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Eigenschaften eines Race-Rennrads

Der Schwerpunkt liegt auf Leichtigkeit

Klassische Rennräder sind agil, leicht und vielseitig einsetzbar. Nicht so schnell wie ein Aero und nicht so bequem wie ein Touren-Rennrad, dafür in allen Preisklassen vertreten. RoadBIKE erklärt die spezifischen Merkmale dieser Velos.

Ein Leichtgewicht unter den Rennrädern: Das klassische Rennrad. Wendig und schnell, perfekt für Anstiege und Rennen. Dabei bietet das Bike eine komfortablere Sitzposition und ist nachgiebiger als ein Aero. Auch die Bremsen sind effektiver. Hinzu kommt eine breite Übersetzung und Spurtreue. Der Rahmen besteht aus schlanken, runden Rohrformen. Das Race-Rennrad punktet durch seine Vielseitigkeit.

Rahmen

Der Rahmen bei Race-Rennrädern kann aus Titan, Stahl, Aluminium oder Carbon sein. Das Verhältnis zwischen Rahmenhöhe und Rahmenlänge ist harmonisch. Dünne Rohrformen dominieren. Damit bleibt das Gewicht gering und der Rahmen nachgiebig.

Oberrohr

Bei klassischen Rennrädern hat das Oberrohr meist einen leichten Bogen. Das gewährleistet unter anderem die Nachgiebigkeit des Rahmens.

Steuerrohr

Das Steuerrohr ist eher länger als beim Aero-Rennrad. Der Fahrer sitzt sportlich, aber komfortabel. Mithilfe von Spacern ist die Lenkerposition an individuelle Vorlieben anpassbar.

Radstand

Üblich sind 990 mm, bei einer mittleren Rahmengröße. Das sichert die Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten und erhält gleichzeitig das präzise Handling.

Stack to Reach

Um Rahmengrößen miteinander zu vergleichen, gibt es den Quotient aus Stack to Reach. Stack steht für die normierte Höhe des Rahmens. Reach für die normierte Länge des Rennrads. Er liegt i.d.R. zwischen 1,35 und 1,65. Kleinere Werte bis 1,45 weisen auf eine sportlich gestreckte Sitzposition hin. Ab 1,55 sitzt der Fahrer entspannt aufrecht. Je größer der Wert, desto mehr Windwiderstand durch die Sitzposition des Fahrers.

Lenkwinkel

Bei Race-Rennrädern ist ein Lenkwinkel von 73 Grad üblich. Um die 1,5 Grad plus oder minus kann er bei sehr kleinen und großen Rahmen schwanken.

Sitzwinkel

Ein Sitzwinkel von rund 73,5 Grad ist für ein klassisches Rennrad üblich. Dadurch sitzt der Fahrer zentral über dem Tretlager.

Laufräder

Race-Rennräder haben meist flache Felgen, um eine bessere Aerodynamik zu erreichen und damit Schnelligkeit.

Übersetzung

Die Vielseitigkeit von Race-Rennrädern trifft auch auf die Übersetzung zu. Für Rennfahrer ist ein eng gestuftes Ritzelpaket empfehlenswert. Für Bergsteiger gilt das Gegenteil.

Bremsen

Race-Rennräder haben meist noch klassische Felgenbremsen. Die sind in der Regel leichter als Scheibenbremsen, dafür weniger kraftvoll.

Preisklasse

Bei etwa 800 € beginnen die Beträge für Race-Rennräder. Ab 1.600 € fängt die Mittelklasse an. Für Premiummodelle ist der Preis nach oben hin offen.

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