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18 Rennräder für Einsteiger im RoadBIKE-Test

Einsteigen bitte! 18 Renner von 900 bis 1300 Euro

Echte Sportskanonen für wenig Geld: Diese 18 Rennräder machen Lust auf mehr! Nicht nur Einsteiger wollen da nur noch eins: Aufsteigen!

Top aktuell im RoadBIKE-Test: 12 Einsteiger-Rennräder des Jahrgangs 2012

Gute Zeiten für alle Rennrad-Einsteiger und Preisfüchse! Noch
nie gab es so gute und so gut ausgestattete Rennräder zum fairen Preis. Zwischen 899 und 1300 Euro kosten die 18 Aluminium-Renner, die RoadBIKE zu diesem Test versammelt hat. Einer dieser echten Preishämmer aus dem Testfeld ist wie geschaffen, um jetzt einzusteigen.

Denn die Tage sind lang und locken zu lockeren Feierabendrunden, zu einer Tour am Wochenende oder vielleicht sogar zum Training für eines der boomenden Jedermann-Rennen. Steigen Sie ein in die wunderbare Welt der schnellen Räder, und Sie werden fortan garantiert nur noch an eines denken: Ans Aufsteigen!

Hinschauen und Nachfragen

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Christian Lampe
Mit den Rennern zwischen 900 und 1300 Euro macht der Rennrad-Sommer Spaß.

Dieser Test hilft Ihnen beim erfolgreichen Einstieg in die Faszination Rennrad. Denn gerade wenn die Preise noch so verlockend sind, ist es wichtig, genauer hinzusehen.
Nicht jedes dieser Räder ist automatisch das richtige für Sie – die Charaktere sind so ausgeprägt wie verschieden: Vom entspannten Tourer bis hin zur renntauglichen Sportskanone ist im Test alles vertreten. Und: Nicht aller Räder im Test halten, was der attraktive Preis verspricht.

Der umfangreiche Labortest, aber auch die Fahreindrücke in der Praxis hatten viel Licht, aber auch einiges an Schatten zum Ergebnis. Im großen RoadBIKE-Test lesen Sie alles, worauf Sie bei der Kaufentscheidung und beim Kauf achten müssen.

Grundsatz-Fragen

Gerade in dieser sehr günstigen Preisklasse ist das sicher die schwierigste Entscheidung. Einerseits lässt sich beim Versender wegen des Direktvertriebs ohne zwischengeschalteten Fachhändler entweder viel Geld sparen oder eine vergleichsweise üppige Ausstattung ergattern: das günstigste Rad im Test vom Versender Poison kostet 899 Euro.

Die günstigsten Fachhandels-Räder von Cannondale, Focus und Müsing dagegen kosten schon 1099 Euro. Andererseits brauchen gerade Einsteiger eine fachkundige Beratung. Was sind die wesentlichen Unterschiede bei der Ausstattung? Wie kann ich das Rad perfekt einstellen? Und: Fühle ich mich wohl? Diese Fragen kann nur ein guter Fachhändler – inklusive Probefahrt – wirklich gut beantworten.

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Die Rennräder im Test

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Wichtig: das neue Rennrad muss passen

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Der Rahmen entscheidet da maßgeblich über Charakter, Sitzposition und Fahreigenschaften – und damit, ob Sie sich auf dem Objekt der Begierde wohlfühlen oder nicht.

Was aber alle Rahmen gemeinsam haben: Sie sind steif und fahrstabil, was daran liegt, dass es in dieser Preisklasse noch keinen extremen Leichtbau gibt. Lediglich die Modelle von Haibike und KTM zeigen leichte Schwächen in der Lenkkopfsteifigkeit, ansonsten können selbst 130-Kilo-Fahrer problemlos aufsteigen.

Bei vielen Rahmen sind zudem filigran gezogene, vielfach gebogene und aufwendig ovalisierte Rohrsätze zu bestaunen – ein sichtbares Zeichen für hochwertigen Alu-Rahmenbau, der in dieser Preisklasse in der Vergangenheit nicht selbstverständlich war.

Die Gewichtsunterschiede allerdings sind signifikant: Zwischen dem leichtesten Rahmen im Testfeld von Canyon (1440 g) und dem schwersten von Poison (1844 g) liegen mehr als 400 Gramm! Und zwischen dem leichtesten Komplettrad von Canyon (7960 g) und dem schwersten von Focus (9930 g) gar fast 2 Kilo – das sind für Rennradfahrer Welten!

Vor dem Kauf sollten Sie Probe sitzen

Auch in der Praxis unterscheiden sich die Rahmen der Testräder deutlich voneinander: in Sitzposition und Fahreigenschaften. Wer in dieser Preisklasse entspannte Tourer mit angenehmer Sitzposition und ruhiger Lenkung erwartet, wird vielfach fündig.

Bianchi, Bulls, Cannondale, Focus, Poison, Scott, Specialized und Wilier erfüllen das Klischee des klassischen Einsteiger-Tourers, der Sicherheit, zuverlässiges Handling und hohen Sitzkomfort bietet.

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Christian Lampe
Bei den günstigeren Rädern finden auch Sportskanonen das Richtige.

Carver, Haibike, Müsing, Radon und Univega interpretieren den Einsatzbereich ihrer Testräder mit etwas gestreckterer Sitzposition und mehr Sattelüberhöhung dagegen deutlich sportlicher: Das bedeutet durch die leicht veränderte Sitzpostion mehr Druck auf dem Vorderrad, direktere Richtungswechsel und spürbar mehr Vortrieb.

Überrascht und geradezu begeistert waren die Rennfahrer unter den Testern von den Rennern von Canyon, Cube, KTM und Red Bull. Diese fidelen Sportskanonen belohnen jede Kurbelumdrehung mit willigem Vortrieb und fliegen leichtfüßig über kurvige Pisten. Damit taugen sie – wenn man später vielleicht noch in leichtere Laufräder investiert – sogar für Renneinsätze. Unerfahrene können sich von den agilen, teils schon giftigen Lenkungen allerdings auch überfordert fühlen.

Vor dem Kauf ist bei dieser Vielfalt also Probe sitzen Pflicht. Sie merken dann schnell, ob Sie sich auf einem Modell wohlfühlen oder nicht. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl und den guten Rat des Fachmannes. Das kann gerade für Einsteiger wichtiger als alle Messwerte sein.

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Qualitätsschwankungen bei der Ausstattung und den Laufrädern

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Bei der Ausstattung der Rennräder spaltet ein recht großer Graben das Testfeld – er trennt die Renner mit Shimanos neuer Ultegra-Gruppe (Bulls, Canyon, Carver, Cube, Müsing, Radon, Univega) von den Testrädern, die mit der standesüblichen 105-Gruppe von Shimano (Cannondale, Focus, Haibike, KTM, Poison, Red Bull, Scott, Specialized, Stevens) oder Campagnolos Veloce (Bianchi und Wilier) bestückt sind.

Die hochwertige neue Ultegra an so vielen Rädern dieser Preisklasse ist eine mittelgroße Sensation. Sie setzt sich von den günstigeren Gruppen deutlich ab: Die Gangwechsel gehen bei der Ultegra deutlich geschmeidiger von der Hand, und die kräftigen Bremsen lassen sich viel präziser – und sicherer dosieren. Dies zeigt sich vor allem bei den Rädern von Cannondale, Scott und Specialized, die Shimano-Bremsen unter 105-Niveau oder billige Stopper von Zulieferern montieren.

Qualitäts-Fragen

Die Bremsleistung dieser drei Testräder ist durch die suboptimale Dosierbarkeit und deutlich geringere Maximalkraft für Einsteiger nicht zu empfehlen. Zwar wird die Ultegra-Gruppe nicht bei allen Anbietern komplett, also gruppenrein montiert – was angesichts der Preisklasse wenig überrascht – Cube und Univega montieren Kurbeln und Bremsen von FSA.

Bei diesen Kurbeln sind Abstriche nur auf der Waage, nicht bei der Funktion zu erkennen, und die FSA-Bremsen lassen lediglich eine Rasterung der Zugspannungsschrauben vermissen. In dieser Preisklasse ist beides verzeihlich.

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Christian Lampe
Alles klar? Die Technik an den Testrädern lässt Sie nicht im Stich.

Die Unterschiede bei den Laufrädern sind groß: Einerseits beim Blick auf die Setgewichte (inklusive Bereifung, Schnellspannachsen und Kassette): Bei Canyon, Carver, Haibike, KTM und Red Bull drehen sich unter 2,8 Kilo leichte Sets.

Die schwersten Räder (im Focus) drücken hingegen mit über 3,4 Kilo auf die Waage – und bremsen damit die Leichtfüßigkeit eines Renners deutlich aus. Bei den umfangreichen Messungen, die RoadBIKE an jedem Laufradsatz der Testräder im Neuzustand vornimmt, kamen zudem eklatante Qualitäts-Schwächen zum Vorschein.

In sieben Testrädern steckten teils deutlich zu wenig seitensteife Laufräder, die das Potenzial der steifen Rahmen wieder verspielen. In acht Testrädern waren Laufräder mit starkem Seitenschlag oder aus der Mitte zentrierten Felgen montiert – weit über den Toleranzen, die sich Laufradhersteller selber zugestehen.

Hier zeigt sich der Druck, der in dieser Klasse herrscht: Preisdruck für die Produktmanager, Zeitdruck für die Monteure, geringe Marge für die Händler.
Gründe, die nachvollziehbar sind. Trotzdem: Der Rennradkäufer sollte davon verschont bleiben – auch wenn die Preise teilweise echte Kampfpreise sind.

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Gewicht und Komfortwerte der Testräder im Vergleich

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Gewichte im Vergleich

Wer auf die grün gedruckten Bestwerte in diesem Gewichts- Vergleich schaut, wird sich verwundert die Augen reiben. Das sollen Räder bis 1300 Euro sein? Besonders Canyon legt hier gewaltig vor und erreicht bessere Werte als so mancher 1800-Euro-Carbon-Renner. Die rot gedruckten Schlusslichter passen da schon eher zu einem günstigen Rad – bedeuten aber eher die Ausnahme in einem Testfeld mit erstaunlich niedrigem Gewichtsniveau.

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Komfort-Check

Für günstige Alu-Renner erreichen überraschend viele Räder eine ausgeglichen hohe Dämpfung an Front und Heck: Bianchi, Carver, Red Bull und Specialized bieten in der Praxis deutlich spürbare Dämpfung. Das ist sehr erfreulich. Carbon-Sattelstützen brächten allen Rahmen noch mehr Komfort.

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RoadBIKE
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Die Steifigkeiten im Vergleich

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Tretlagersteifigkeit

Alles im Lot bei den Steifigkeiten der Rahmen-Gabel-Sets. Die vielen herausragend steifen Tretlager jenseits der 100 N/mm und sehr stabile Lenkköpfe über 90 Nm/° untermauern das hohe Niveau im Alu-Rahmenbau. Die Technik ist einfach ausgereift. Hier muss sich kein noch so schwerer Fahrer jemals Sorgen über die Fahrstabilität machen.

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RoadBIKE
Einsteiger-Renner Tretlagersteifigkeits-Tabelle

Lenkkopfsteifigkeit

Lediglich Haibike und KTM liegen bei den Lenkkopfwerten leicht unter dem Mindestwert, den RoadBIKE als für jedes Fahrergewicht ausreichend fordert. Fahrer bis 75 Kilo spüren auch hier kaum einen Unterschied, für schwerere Fahrer bedeuten diese Werte kein Risiko, sondern nur weniger präzise Manöver.

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RoadBIKE
Einsteiger-Renner Lenkkopfsteifigkeits-Tabelle

Gabelsteifigkeit

Die zusätzliche Messung der Seitensteifigkeiten aller Gabeln gibt Aufschluss darüber, ob ein eventuell zu weicher Lenkkopf zulasten des vorderen Rahmendreiecks oder der Gabel geht. In diesem Testfeld gibt es kaum Probleme, und die überragenden Werte der Gabeln sprechen für sich.

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RoadBIKE
Einsteiger-Renner Gabelsteifigkeit

Laufradsteifigkeit

Angesichts der guten Rahmen und der hochwertigen Schaltgruppen mag man den Herstellern nachsehen, dass sie bei den Laufrädern fast alle den Rotstift ansetzen müssen. Aber gerade in Anbetracht der hohen Gewichte der günstigen Laufräder im Testfeld überraschen die vielfach schwachen Seitensteifigkeiten – und die sind oft ärgerlich für den Käufer.

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RoadBIKE
Einsteiger Renner Laufradsteifigkeit

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Diese Details fielen den Testern auf

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Stärken:

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Einsteiger-Renner Details

Ultegra-Gruppe: Shimanos neue Mittelklasse-Gruppe ist dem Auslaufmodell 105 um Längen voraus. Investieren Sie die 100 bis 200 Euro Mehrpreis – besser können Sie nicht in die Zukunft Ihres neuen Renners investieren.

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Carbonteile: Bei den meist harten Alu-Rahmen bringt eine Sattelstütze aus Carbon viel zusätzlichen Dämpfungskomfort. Carbonlenker können Sie in dieser Preisklasse nicht erwarten – wickeln Sie doppeltes Lenkerband.

RB 0610 Einsteiger Renner Details Lenker
Einsteiger-Renner Details

Ergo-Lenker: Carbon werden Sie in dieser Preisklasse kaum finden, wohl aber angenehm abgeflachte Oberlenker und ergonomisch geformte Bögen. Achten Sie auch auf den Drop, die Tiefe des Unterlenkerbogens.

Schwächen:

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Einsteiger-Renner Details

Schwere Reifen: Nicht jeder Hersteller montiert in dieser Preisklasse Top-Reifen. Die müssen auch gar nicht sein. Achten Sie aber darauf, dass unbedingt faltbare Reifen montiert sind. Drahtreifen bedeuten unnötigen Ballast.

RB 0610 Einsteiger Renner Details Kurbel
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Schwere Kurbeln: Die Hersteller müssen nicht zwingend die zur Gruppe passende Kurbel montieren.
Aber achten Sie darauf, dass kein billiges Modell mit Übergewicht zum Klotz am Bein wird.

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Schwache Bremsen: Achten Sie darauf, dass der Hersteller keine billigen Bremsen als Sparmaßnahme montiert hat – Shimanos 105-Niveau ist das Minimum!
Sonst leidet die Bremskraft deutlich.

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So testet RoadBIKE die Einsteiger-Rennräder

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RB Rennradtest Labor Haider Knall
Daniel Geiger
Ein RoadBIKE-Techniker misst am Prüfstand die Steifigkeiten der Rahmen.

Labortest: Im eige­­nen Prüflabor misst RoadBIKE die Steifig­keiten der Rahmen-Gabel-Sets und aller Laufräder nach Standards, die mit dem renommierten EFBe-Institut erarbeitet wurden. Zudem werden Komfort der Rahmen-Gabel-Sets sowie Rundlauf und Mittigkeit der Laufräder gemessen. Auch Gewichte, Geometriedaten und Ausstattungen stammen aus dem RoadBIKE-Labor, da Herstellerangaben nicht immer den tatsächlich­en Daten entsprechen. Alle Daten fließen in die Bewertungen ein.

Praxistest: Mindestens drei Testfahrer waren mit jedem Testrad auf einer festgelegten Strecke unterwegs, ohne dabei die Messwerte schon zu kennen. So können sie unvoreingenommen ihre Erfahrungen und Eindrücke sammeln und abgleichen, die 50 Prozent der Endnote ausmachen.

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Versand oder Fachhandel - wo kaufen?

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Fachhandel

Woran erkennt man einen guten Händler?
Ein Händler verdient in der 1000-Euro-Klasse nicht viel, das sei fairerweise vorab gesagt. Aber diese wichtigsten Fragen klärt er unbedingt ab, bevor er Ihnen ein Rad empfiehlt: Er will wissen, ob Sie schon einmal Rennrad gefahren sind und was Sie mit dem Rad vorhaben – wie viel und was Sie damit fahren möchten. Er ermittelt mindestens Ihre Körpergröße und Beinlänge, im Idealfall vermisst er Sie komplett. Haben Sie den Eindruck, oberflächlich abgefertigt zu werden, dann sind Sie beim falschen Händler.

Kann ich über den Preis verhandeln?
Die Margen sind in dieser Preisklasse, wie erwähnt, gering. Sie sollten nicht erwarten, dass Ihnen ein Händler hier groß entgegenkommen kann. Achten Sie lieber auf eine gute Beratung, die ist mehr Wert als ein paar Prozent vom Kaufpreis. Gewinnt der Händler Sie durch guten Service als Stammkunden, klappt’s je vielleicht beim nächsten Rad mit etwas Treue-Rabatt...

Versandhandel

Wie bestelle ich beim Versender?
Bloß keine Bestellung per Mausklick! Gute Versender bieten eine Telefonberatung an – nehmen Sie die ausführlich in Anspruch. Wie beim Fachhändler gilt hier: Werden nicht die wichtigsten Fragen gestellt (Ihre Körpermaße, Rennrad-Erfahrung und Ansprüche), dann lassen Sie die Finger von diesem Anbieter! Auch Ihre Fragen sollte die Telefonberatung zufriedenstellend beantworten – wenn Sie schon an der Beratung zweifeln, kaufen Sie lieber woanders Ihren Renner.

Wie lange muss ich auf mein Rennrad warten?
Fragen Sie vor der Bestellung die Lieferzeit für Ihr Modell in Ihrer Größe an und lassen sich diese schriftlich (per E-Mail) bestätigen. Zahlen Sie nicht im Voraus, sondern gegen Rechnung oder Bankabbuchung am Liefertermin.

Was tun, wenn mir das Rad nicht passt oder nicht gefällt?
Das Europäische Fernabsatzgesetz schreibt bei übers Internet oder per Telefon getätigten Einkäufen grundsätzlich ein 14-tägiges Rückgaberecht vor – die Artikel dürfen allerdings nicht benutzt sein! In der Wohnung Probe sitzen ist also erlaubt, eine Testfahrt nicht. Die 14 Tage Rückgaberecht gelten ab dem Tag, an dem das Produkt bei Ihnen eintrifft – erst dann wird der Kaufvertrag wirksam. Informieren Sie den Anbieter rechtzeitig schriftlich über eine Rückgabe.

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Fazit: Gute Rennräder für unter 1300 Euro

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