Räder?

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RB-Redakteur Felix Böhlken

Jedes Jahr das Gleiche: Zur Fachmesse Eurobike präsentieren die Hersteller ihre neuen Top-Räder – und drehen meist wieder an der Preisschraube. In den folgenden Monaten sind diese Traummaschinen dann in den Tests zu sehen.

Völlig zu Recht fragen da viele Leser, warum solchen, zugegeben traumhaft schönen, aber für viele Radsportler auch unbezahlbaren Modellen so viel Platz eingeräumt wird! Weil diese Räder Trends setzen mit ihren technischen Innovationen wie beim Rahmenbau oder den Schaltgruppen. Jeder Rennradfahrer profitiert von diesen Rädern – früher oder später. Hier lässt sich heute schon sehen, was bald auch zu bezahlbaren Preisen auf den Markt kommt.

Denn die massiven Entwicklungskosten der Prestigeobjekte lohnen sich erst, wenn die Hersteller die neue Technik auch in günstigeren Produkten einer breiteren Käuferschicht anbieten können. Alle Rennradfahrer können sich freuen, denn die Tests der Traumrenner haben bewiesen, dass die aktuellen Entwicklungen mehr Spaß denn je auf dem Rennrad bedeuten. Bald für alle.

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