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RoadBIKE-Kaufberatung - plus: 12 Räder aller Preisklassen

So finden Sie das passende Rennrad

Der RoadBIKE-Rad-Geber hilft Ihnen beim Rennradkauf. Hier lesen Sie, was Sie wissen müssen, damit Sie glücklich aus dem Radladen kommen.

Sie haben lange mit sich gerungen, aber der Gedanke hat Sie vom ersten Moment an einfach nicht mehr losgelassen. Nun steht Ihr Entschluss fest: Sie werden ein Rennrad kaufen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser wirklich guten Entscheidung! Doch damit sind Sie noch nicht am Ziel.

Egal ob Sie nach Ihrem ersten Schatz suchen oder Ihren alten Renner in Rente schicken wollen, jetzt geht die Grübelei erst richtig los. Wie viel Geld soll ich ausgeben? Auf was kommt es bei der Ausstattung an? Welches Zubehör brauche ich wirklich? Fragen über Fragen, die es zu beantworten gilt.

Keine leichte Aufgabe, denn ein Rennrad, das zu jedem Fahrer passt, gibt es nicht. Das Rad, das perfekt zu Ihnen passt, hingegen schon. Sie müssen es nur finden – die RoadBIKE-Kaufberatung hilft Ihnen dabei. Hier finden Sie einen Überblick über verschiedene Klassen und in der Mediashow Beispielräder mit Preisen zwischen 700 und 8590 Euro.

Eines haben alle diese Modelle gemeinsam: Mit jedem von ihnen können Sie viel Spaß haben. Doch es gibt eben auch Unterschiede, die für die großen Preisdifferenzen verantwortlich sind. Welche dies sind, steht auf den folgenden Seiten.

Online-Shopping rund ums Rennrad: Bikes, Parts und Equipment in RoadBIKE-Partnershops

Einsteiger-Klasse: Rennräder von 700-1400 Euro

Vom Schnäppchen bis zum Spitzenrenner: Zwölf Räder zwischen 700 und 8600 Euro

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Filigrane Streben, spektakulär geformte Rohre, farblich abgestimmte Anbauteile und Steifigkeitswerte, die jedem noch so starken oder schweren Sportler genügen – nein, die Rede ist nicht von teuren Carbonmodellen, sondern von sogenannten Einsteiger-Rädern aus Aluminium mit Preisen zwischen 700 und 1400 Euro.

Man tut sich jedoch schwer, die Vertreter dieser Preisklasse als Einstiegs-Modelle zu bezeichnen, erst, recht wenn sie am oberen Ende der Preisskala angesiedelt sind. Die Komplettgewichte dieser Räder liegen in der Regel zwischen acht und neun Kilo – die Leichtgewichte in diesem Feld haben sogar eine Sieben vor dem Komma.

Die besten können gewichtsmäßig auch mit wesentlich teureren Modellen mithalten. Zudem haben auch die Räder dieser Kategorie ausgeprägte und differenzierte Charaktere. Die Bandbreite geht vom entspann­ten Tourenrenner bis zur wettkampftauglichen Rennmaschine.

Die niedrigen Preise ergeben sich hauptsächlich durch die Ausstattung: Bei Rädern unter 1000 Euro können zum Teil noch Gruppen mit neun Ritzeln verbaut sein, über 1000 Euro sind Zehnfach-Schaltungen wie Shimano 105, Campagnolo Veloce und Sram Rival Standard. Bei den Laufrädern handelt es sich oft um Systemlaufräder mit einem Satzgewicht um die zwei Kilo.

Die Anbauteile sind aus Alu und häufig Eigenmarken-Produkte der Radhersteller oder die Einstiegs-Modelle der Komponenten-Firmen. Die besten Ausstattungspakete bieten Versandhändler, hier müssen Einsteiger jedoch auf die wichtige Probefahrt verzichten.

Fakten
Die Rahmen dieser Klasse wiegen rund 1500 Gramm. Die Carbongabeln mit Alu-Schaft bringen um 550 Gramm auf die Waage. Die Komplettgewichte liegen meist zwischen acht und neun Kilo. ­Tuning-Potenzial gibt es bei den Laufrädern und oft schweren Anbauteilen.

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Mittelklasse: Räder von 1500-2400 Euro

Vom Schnäppchen bis zum Spitzenrenner: Zwölf Räder zwischen 700 und 8600 Euro

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Sie sind bereit, zwischen 1500 und 1800 Euro auszugeben? Dann gilt es, sich mit einigen "Fürs" und "Widers" zu befassen. Die erste Frage betrifft das Rahmenmaterial: Hier müssen Sie sich zwischen den besten Alu-Rahmen der Welt und meist eher einfachen Carbonmodellen entscheiden. Eine Entscheidung, die die komplette Zusammensetzung Ihres Renners beeinflusst.

Wählen sie Alu, haben Sie zumindest bei preisaggressiven Fachhandelsmarken und Versendern gute Chancen auf einen hochwertigen Laufradsatz, wie etwa Mavics Ksyrium-Modelle oder das Easton EA70. Fällt die Wahl auf Carbon, müssen Sie mit günstigeren Laufrädern rechnen. Da einfach gemachte Carbonrahmen, wie sie aus Kostengründen hier oft eingesetzt werden, die Vorteile des Materials gegenüber Alu (mehr Komfort und sehr hohe Steifigkeiten bei niedrigerem Gewicht) noch nicht ausspielen können, ist Alu in dieser Klasse oft die bessere Wahl.

Bei den Schaltgruppen ist je nach Restausstattung, Rahmenmaterial und -qualität die komplette Bandbreite vom Einsteiger-Modell bis zur Top-Gruppe alles möglich.

Sie haben ein Budget von etwas mehr als 2000 Euro? Dann sollten Sie zum Carbonrahmen greifen, denn gute Kohlefaser-Konstruktionen, die es in dieser Preisklasse bereits gibt, sind sehr steif und dabei leichter und komfortabler als Alu-Modelle. Wie hochwertig die Ausstattung dann noch ausfällt, hängt wieder von der Qualität des Rahmens ab und ob das Rad vom Versender oder Fachhändler verkauft wird.

Fakten
Gute Alu-Rahmen wiegen im Schnitt 1400 Gramm, günstige Carbonrahmen sind in der Regel nicht leichter. Bei ­Rädern über 2000 Euro ist Carbon Standard, Rahmengewichte von rund 1200 Gramm sind möglich. Insgesamt wiegen diese Räder oft weniger als acht Ki­lo, die Qualität der Ausstattung hängt extrem von der gewählten Rahmenbasis ab.

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Spitzenklasse: Bikes ab 3000 Euro

Vom Schnäppchen bis zum Spitzenrenner: Zwölf Räder zwischen 700 und 8600 Euro

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Sie wollen einen Top-Rahmen? Profi-Material, das dem aktuell machbaren Stand der Technik entspricht? Dann müssen Sie Ihr Konto um mindestens 3000 Euro erleichtern. Dafür gibt es bei vielen Herstellern Kompletträder mit den Pres­tige-Objekten der Rahmen- und Gabelsortimente. Im Set mit den entsprechenden Steuersätzen wiegen diese Kombis zwischen 1250 und 1500 Gramm.

Da jedoch auch im High-End-Bereich scharf kalkuliert wird, ist für 3000 Euro neben dem Top-Rahmen oft "nur" eine Mittelklasse-Schaltgruppe drin, und auch bei den Laufrädern ist bei entsprechendem Tuning-Budget noch Luft nach oben. Das Gesamtgewicht vieler derart bestückter Räder liegt dennoch unter 7,5 Kilo. Ab 4000 Euro sind dann bereits die meisten Anbauteile auf Top-Niveau und aus Carbon.

Bei den Laufrädern greifen die Hersteller oft auf die hochwertigsten Aluminium-Modelle zurück. So sinkt das Gesamtgewicht noch einmal, je nach Ausstattung, um ein paar hundert Gramm. Erst ab Preisen von 6000 Euro und mehr kann wirklich in allen Bereichen von High-End-Material gesprochen werden: Top-Rahmen-Kits, Top-Gruppen, Carbonleichtbau bei den Anbauteilen und immer öfter: Vollcarbonlaufräder à la Lightweight und Co.

Viel Geld geht auch für Räder mit hochwertigen Titan- oder Stahlrahmen über den Tresen. Sie führen allerdings ein Nischendasein, da sie rein technisch mit modernen Carbonrahmen nicht mithalten können.

Fakten
Ab 3000 Euro gibt es bereits Top-Rahmen und -Gabeln aus Carbon mit Gewichten von rund 900 bzw. 350 Gramm. Zu diesem Preis muss man allerdings noch Abstriche bei der Ausstattung machen. Das Gesamtgewicht liegt bei unter 7,5 Kilo. Ab 4000 Euro sinkt das Gewicht dann im Schnitt unter sieben Kilo. Echtes High-End beginnt ab etwa 6000 Euro, die Räder wiegen dann häufig nur noch wenig mehr als sechs Kilo.

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