Test: Pinarello Dogma F12 Disc
Italo-Renner im Test: das Dogma F12 Disc von Pinarello

ROADBIKE hat 5 italienische Rennräder getestet. Darunter auch das Pinarello Dogma F12 Disc.

Pinarello Dogma F12 Disc
Foto: Daniel Geiger
Italo-Renner Test
Daniel Geiger
Franjo Albert, ROADBIKE-Volontär

Franjo Albert, ROADBIKE-Volontär: "Volontär bei ROADBIKE – schon die Zusage zu bekommen war ein Traum. Aber dass ich gleich am zweiten Arbeitstag beim Fotoshooting mit einem echten Tour-de-France-Siegerrad dabei war und das gute Stück in den folgenden Tagen auch noch ausgiebig testfahren durfte, übertraf dann doch irgendwie alle Erwartungen. Einen 12 000-Euro-Renner fährt man ja nicht alle Tage ...

Unsere Highlights

Schon der Name Pinarello weckt Emotionen: Wie viele Tour-Siege wurden darauf errungen? Denn schon vor den Zeiten von Sky/Ineos mit Chris Froome, Geraint Thomas und Egan Bernal gewannen Bjarne Riis und Jan Ullrich für das Team Telekom die Tour auf Rennrädern aus Treviso, und auch Miguel Indurain, Óscar Pereiro und Pedro Delgado fuhren mit einem Pinarello zum Gesamtsieg.

Kompletten Artikel kaufen
5 Italo-Renner im Test
Test: 5 Rennräder aus Italien
Sie erhalten den kompletten Artikel (14 Seiten) als PDF

Die Erwartungen an die erste Ausfahrt waren entsprechend hoch: Ist das neue Dogma F12 wirklich so gut, wie es sein Palmarès erwarten lässt? Um es kurz zu machen: ja! Vom ersten Pedaltritt gefällt der spritzige Charakter, der jeden Antritt sofort und gefühlt verlustfrei in Geschwindigkeit umsetzt. Das Dogma prescht nach vorn, fast hat man das Gefühl, über die Straßen zu fliegen – dass der Renner als eines der aerodynamischsten Rennräder am Markt gilt, glaube ich sofort.

Pinarello Dogma F12 Disc
Daniel Geiger
Prescht nach vorne: das Pinarello Dogma F12 Disc.

Dabei wird es nie nervös: Angenehm laufruhig vermittelt das Dogma viel Sicherheit, auch bei hohem Tempo und bei Topspeed bergab. Und bergauf machen die leichten Fulcrum-Quattro-Laufräder dem Dogma Beine. Allerdings sei die Frage erlaubt, ob bei dem Preis nicht auch das Top-Modell von Fulcrum oder – passend zum Antrieb – Shimanos Dura-Ace-Laufräder drin gewesen wären.

Pinarello Dogma F12 Disc
Daniel Geiger
Der Komfort am Heck könnte besser sein.

Zweiter Kritikpunkt: Der Komfort am Heck ist nicht wirklich überragend, auf rauem Untergrund und langen Tagestouren wäre etwas mehr Dämpfung wünschenswert. In Anbetracht der überragenden Fahreigenschaften, des Prestiges und der unverwechselbaren Optik kann ich dieses kleine Manko aber durchaus verkraften. Top: die vielen erhältlichen Rahmengrößen."

Fazit: Das Rad für Siegertypen: Pinarellos Dogma F12 macht mit seinem antrittsstarken, ausgewogenen Charakter wirklich jedem Beine. Der Preis ist allerdings happig.

Pinarello Dogma F12 Disc
ROADBIKE
Pinarello Dogma F12 Disc

Spezifikationen

Größe

42/44/46,5/47/50/51,5/53/54/55/56/57,5/59,5/62

Rahmenmaterial

Carbon

Gewicht

7,6 kg Komplettgewicht ohne Pedale

Schaltgruppe

Shimano Dura Ace Di2, 11–30

Kurbelsatz

Shimano Dura Ace, 50/34

Bremse

Shimano Dura Ace, 160/160

Laufräder

Fulcrum Racing Quattro

Reifen

Pirelli PZero Velo, 25 mm

Vorbau/Lenker

Talon Ultra

Sattel/Stütze

Most/Pinarello Dogma F12

Preis/Vertrieb

11 500 Euro/Fachhandel

Hier geht es zurück zum Testartikel: 5 Italo-Renner im Test

Die aktuelle Ausgabe
10 / 2022

Erscheinungsdatum 12.10.2022

Abo ab 13,00 €