Rose Team GF Six Disc Red eTap AXS Bjoern Haenssler
Rose Team GF Six Disc Red eTap AXS
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Kuota Kougar Disc 15 Bilder

Test: Rennräder mit Sram und Campagnolo – ROSE Team GF Six Disc Red eTap AXS

ROSE Team GF Six Disc Red eTap AXS (Modelljahr 2020) im Test

Der Hingucker am Testrad von Rose ist natürlich Srams neue Red eTap AXS. Mit zwölf Ritzeln, beginnend bei einem 10er-Ritzel, und kleineren Kettenblättern als gewohnt geht die US-Marke mutig eigene Wege, um sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Bewertung:

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (87 Punkte)

Was uns gefällt:

 angenehmer Dauerläufer

 Top-Ausstattung zum angemessenen Preis, konfigurierbar

 bergtaugliche Übersetzung

Was uns nicht gefällt:

 spezieller Freilaufkörper nötig

Rose Team GF Six Disc Red eTap AXS
Bjoern Haenssler
Das Rose überzeugt auch durch den Preis.

Der Hingucker am Testradvon Rose ist natürlich Srams neue Red eTap AXS. Mit zwölf Ritzeln, beginnend bei einem 10er-Ritzel, und kleineren Kettenblättern als gewohnt geht die US-Marke mutig eigene Wege, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Mutig vor allem der Schritt, auf den speziellen XDR-Freilaufkörper zu setzen. Das schränkt die Auswahl bei den Laufrädern zumindest anfangs noch ein. Das war es dann aber auch schon mit Kritik.

Rose Team GF Six Disc Red eTap AXS
Bjoern Haenssler
Rose spendiert dem Testrad eine bergtaugliche Kassette, die Abstufung geriet trotzdem erfreulich fein.

Die elektronischen Gangwechsel funktionieren präzise und zackig. Zum Platzhirsch Shimano sind da in der Praxis keine nennenswerten Unterschiede auszumachen. Vor allem weil nun auch bei Sram der Umwerfer die Kette automatisch auf das jeweils passende Kettenblatt bewegt, wenn per App so konfiguriert wurde. Das funktioniert bestens und ist im Rennradalltag durchaus angenehm. Das gilt auch für die bergtaugliche Übersetzung, die Rose dem Testrad spendiert hat.

Rose Team GF Six Disc Red eTap AXS
Bjoern Haenssler
Die Brems-/Schaltgriffe liegen gut in der Hand, die Griffweite ist für beide Hebel fein justierbar.

Gut gefallen hat den Testern zudem die simple Schaltlogik mit nur zwei Hebeln. Noch besser gefallen hat in der Praxis die Disc: Sie geht kraftvoll, aber nie aufgeregt oder giftig zu Werke. Das steigert den Spaß bei jeder Abfahrt.

Und Fahrspaß steht auf dem Team GF ohnehin im Vordergrund. Der Tourer gibt sich verbindlich, durchaus schnell, vor allem aber sehr angenehm – in jeder Hinsicht. Die Fahrerhaltung gerät dank langem Steuerrohr komfortabel, die Federung ist gut spürbar. Da sich Rose bei der Reifenbreite zurückhält, lenkt sich der Marathon- Renner trotz ausgeprägter Laufruhe präzise und direkt. So gelingt mit dem leichten Rahmen-Set der goldene Kompromiss: Einerseits gibt es den ruhigen Komfort eines modernen Tourers, andererseits hält das Rose mit seinen sportlichen Genen nie hinterm Berg.

Sitzposition: gute Mischung aus komfortabel und sportlich

Charakter: gute Mischung aus laufruhig und wendig

Fazit

Das Rose Team GF gibt sich sehr angenehm – in jeder Hinsicht. Die Fahrerhaltung gerät dank langem Steuerrohr komfortabel, die Federung ist gut spürbar. Wie es sich für ein ideales Marathon-Rad gehört. Die Sram-Schaltung überzeugt mit simpler Schaltlogik und einer sehr bergtauglichen Übersetzung. Für die AXS-Kassette ist allerdings ein spezieller Freilauf nötig. Wer seine alten Laufräder nutzen will, muss umrüsten.

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Ganz schön nobel, das Rad, mit dem die Profis vom Team Movistar unterwegs...

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