Das neue Felt AR 2020 Felt Bicycles
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Felt AR: Neues Disc-Rennrad für Aero-Fans

Schneller, besser, funktional: Das neue Felt AR

Die US-Marke Felt setzt auf neue Standards und bringt im Frühjahr ihr neues Aero-Rennrad AR als reinen Disc-Renner auf den Markt. Damit gehen die US-Amerikaner, nach eigenen Angaben, den Wünschen ihrer Kunden nach, die sich mehrheitlich für eine Scheibenbremsen-Version geäußert haben.

Felgenbremsen waren gestern. Das neue Aero-Rennrad aus dem Hause Felt gibt es nur noch mit Scheibenbremsen. Das soll laut Hersteller nicht nur ein Wunsch ihrer Kunden gewesen sein, das Rennrad performe mit Disc-Brakes auch besser in jeder Situation. So komme der Rennradfahrer deutlich schneller um Kurven und könne insgesamt ein schnelleres Fahrgefühl entwickeln.

Der Rahmen ist nach einer neuen Fahrtwindtheorie konzipiert worden. Diese geht davon aus, dass der Fahrtwind die meiste Zeit nur in einem Winkel von +/-5° auf den Rahmen trifft. Bisher sei man beim Rahmenbau von flacheren Winkeln von +/- 10° ausgegangen. Dementsprechend sehen die Rohre anders aus. Während die Rohre des AR-Vorgängers noch komplett abgerundet waren und im Querschnitt einer Ellipse ähnelten, sind die neuen Rohre von vorne abgerundet und von hinten abgestumpft worden. Felt-Messungen zufolge mache die neue, kantigere Form der Rohre den Rahmen an Tretlager und Steuerrohr zusätzlich steifer.

Kettenstreben und Sitzrohr haben die US-Amerikaner zudem für breitere Laufräder optimiert. So können bis zu 30-mm-Reifen montiert werden. Die Steckachsen schließen bündig mit den Ausfallenden ab und ergeben einen fließenden Übergang.

Am Tretlager befindet sich ein eigens designter Kettenfänger, der die Kette davon abhält vom kleinen Kettenblatt zu springen oder sich zwischen Tretlager und Kurbel zu verkeilen.

Der Vorbau und der Lenker sind standardmäßig aus Carbon. Die Brems- und Schaltzüge sind im Vorbau semi-integriert und sollen so die Luftverwirbelungen an der Front reduzieren.

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Die Bremsleitungen verschwinden ellegant unterm Vorbau.

Die Sattelstütze verfügt über einen Einschnitt, der beide Hälften der Stütze unabhängig voneinander biegen lässt und für mehr Flexibilität sorgt. Felt zufolge ist die neue Sattelstütze 112 % flexibler als das Vorgängermodell.

Felt fasst alle Fakten gegenüber des AR-Vorgängers in Zahlen zusammen: das neue AR soll 9,4% schneller und 112% komfortabler sein. Es ist für bis zu 30 mm Reifenbreite ausgelegt, das Komplettgewicht in Rahmengröße M in der Spec mit Shimano Ultegra Di2 gibt Felt mit 8,3 kg an.

Das Rennrad wird im europäischen Raum als Komplettbike angeboten und mit zwei verschiedenen Schaltgruppen. Zum einen mit einer Shimano Ultegra Di2 für 6.399 Euro und zum anderen mit einer mechanischen Shimano Ultegra für 4.999 Euro. Die elektronische Version wird nur mit einem weißen Rahmen angeboten, dafür gibt es für die mechanische Version noch einer weiteren Farbe, und zwar in blau. Die Laufräder kommen aus dem Hause Reynolds.

Weitere Bilder vom neuen Felt AR gibt es in der Fotostrecke:

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