Bjoern Haenssler
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Einzeltest: – CANNONDALE Caad 13

CANNONDALE Caad 13 (Modelljahr 2020) im Test

Nicht weniger als das schnellste und ausgewogenste Alu-Rennrad „auf diesem Planeten“ soll Cannondales Caad 13 sein. Schon seit Jahren steht der Name Caad für die Speerspitze im Aluminium-Rahmenbau.

Bewertung:

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Testurteil: Sehr gut (84 Punkte)

Was uns gefällt:

 sehr ausgewogenes und präzises Handling

 sehr guter Komfort am Heck

 verbesserte Aerodynamik

 vielseitig dank großer Reifenfreiheit

Nicht weniger als das schnellste und ausgewogenste Alu-Rennrad „auf diesem Planeten“ soll Cannondales Caad 13 sein. Schon seit Jahren steht der Name Caad für die Speerspitze im Aluminium-Rahmenbau. Jetzt haben die Amerikaner noch einmal nachgelegt und das Caad vor allem aerodynamisch weiter verbessert – allerdings etwas auf Kosten des Gewichts. So wiegt der Rahmen des neuen Caad 13 rund 80 Gramm mehr als das Vorgängermodell Caad 12. „Das Caad bleibt leicht, wird aber viel, viel schneller“, verspricht Cannondale.

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Optisch fallen vor allem die tiefer angesetzten Sitzstreben auf, die es der Sattelstütze erlauben, stärker zu flexen – für mehr Fahrkomfort im Sattel. Und in der Tat bietet das Caad 13 sehr guten Federungskomfort, deutlich besser noch als beim Vorgänger, wie der Blick in die ROADBIKE-Datenbank zeigt (223 N/mm zu 380 N/mm beim Caad 12). Auch über gröberen Asphalt gleitet es hinweg und filtert Unebenheiten effektiv.

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Die Sitzstreben beim Caad 13 sind tiefer angesetzt – für spürbar besseren Federungskomfort im Sattel.

Dazu tragen auch die auf dem Testrad montierten, von der Serie abweichenden 28er-Reifen bei, die allerdings etwas schmaler bauen. Noch breiter wäre kein Problem, der Rahmen soll laut Cannondale auch 30er- Pneus aufnehmen können. Das macht das Caad 13 noch vielseitiger.

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Cannondale verbaut auch am Caad 13 die hauseigene, sehr hochwertige Hollowgram-Kurbel, hier mit 52/36.

Auf der Straße gefällt das sehr sichere Handling, schnelle Abfahrten meistert das Caad 13 wie auf Schienen und lenkt dank steifem Lenkkopf auch bei hohem Tempo präzise ein. Das neue Caad 13 gibt es sowohl als Disc- wie auch als Felgenbrems-Version, beide jeweils mit Shimanos 105- oder Ultegra-Gruppe. Den preislichen Einstieg markiert das Rad mit Felgenbremse und 105 für 1799 Euro. Das Disc- Rad gibt es wahlweise auch in einer Variante für Frauen.

Sitzposition: gute Mischung aus sportlich und komfortabel

Charakter: gute Mischung aus laufruhig und wendig

Fazit

Ein klein bisschen schwerer, dafür aerodynamischer – das neue CAAD13 bleibt der Modellreihe als rennorientierter Alleskönner treu. Mit genug Komfort für schlechten Asphalt und ordentlich Steifigkeit für schnelle Antritte ist das Alu-Rennrad von Cannondale immer noch eine prima Wahl für alle, die ein sportliches Rennrad zum fairen Preis suchen.

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