Teil des
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Rennrad Ratgeber

Rennrad-Ratgeber: Wer braucht was?

Die Antworten auf diese Fragen führen Sie zu den Rennrädern, die zu Ihnen passen:

Wer um die 2000 Euro für ein Rennrad ausgeben möchte, hat die Qual der Wahl. Carbon oder Alu? Felgenbremse oder Disc? Welche Schaltung? Anhand der 5 Fragen unten führen wir Sie zu dem für Sie am besten passenden Rennrad.

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Außerdem haben wir 12 Rennräder unter 2000 Euro getestet.Hier gibt es die Ergebnisse.

Rahmen: Alu oder Carbon?

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RoadBIKE
RoadBIKE 0717 Test Ratgeber Rahmen

Während Carbon-Rahmen inzwischen an Rädern ab 1500 Euro zu haben sind, erlebt Aluminium eine Renaissance mit immer leichteren, besser federnden Modellen. Abgesehen von Trendfragen – Carbon ist einfach angesagt – gibt es auch sachliche Argumente: Alu ist meist günstiger, Carbon meist leichter. Bei Fahrstabilität und Federungskomfort geben sich beide Materialien meist keine Blöße.

Alu: Wer braucht es? Preisbewusste und Alltagsfahrer wählen einen Alu-Rahmen – und freuen sich über eine höherwertige Ausstattung.

Carbon: Wer braucht es? Wer einen möglichst leichten Rahmen haben möchte, entscheidet sich für Carbon – und liegt damit voll im Trend.

Bremsen: Felgenbremse oder Disc?

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RoadBIKE
RoadBIKE 0717 Test Ratgeber Bremsen

Hydraulische Scheibenbremsen werden auch in günstigeren Preisklassen ein Thema. Die Vorzüge der am Rennrad noch jungen Technologie: geringe Handkräfte, feine Dosierbarkeit und konstante Leistung auch bei Nässe. Seit dieser Saison garantieren einheitliche Standards zudem die Zukunftssicherheit der Lösung. Gegen die Disc am Rennrad sprechen der im Vergleich zur traditionellen Felgenbremse höhere Preis und das höhere Gewicht. Technisch ausgereift, bietet die Felgenbremse nur noch geringes Optimierungspotenzial.

Felgenbremse: Wer braucht es? Wer auf geringes Gewicht und eine möglichst hochwertige Ausstattung Wert legt, sollte in der Klasse bis 2000 Euro ein Rennrad mit Felgenbremse wählen.

Disc: Wer braucht es? Unsichere Fahrer, Vielfahrer und alle, die häufig Berge fahren, sollten auch bei einem Rennrad der Klasse bis 2000 Euro unbedingt über eine Scheibenbremse nachdenken.

Übersetzung: Race oder Komfort?

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RoadBIKE
RoadBIKE 0717 Test Ratgeber Übersetzung

Beim Zusammenspiel von Kettenblättern und Kassetten stehen auch in den bezahlbaren Preisklassen viele Möglichkeiten zur Wahl. Rennfahrer und starke Sportler wählen die klassische Kurbel mit 53/39 Zähnen und einer Kassette mit 11–25 Zähnen. Das andere Extrem erlaubt Bergfahrern leichten Tritt: Eine Kompaktkurbel mit 50/34 Zähnen und eine Kassette mit 11–32 Zähnen ist auch für Ungeübte erste Wahl. Dazwischen etabliert sich die Semi-Kompaktkurbel mit 52/36 und Kassetten mit 11–28 Zähnen.

Race: Wer braucht es? Starke Fahrer und Sprinter wählen die klassische Übersetzung, für höheres Tempo – mit geringerer Trittfrequenz.

Komfort: Wer braucht es? Bergfahrer, Gelegenheitsfahrer und Freunde hoher Trittfrequenzen, wählen „kompakt“ und eine große Bandbreite.

Schaltgruppe: Günstig oder Mittelklasse?

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RoadBIKE
RoadBIKE 0717 Test Ratgeber Schaltgruppe

An 2000-Euro-Rennern gibt es entweder die günstigen Gruppen Shimano 105 bzw. Sram Rival oder die höherwertigen Ensembles Shimano Ultegra oder Sram Force. Funktion und Ergonomie unterscheiden sich nur marginal (Ausnahme: der Griff der hydraulischen 105-Disc). Der wesentliche Unterschied: Die teureren Mittelklasse-Gruppen wiegen 200 Gramm weniger.

105/Rival: Wer braucht es? Preisbewusste und Alltagsfahrer, die nicht auf das letzte Gramm achten.

Ultegra: Wer braucht es? Vielfahrer und wer auf jedes Gramm achtet, investiert die rund 150 Euro Aufpreis.

Reifen: Schmaler oder breiter?

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RoadBIKE
RoadBIKE 0717 Test Ratgeber Reifen

Auch bei den Reifen fürs Rennrad tut sich was: Breitere Pneus bieten mehr Grip und bessere Vibrationsdämpfung – bei geringerem Rollwiderstand. Nachteil: Ein 28 mm breiter Reifen wiegt rund 50 Gramm mehr als ein 25er – das Paar also 100 Gramm. Vielfahrer nehmen das in Kauf; nur wer Rennen fährt, greift zu den leichtfüßigeren 25-mm-Reifen.

23/25er-Reifen: Wer braucht das? Wer auf das letzte Gramm achtet und ein maximal lebendiges Rennrad will.

28er-Reifen: Wer braucht das? Vielfahrer, Tourer und Alltagsfahrer freuen sich über Grip und Komfort.

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