RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Aufmacher Daniel Geiger
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Gruppenrein 8 Bilder

Test: 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich

Masse mit Klasse

RoadBIKE suchte in der Masse der Alu-Renner um 1500 Euro die Klassenbesten. Und die bieten richtig viel Rad fürs Geld.

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Weniger ist mehr. Der gute alte Puristen-Grundsatz gilt auch für schlaue Rennradfahrer. Zumindest für diejenigen, die für möglichst wenig Geld möglichst viel Rennrad suchen. Preisfüchse kommen an den 18 Alu-Rennern zwischen 1199 und 1549 Euro in diesem Test nicht vorbei. Warum? Ganz einfach: Ein solider Alu-Renner bietet einen technisch ausgereiften Rahmen, hochwertige Ausstattungen mindestens auf Ultegra-Niveau und charakterstarke Fahreigenschaften. Ein klasse Rennrad also, das sich hinter dem Trendmaterial Carbon nicht zu verstecken braucht.

Das vielleicht erfreulichste Ergebnis des umfangreichen Tests in Labor und Praxis: Die Alu-Renner sind keine gesichtslosen „Brot-und-Butter“-Räder. Vielmehr finden hier Rennradfahrer für nahezu jeden Anspruch das ideale Rad. Marathonfahrer wie entspannte Tourenfahrer. Einsteiger wie Hobby-Rennfahrer. Es gilt nur, aus dem großen Angebot das passende Rad zu finden. Denn klasse Modelle gibt es etliche.

Auch im Zeitalter der Kohlefaser sprechen viele Argumente für Aluminium als Rahmenmaterial. „Das Leichtmetall ist problemlos und damit günstig zu verarbeiten“, weiß RoadBIKE-Techniker Haider Knall. Das gibt den Produktmanagern Spielraum bei den Ausstattungen. Und: „Für Alu spricht die über ein Jahrzehnt lange Erfahrung der Hersteller.“

Diese Erfahrung spiegelt sich in den Messwerten der Testrahmen wider, die wie üblich aufwendig im Prüflabor von RoadBIKE ermittelt wurden. Die Hälfte der Rahmen wiegt unter 1,5 Kilo, also keine 200 Gramm mehr als ein durchschnittlicher Carbonrahmen, und erreicht dabei bis auf ganz wenige Ausrutscher sehr gute Messwerte (siehe Tabellen auf Seite 34/35).
Die guten Ergebnisse auf den RoadBIKE-Prüfständen, die zusammen mit dem renomierten EFBe-Institut entwickelt wurden, bestätigen sich bei den Testfahrten: Steife Tretlager ermöglichen satten Vortrieb, steife Lenkköpfe erlauben präzise Lenkmanöver.

Mehr Rennrad-Vergleichstests

RB 0308 15 Rennräder aus Carbon im Vergleich - Aufmacherbild
Rennrad-Tests
RB Test Rocky Mountain Solo ST
Rennrad-Tests
RB 0208 Nobelrenner Aufmacher
Rennrad-Tests
RB Crossräder im Test
Rennrad-Tests
RB 0408 Kaufberatung Rennräder Bild1 Teaser
Sonstiges

Parts, Geometrie, Testurteil: Alle hier getesteten Räder im Detail

RB Bergamont Dolce 6.8 Geo
Rennrad-Tests
RB Canyon Ultimate AL 7.0 Geo
Rennrad-Tests
RB Carver Evolution 3 Geo
Rennrad-Tests
RB Centurion Hyperdrive 4200 Geo
Rennrad-Tests
RB Cube Agree Geo
Rennrad-Tests
RB Felt Z65 Geo
Rennrad-Tests
RB Focus Culebro Geo
Rennrad-Tests
RB Lapierre S-Tech 500 Geo
Rennrad-Tests
RB Radon R1 Sram Force Geo
Rennrad-Tests
RB Ridley Aedon Geo
Rennrad-Tests
RB Solution Daytona Geo
Rennrad-Tests
RB Trek 1.9 Geo
Rennrad-Tests
RB Trengade SLR Ultegra SL Geo
Rennrad-Tests
RB Stevens Aspin Geo
Rennrad-Tests

Rahmen, Gabeln und Co.

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

In der Praxis ist hier zu beobachten, wie das Tretlager zur Seite ausweicht, wenn ein über 75 Kilo schwerer Tester mit Volllast antritt. Die im Lenkkopf weichen Fuji und Giant folgen nicht so präzise den Lenkbefehlen wie ein Rahmen mit den von RoadBIKE als Mindestmaß geforderten 80 Nm/°.

Paradebeispiele sind die im Lenkkopf extrem stabilen Rahmen von Bergamont, Carver, Centurion und Stevens – wobei die ersten beiden allerdings auch zu den schwersten Rahmen zählen. Die 400 Gramm, die den leichtesten Rahmen im Test, den neuen Canyon Ultimate AL 7.0, von den über 1700 Gramm schweren Schlusslichtern von Lapierre und Trenga trennen, sind für Gramm-Fuchser ein entscheidendes Kaufkriterium. Ein zusätzliches Argument neben der Alltagstauglichkeit von Aluminium, das dabei generell die Nase vor Carbon hat. Bei Alu sind Schäden oder Risse einfach zu entdecken – ein Carbonrahmen muss nach jedem Sturz dagegen genauestens untersucht werden.

Gabel-Unterschiede

Auffälliger als bei den Rahmen sind die Gewichtsunterschiede bei den Gabeln der Testräder. Während Canyon mit nur 332 Gramm die Konkurrenz deklassiert, drückt die Gabel im Specialized Allez mit fast
700 Gramm auf die Waage, ist also mehr als doppelt so schwer. Eine kleine Überraschung, zumal die Specialized-Gabel aus Vollcarbon gefertigt ist, was sonst nur bei den Modellen von Canyon, Focus, Fuji, Ridley und Solution der Fall ist. Alle anderen Hersteller montieren Gabeln mit Aluschaft, was aber nicht zwangsläufig Mehr Gewicht bedeutet. Nur die Gabeln im Canyon, Centurion, Felt, Focus, Fuji und Solution wiegen unter 500 Gramm – einige davon mit, einige aber auch ohne Carbonschaft.

Bei vielen Rädern im Testfeld schlummert hier also ein verborgenes Tuningpotenzial. Die Gewichts- und Materialunterschiede sind beim Kauf nicht ohne Weiteres zu erkennen, denn rein äußerlich funkelt an den Gabelscheiden überall Carbon. Der RoadBIKE-Überblick zeigt detailliert, wie sich die Gewichte zusammensetzen.

Genaueres Hinschauen lohnt sich bei den Testrädern auch bei den Rahmen – zumindest was die Montagequalität betrifft. Im Laden ist nicht zu erkennen, ob die Sitzrohre entgratet und nachgeschnitten und ob der Steuerlagersitz und der Tretlagerbock plan gefräst worden sind. Darum sparen sich leider viele Hersteller diesen hohen Kostenfaktor.

Bergamont, Cube, Felt, Focus, Giant, Radon und Ridley schickten Räder ohne nachgeschnittene und plangefräste Tretlagergewinde in den Test. Genau das verlangen aber alle Kurbelhersteller explizit in ihren Bedienungsanleitungen. Denn die modernen, außen liegenden Lagerschalen müssen exakt parallel im Rahmen sitzen, damit keines der Lager durch die durchgehende Achswelle verkanten kann. Die Folge wären schnell verschlissene Lager.

Technisch weniger kritisch sind nicht nachgearbeitete Sitzrohre. Dafür ist die Folge dieser Sparmaßnahme umso auffälliger und sehr ärgerlich: Bei Focus und Trek war die Sattelstütze beim ersten Herausziehen von hässlichen Kratzern gezeichnet. „Ein Fehler, der auch in dieser Kampfpreisklasse nicht passieren darf“, ärgert sich nicht nur Techniker Knall über diese Sparmaßnahmen der Hersteller. Denn mit solchen Montagemängeln sind Probleme zwischen Händler und Kunde programmiert, die leicht zu vermeiden wären.

Knall entdeckte zudem beim Focus ein klemmendes Steuerlager, und beim Fuji war der Steuersatz komplett ohne Fett montiert. Ärgernisse, die dem Kunden den Spaß am neuen Rennrad gründlich verderben können.

Ausstattung: Die verbauten Parts

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Schalthebeln und Schaltwerken prangt in der Regel Shimanos Ultegra-Schriftzug, oft sogar in der neuen, rund 200 Gramm leichteren SL-Variante. Wer per Versand ein Rad dieser Preisklasse bestellt, bekommt sogar Srams Force-Gruppe geliefert. Doch nur Carver, Focus, Stevens, Trek und Trenga montieren auch den zur Gruppe gehörenden hochwertigen Kurbelsatz. Sonst sind meist günstige und deutlich schwerere Kurbelgarnituren verbaut. Die Elita von Truvativ im Univega zum Beispiel drückt mit 100 Gramm mehr auf die Waage als ein Ultegra SL-Kurbelsatz samt Innenlager. Auch Srams Force und die nahezu baugleiche Rouleur-Kurbelgarnitur von Truvativ wiegen schwerer – obwohl beide mit edler Carbonoptik locken.

Bei den Komponenten sparen viele Hersteller an weniger prominenten Stellen: Kette und Kassette bieten viel Einsparpotenzial, gern werden Teile der günstigen 105-Gruppe montiert. Diese Kassette lässt sich aber deutlich weniger präzise schalten als das steifere Ultegra-Ritzelpaket. Noch deutlicher spürbar sind die Unterschiede, wenn die Hersteller bei den Bremsen sparen. Felt und Lapierre montieren nur Shimanos gruppenlose BR-R 560, Specialized ein Modell eines asiatischen Zulieferers. Sie alle fallen durch einen schwammigeren Druckpunkt auf und lassen sich nicht so präzise dosieren wie die gruppenzugehörigen Stopper. Shimanos Ultegra-Bremse lässt sich über den Hebelweg dagegen angenehm dosieren und kommt damit auch ungeübteren Fahrern entgegen. Wer es sportlicher mag, ist von Sram-Bremsen der Rival- und Force-Gruppe angetan. Sie reagieren direkt und sehr bissig. So lassen sich enge Kurven spät anbremsen, ganz nach dem Geschmack von Rennfahrern. Geschmacksache ist, wie bei den Bremsen, welches Rad am Ende das richtige für jeden Fahrertyp ist. Denn statt einerlei zeigt das Testfeld die große Bandbreite in diesem Preissegment: Wer es richtig entspannt mag, bekommt bei Felt, Lapierre und Trek sehr komfortable Tourenrenner. Das andere Extrem markieren Canyon, Focus und Univega mit ihren sportlichen Rennern, die mit gedrungenen Sitzpositionen und aggressiver Lenkung bei jedem Kriterium eine gute Figur machen.

Dazwischen sortieren sich die übrigen vielseitigen Testräder ein, das eine etwas sportlicher, das andere komfortabler. Genauen Aufschluss über den Charakter eines Rades geben die Balkendiagramme in den Testbriefen. Wer sich also für einen der sehr guten Alu-Renner im Test entscheidet, überlegt sich, welche Anforderungen das neue Rad erfüllen soll – und sucht sich das passende unter den 18 Rädern aus. Nehmen Sie sich Zeit vor dem Rennradkauf und prüfen Sie genau, ob die Eigenschaften auch zu Ihren Anforderungen passen. Dann finden Sie auf jeden Fall aus der Masse das ideale Rad, das Sie viele Kilometer begleiten wird – mit Klasse.

3 x Top 3 = Die RoadBIKE-Rankings

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Rahmen-Gabel-Set

  1. Canyon Ultimate AL 7.0
  2. Solution Daytona
  3. Centurion Hyperdrive

Die Summe aller Steifigkeitsmessungen, der Komfortmessung und des Gewichts zeigt die besten Rahmen-Gabel-Sets.

Ausstattung

  1. Canyon Ultimate AL 7.0
  2. Solution Daytona
  3. Carver Evolution 3

Am meisten Ausstattung gibt es bei den Internetanbietern, Platz drei belegt das über ein Händlernetz vertriebene Carver.

Gesamtwertung

  1. Canyon Ultimate AL 7.0
  2. Solution Daytona
  3. Stevens Aspin

Am Ende zeigen die Punkte klar und unverrückbar, welches Testrad in Labor- und Praxistests die meisten Punkte sammelt: Canyon vor Solution und Stevens.

Die Gewichte im Vergleich

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Die Tabelle zeigt, was in der Preisklasse um 1500 Euro möglich ist: Solution schickt das leichteste Rad (7,74 Kilo) mit dem leichtesten Laufradsatz (mit Bereifung, Kassette und Schnellspannern rund 2,5 Kilo) ins Rennen. Bei Rahmen und Gabel liegt Canyon klar vorn. Weit entfernt jeweils die Schlusslichter: 1,2 Kilo mehr wiegt das schwerste Rad, 400 Gramm mehr der schwer­ste Rahmen, über doppelt so viel die schwerste Gabel.

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Gewichte im Vergleich
Daniel Geiger
Ein Klick auf die Tabelle öffnet die Großversion.

Steifigkeitswerte im Vergleich

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Neben den Messwerten markiert RoadBIKE den grünen Bereich, in dem die jeweilige Steifigkeit optimal liegen sollte. Beim Tretlager bleibt nur Fuji unter den 80 N/mm, die ein Rahmen mindestens bieten muss, damit er die Kraft wirksam in Vortrieb umwandelt. Die Rahmen von Focus, Giant, Ridley und Trek erreichen diesen Wert gerade so und sind für wirklich schwere Fahrer nicht optimal geeignet. Je steifer ein Lenkkopf, umso präziser folgt das Rad den Lenkbefehlen. Hier fallen Bergamont, Carver, Centurion und Stevens mit hervorragenden Werten auf. Auch sonst gibt es hier im Testfeld, bis auf Giant und Fuji, sehr gute Ergebnisse.

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Rahmen 1
Daniel Geiger
RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Rahmen 2
Daniel Geiger

Die Komfortbewertung

Doch die reine Steifigkeit ist nichts wert, wenn der Rahmen dadurch unangenehm hart wird und Vibrationen ungefiltert an den Fahrer weitergibt. Darum misst RoadBIKE auch, wie gut die Rahmen mit Sattelstütze in vertikaler Richtung federn. Hier fallen Felt und Trek positiv auf, nur Carver erreicht mit einem Wert weit über 400 N/mm ein schlechtes Ergebnis.

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Komfort
Ein Klick auf die Tabelle öffnet die Großansicht.

Laufradsteifigkeit

Mavics Aksium ist in dieser Preisklasse an vielen Rädern zu finden diese Laufräder erreichen durch die Bank gute Steifigkeitswerte. Auffällig sind der leichteste Satz im Solution, aufgebaut mit DT Swiss 240s-Nabe und RR 1.1-Felgen und der Komplettlaufradsatz RR 1900 von DT Swiss. Auch die Bontrager-Räder im Trek und der Campagnolo-Satz im Ridley punkten mit sehr guten Messwerten.

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Laufradsteifigkeit
Ein Klick auf die Tabelle öffnet die Großansicht.

Shop oder Versender? Der Kommentar

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Nur beim Fachhändler

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Felix Böhlken
Felix Böhlken.

Wahnsinn: Ein komplettes Rennrad mit Srams Force-Gruppe für 1500 Euro – so viel kostet die Gruppe schon fast allein. Schön blöd, wer da nicht zugreift, richtig? Falsch! Wer beim Kauf eines hochwertigen Renners allein auf den Preis schaut, denkt zu kurz. Nur wer seine Sitzposition genau kennt, das nötige Werkzeug und ein Händchen für Feintuning hat und auf eine Probefahrt mit dem neuen Rad verzichten mag, macht im Internet echte Schnäppchen. Aber mal ehrlich, können Sie das Steuersatzspiel justieren? Nein? Nicht schlimm, Ihnen geht es wie vielen RoadBIKE-Lesern – und diese bekommen beim kompetenten Fachhändler mehr fürs Geld.

RB Versenderrad bem Händler
Sonstiges

Mit den Versendern kann kein Laden mithalten

RB 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Nils Flieshardt
Daniel Geiger
Nils Flieshardt.

Sie haben sich gut informiert und wollen das Beste, was für 1500 Euro auf dem Markt ist? Dann füllen Sie schon mal den Bestellzettel aus. Kein Rad aus dem Fachhandel kann bei der Ausstattung und oft auch bei Steifigkeiten und Gewicht mit den Rädern der Top-Versender mithalten. Dass sich diese Renner auch fantastisch fahren, zeigt sich immer wieder auf der Testrunde. Und der Service? Bei größeren Reparaturen lassen Sie Ihr Rad bequem abholen und bekommen es wie neu zurückgeschickt. Kleinere Einstellungen selbst zu machen, gehört zur Faszination Rennrad einfach dazu.Wie es geht, lesen Sie in der RoadBIKE-Werkstatt im Heft und auf www.roadbike.de

Fazit: Tolle Rennräder für faire Preise

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig
RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Billig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben RB 0508 18 Ultegra Rennraeder Test - Fettig 8 Bilder

Die Hälfte der Testräder erreicht die Note „sehr gut“.

Den Testsieg holt sich Canyon, und zwar nicht nur wegen der versendertypisch tollen Ausstattung, sondern auch wegen des besten Rahmen-Gabel-Sets.

Mit Centurion, Solution, Stevens, Trenga und Univega holen sich fünf Renner einen Kauftipp. Diese Alleskönner gefallen mit ihren angenehmen Fahreigenschaften und hohem Sitzkomfort entspannten Tourenfahrer genauso wie sportlichen Vielfahrern.

Zur Startseite
Rennräder Rennrad-Tests Basso Palta Gravelbike 2020 Basso Palta im Praxistest Gravel-Bike mit Race-Genen: das Basso Palta

Wir konnten dem neuen Basso Palta auf den Straßen und Schotterpisten rund...

Mehr zum Thema Aktuelle Rennräder und Rennrad-Parts im Test
rb-0619-radtest-rennrad-tourer-TEASER1-DG-RB-08-04-2019-DG695354-HR (jpg)
Rennrad-Tests
rb-0619-teiletest-fotochromatische-Brillen_TEASER
Tests
rb-0419-reifentest-TEASER
Tests
rb-pd-f-sks-pumpe-60-0034-2019-rs2834-rk-jubi-image-1966-06
Sonstiges