rb-0216-rennrad-konfigurator-Test-aufmacher-TEASER-drakeimages-johannes-decker Benjamin Hahn/Johannes Decker

Räder aus dem Konfigurator

In 9 Schritten zum perfekten Rennrad aus dem Baukasten

Individuelles Traumrennrad? Mit Rennrädern aus dem Konfigurator kein Problem!

Wer sein nächstes Rennrad nach den eigenen Wünschen zusammenstellen und vielleicht sogar das Design individuell wählen möchte, fährt am besten bei einem Anbieter mit Online-Konfigurator. Rose, Stevens oder Trek sind hier die prominentesten Beispiele.

Kompletten Artikel kaufen
RB-0514-Kaufberatung-Teaser-2.jpg
Rennrad-Kaufberatung: Finden Sie Ihr perfektes Rennrad (2014)
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 10 Seiten)
1,99 €
Jetzt kaufen

So ein Konfigurator bietet die besten Möglichkeiten, das neue Rennrad perfekt an die eigenen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. Wer im Vorfeld der Bestellung die entscheidenden Fragen für sich klärt, findet so sein perfektes Rennrad.

1. Fachhandel oder Online-Anbieter?

Die Schlüsselfrage stellt sich gleich zu Beginn: Soll ich im Internet kräftig Geld sparen, oder bei etwas höheren Preisen von der Beratung und dem Service eines guten Fachhändlers profitieren? Die Entscheidung ist eigentlich ganz einfach, wenn Sie diese Punkte ehrlich für sich beantworten:

Kaufen Sie beim Online-Anbieter, wenn:

  • Sie genau wissen, welches Modell und welche Ausstattungsdetails sie brauchen
  • Sie ihre passende Rahmengröße und Sitzposition kennen und selber optimal einstellen können
  • Sie die wichtigsten technischen Handgriffe wie Lenker/Vorbau einstellen oder Schaltungsjustage beherrschen und nicht für jeden Service die Hilfe des Händlers benötigen

Kaufen Sie beim Fachhändler, wenn:

  • Sie Beratung in Sachen Rahmen, Modell, Größe, oder Ausstattung benötigen
  • Sie ihr Rad komplett montiert, eingestellt und individuell auf Ihre Größe angepasst haben wollen
  • Sie auf den Service und die technische Hilfe eines kompetenten Händlers nicht verzichten wollen

2. Rahmen aus Carbon oder Alu?

Alu oder Carbon - die Gretchenfrage bei der Suche nach dem nächsten Rahmen. Dabei ist die Entscheidung mittlerweile gar nicht mehr so schwierig:

Wer auf sein Budget achten muss, greift aus Vernunftsgründen zu Alu-Rahmen - diese sind technisch voll ausgereift, allerdings etwas schwerer und meist weniger gut federnd als Carbon, dafür günstiger.

Carbon-Rahmen gibt es mittlerweile ebenfalls schon zu fairen Preisen - ein komplettes Rennrad mit Carbon-Rahmen bekommt man ab rund 1600 Euro. Schon diese Rahmen sind gut gemacht - je mehr Sie investieren, um so leichter werden die Carbon-Rahmen, häufig bieten hochwertigere Carbon-Rahmen auch den besten Federungskomfort.

3. Welcher Rennrad-Typ?

Leichter Rennsportler, Touren- oder Aero-Renner, mit Disc oder Felgenbremse ... Die Optionen werden immer vielfältiger, die Rahmen immer spezialisierter. Um den passenden Rennrad-Typ für sich zu finden, überlegen Sie einfach mal, wie und wo sie am häufigsten mit dem Renner unterwegs sind. So finden Sie recht einfach das passende Modell:

klassischer Wettkampf-Renner mit leichten Carbon-Rahmen, sportlicher Geometrie und direktem Handling - der optimale Partner für sportliche Fahrer, die auch mal ein Kriterium oder ein kürzeres Rennen fahren. Aus Gewichtsgründen meist mit Felgenbremsen und leichten Laufrädern bestückt.

Tourer Mit etwas angenehmerer Fahrerhaltung und hochem Federungskomfort sprechen diese Räder alle Fahrer an, die gern entspannte Rundend drehen - oder aber mit sportlichen Ambitionen stundenlang bei Marathons oder Alpenetappen im Sattel verbringen. Häufig mit Scheibenbremsen und mit Anbauteilen bestückt, die den Komfort verbessern.

Aero-Renner Wenn bei Sprints oder beim Triathlon jede Sekunde zählt, ist ein auf geringen Luftwiderstand optimierter Aero-Renner die perfekte Wahl. Mit aerodynamischen Hochprofil-Laufrädern und meist mit Felgenbremse ausgestattet.

Crosser Das gute alte Querfeldein-Rennrad kommt neuerdings mit laufruhiger Geometrie und natürlich mit Scheibenbremsen daher - optimal für alle, die jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit pendeln oder auch mal abseits asphaltierter Wege unterwegs sind.

Gravel-Racer Die Unterschiede zum Crosser sind fließend - bestenfalls ist ein Gravel-Racer noch näher am Touren-Rennrad, bietet aber mehr Reifenfreiheit, um mit breiten Gummis auch angenehm und sicher über Schotterpisten und Waldwege rollen zu können.

Hier gibt es noch mehr Infos zu den verschiedenen Rennrad-Kategorien

4. Welche Rahmengröße?

Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie Ihre passende Rahmengröße, aber auch die anderen Maße wie Lenkerbreite oder Kurbellänge kennen. Alle Infos unter
RoadBIKE Sitzposition

5. Welches Design?

Sie wollen nicht nur Ausstattung und Maße individuell anpassen, sondern auch selber entscheiden, in welchen Farben Ihr nächstes Rennrad daherkommt? Dann sollten Sie bei der Wahl des Anbieters darauf achten, ob der Konfigurator zumindest mehrere Farboptionen anbietet - oder ganze Farbpaletten und Designmöglichkeiten zur Wahl stellt. Ab rund 300 Euro Aufpreis gibt es das komplett individuell gestaltete Rahmen-Set.

6. Welche Gruppe?

Welche Gruppe Sie fahren, ist eine Frage des Geldbeutels – qualitativ und funktional sind alle aktuellen 11fach-Gruppen der drei großen Anbieter Campagnolo, Shimano und Sram auf sehr hohem Niveau. Je teurer die Gruppe, um so leichter werden die Teile, und durch höherwertige Vergütung versprechen sie noch höhere Haltbarkeit.

Viel wichtiger ist es, die passende Übersetzung zu wählen, denn hier sind die Möglichkeiten mittlerweile erfreulich groß und für jeden Anspruch und Einsatzbereich passend. Konfigurieren Sie Kurbel und Kassette entsprechend ihrem Einsatzbereich.

7. Welche Laufräder?

Ein möglichst hochwertiger Laufradsatz beeinflusst die Fahreigenschaften spürbar, denn teurer bedeutet hier in aller Regel vor allem auch: leichter. Auch wer auf Aero-Profile steht, sollte möglichst hochwertige Modelle wählen. Investieren Sie daher in die Laufräder immer einen Großteil Ihres Budgets, sparen Sie lieber bei den Anbauteilen oder der Schaltgruppe.

8. Welche Anbauteile?

Wie bei Gruppe und Laufrädern gilt auch bei den Anbauteilen Lenker, Vorbau und Sattelstütze: Wer mehr investiert, spart dafür in erster Linie Gewicht ein. Da sich geringes Gewicht am effektivsten bei den Laufrädern bemerkbar macht, sollten Sie bei den Anbauteilen ihr Augenmerk vor allem auf die Ergonomie legen.

Suchen Sie eine Lenkerform, die Ihnen zusagt, nutzen Sie vor allem die Möglichkeit von jedem Konfigurator, die passenden Maße zu wählen. So passen Sie das Rennrad exakt auf Ihre individuellen Bedürfnisse an - und sitzen perfekt.

9. Sattel

Viele Konfiguratoren stellen unterschiedliche Sättel zur Wahl – auch das ist ein klarer Vorteil zum Serienrad, denn so können Sie „ab Werk“ den Sattel mitordern, der auch wirklich zu Ihnen passt. Kennen Sie bereits den Sattel, der Ihnen perfekt passt? Dann nehmen Sie dieses Modell auch beim neuen Rennrad. Andernfalls nutzen Sie das Angebot vieler Fachhändler, ein paar Sättel zu testen, bevor Sie sich für die ideale Sitzgelegenheit entscheiden.

Zur Startseite
Rennräder Rennrad-Tests Canyon Ultimate CF EVO Disc Ltd Canyon Ultimate CF SLX Evo LTD (2020) im Test 2020er Rennräder im Test: Canyon Ultimate CF SLX Evo LTD (2020)

Gewichtsnachteil Disc? Canyon zeigt mit seinem Top-Sportler Ultimate CF...

Mehr zum Thema Aktuelle Rennräder und Rennrad-Parts im Test
rb-pd-f-sks-pumpe-60-0034-2019-rs2834-rk-jubi-image-1966-06
Sonstiges
rb-0619-teststrecke-gopro-hero7-teaser
Tests
RB 2019 Teststrecke Scope R4d Laufräder
Tests
rb-0519-carbon-rennraeder-unter-3000-mit-TEASER-BO-8582-high-res (jpg)
Rennrad-Tests