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14 Carbon-Rennräder im RoadBIKE-Test

Bestseller-Bikes um 2300 Euro

Der aktuelle RoadBIKE-Test zeigt: Die Bestseller-Bikes des Jahres 2010 versprechen Rennradspaß ohne Ende.

"Mein nächstes Rennrad ist aus Carbon." Das sagen über 50 Prozent der Teilnehmer an der RoadBIKE-Leser-Befragung – Tendenz steigend. Doch wer denkt, dass hier nur Zahnärzte und Apotheker befragt wurden, irrt. Der Grund für den gewaltigen Carbon-Boom: Aus dem extrem teuren Spaß Carbon ist mittlerweile ein einigermaßen bezahlbares Vergnügen geworden. "Hier geht richtig was", sagen die Rennrad-Hersteller und meinen die Verkaufszahlen in der Bestseller-Klasse um 2300 Euro.

Wie viel Rad man dabei für sein Geld bekommt und wie dies ausgestattet ist, ist von Hersteller zu Hersteller jedoch sehr verschieden. Sicher ist eigentlich nur eines: das Rahmenmaterial. Wer bereit ist, rund 2300 Euro für ein Rad auszugeben, sollte sich die Gewichts-, Steifigkeits- und Komfortvorteile, die gute Carbonrahmen gegenüber Alu-Konstruk­tionen haben, nicht entgehen lassen.

Technik, die begeistert

Um herauszufinden, wer die besten Rennräder anbietet, hat RoadBIKE zahlreiche Hersteller zum Test gebeten. 14 sind der Einladung gefolgt und haben Räder zwischen rund 2200 und 2400 Euro geschickt.

Dass einige übliche "Verdächtige" nicht dabei sind, liegt entweder daran, dass sie kein Modell anbieten, das preislich ins Testfeld passt (z. B. Canyon), oder sie wollten sich nicht dem Vergleich in der hart umkämpften Preis-Leistungs-Klasse stellen (z.B. Trek und Specialized).

Angesichts dessen, was schließlich im Testkeller ankam, gab es ein anerkennendes Nicken von RoadBIKE-Mechaniker Haider Knall. Eigenständige Rohr- und Rahmenformen, perfekt aufeinander abgestimmte Rahmen und Gabeln, moderne Press-Fit-Lösungen, bei denen das Tretlager wunderschön in den Rahmen integriert ist, und innenverlegte Züge: Hier zeigt sich, dass zahlreiche Details, die es bislang nur in der Unbezahlbar-Klasse gab, mittlerweile auch im Bestseller-Bereich angekommen sind. Eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Rennräder der Bestseller-Klasse - Auf diese Details sollten Sie beim Kauf achten

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7,5 Kilo wiegen die Carbon-Renner im Schnitt

14 Carbon-Rennräder um 2300 Euro im Test

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Auch die Gewichte der Rahmen-Kits können sich größtenteils sehen lassen, was im Test eine große Rolle spielt. Denn niedriges Gewicht ist eines der Hauptargumente für den Werkstoff Carbon.

Im Schnitt wiegen die Rahmen 1100 Gramm – die drei Besten bringen sogar nur rund 1000 Gramm auf die Waage. Selbst High-End-Rahmen wiegen nicht viel weniger. Hinzu kommen im Schnitt gut 400 Gramm für die Gabel, sechs Modelle bleiben noch darunter. Auf einer solchen Basis ließen sich Räder bauen, die unter sieben Kilo blieben, doch der angestrebte Preispunkt, und damit das Budget für die Ausstattung, limitiert den Leichtbau.

Im Schnitt wiegen die Räder in diesem Test 7,5 Kilo, fünf Modelle bleiben aber zum Teil deutlich darunter (Poison, Radon, Scott, Red Bull und Trenga DE). Doch selbst die schwersten Räder in diesem Vergleich wiegen bis auf eine Ausnahme (Bianchi) weniger als acht Kilo.

Eine tolle Entwicklung, hatte doch im Test des vergangenen Jahres noch fast die Hälfte der Modelle eine Acht vor dem Komma. Um es also klar zu sagen: Wirklich schwere Räder gibt es in dieser Konkurrenz nicht. Doch da RoadBIKE immer innerhalb des jeweiligen Testfelds vergleicht, wird das gesamte Notenspektrum auf alle Räder verteilt. So liegt knapp ein Kilo zwischen einem "Überragend" und einem "Schwach" in der Gesamtgewichtswertung.

Diese Art der Bewertung hat den Vorteil, dass sich die Testkandidaten nicht mit etwas messen müssen, was theoretisch für viel mehr Geld möglich wäre, sondern mit der direkten Konkurrenz im Test. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Werte für ­diese Preisklasse überragend, sehr gut, gut, befriedigend oder eben schwach sind. Auf welcher Höhe die Messlatte liegt, entscheidet immer das beste Rad im Test.

Rahmen oder Ausstattung?

Wie schwer ein Rennrad ist, hängt neben dem Rahmen-Kit auch von der Ausstattung ab, und hier ergeben sich interessante Mischungen. Um ein Rad konkurrenzfähig leicht bauen zu können und gleichzeitig den Verkaufspreis unter 2400 Euro zu halten, müssen sich die Produktmanager für einen Weg entscheiden.

Entweder sie setzen auf einen sehr hochwertigen, leichten aber dafür auch teuren Rahmen und montieren günstige Anbauteile, oder sie sparen beim Rahmen-Kit und investieren dafür in eine leichte und edle Ausstattung.

Auf die Schaltkomponenten hat dies interessanterweise nur in Extremfällen eine Auswirkung. Zehn Hersteller montieren Shimanos Ultegra (acht komplett und zwei als Mix mit anderen Kurbeln) und einer die komplette Sram Force, welche auf gleichem Niveau liegt.

Ausreißer nach oben ist das Poison mit Sram-Red-Ausstattung, nach unten sind es Scott und Simplon, die mit der Sram Rival und der Shimano 105 Gruppen an ihre sehr hochwertigen Rahmen montieren, die unter dem Preisklassen-Standard liegen.

Eine weite Spanne gibt es auch bei den Laufrädern. Sie reicht von einfachen Einsteigermodellen wie Fulcrum Racing 7, Mavic Aksium und DT Swiss R 1900 bis zu Mavics noblen R-Sys-Laufrädern mit Carbonspeichen am super ausgestatteten Red Bull. Bei den übrigen Anbauteilen wie Lenker, Vorbauten und Sattelstützen geht es von günstigen Eigenmarken-Teilen der Radhersteller bis zu High-End-Produkten von Syntace wie am Cube, Simplon und Trenga DE.

Rennräder der Bestseller-Klasse - Auf diese Details sollten Sie beim Kauf achten

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Versender-Räder bei der Ausstattung im Vorteil

Den dritten Weg, einen teuren Rahmen mit High-End-Teilen zu bestücken, können sich nur die Versandhandelsmarken leisten (Poison, Radon, Red Bull und Trenga DE). Sie haben keine Händler­marge, die es beim Gestalten des Verkaufspreises zu berücksichtigen gilt.

So bleibt auch nach der Investition in einen teuren Rahmen noch genug Budget für eine Top-Ausstattung übrig. Doch als Kunde sollte man sich gut überlegen, ob man sich der Versuchung Versender hingeben sollte und so auf den Service des Radhändlers um die Ecke und vor allem die extrem wichtige Probefahrt verzichtet.

Wie sich ein Rad fährt, ist auch in Hinblick auf den Test extrem wichtig. Das Fahrverhalten hat einen ebenso großen Anteil an der Bewertung wie alle Labormessungen zusammen. Deshalb wird im Rahmen eines RoadBIKE-Tests jedes Rad von mindestens drei Testern gefahren, die unabhängig und ohne Kenntnis der Laborwerte das Fahrverhalten und den Komfort bewerten.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die meist notierten Noten für Vortrieb, Kletter- und Abfahrtsverhalten waren "überragend" und "sehr gut". Toll, zu welchen Leistungen diese relativ günstigen Rädern in der Lage sind.

Dank der durchweg steifen bis sehr steifen Tretlager wird bei fast allen Rädern die Kraft vorbildlich auf die Straße gebracht. Gab es beim Vortrieb leichte Abstriche, lag dies meist an den schweren Laufrädern der Kandidaten (siehe Einzeltests).

Vereinzelte Schwächen im Bergab-Verhalten sind hingegen in den Rahmen der betroffenen Räder zu suchen. Drei Kandidaten (Bianchi, Poison und Stevens) liegen bei der Lenkkopfsteifigkeit unter dem von RoadBIKE festgelegten Mindestwert von 70 Nm/°, den ein Rahmen mindestens erreichen sollte, damit das Rad auch Radsportlern mit mehr als 80 Kilo Körpergewicht genug Fahrstabilität bietet.

Charakterfrage

Positiv fiel den Testern auf, dass fast alle Räder im Test entweder mit einem klaren Konzept oder mit einer ausgewogenen Mischung antraten. "Unentschlossene" gab es kaum.
So präsentierten sich das Centurion und das Scott als ausgesprochen angenehm zu fahrende Touren- und Marathonrenner, etwas sportlicher sind etwa das Radon und das Trenga DE, und als spritzige Sportgeräte empfahlen sich Cube und Red Bull.

Licht und Schatten gab es hingegen beim Thema Komfort, den RoadBIKE am Heck und an der Front misst. Anhand dieser Messungen kann eine Aussage darüber getroffen werden, wie stark das Set aus Rahmen, Gabel und Sattelstütze vertikal nachgibt und dadurch Stöße abfedert.

Hier scheinen die Entwicklungen aus dem High-End-Bereich – wo in vergangenen Tests die Mehrzahl der Sets ausreichend komfortabel waren – noch nicht auf die günstigeren Rahmen übertragen worden zu sein. Nur drei Sets erreichen in beiden Messungen den grünen Bereich. Dass sich jedoch auch ein mäßiger Laborwert auf der Straße gut anfühlen kann, zeigt sich beim Radon. Wie das geht? Mit einem breiten 25er-Reifen.

Rennräder der Bestseller-Klasse - Auf diese Details sollten Sie beim Kauf achten

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So testet RoadBIKE jedes Rad

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Labortest: Im eigenen Prüflabor misst RoadBIKE die Steifig­keiten der Rahmen-Gabel-Sets und aller Laufräder nach Standards, die mit dem EFBe-Institut erarbeitet wurden. Zudem wird der Komfort der Rahmen-Gabel-Sets sowie Rundlauf und Mittigkeit der Laufräder gemessen.
Auch alle Gewichte, Geometriedaten und Ausstattungen stammen aus dem RoadBIKE-Prüflabor, da Herstellerangaben nicht immer
den tatsächlich­en Daten entsprechen. All diese Messdaten fließen in die Testbewertungen ein.

RB Rennradtest Labor Haider Knall
Daniel Geiger
Messung der Tretlagersteifigkeit auf dem RoadBIKE-Prüfstand.

Praxistest: Mindestens drei Testfahrer waren mit jedem Testrad auf einer festgelegten Strecke unterwegs, ohne dabei die Messwerte schon zu kennen. So können sie unvoreingenommen ihre Erfahrungen und Eindrücke sammeln und abgleichen, die 50 Prozent der Endnote ausmachen.

Rennräder der Bestseller-Klasse - Auf diese Details sollten Sie beim Kauf achten

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Kommentar: Rennräder beim Versender kaufen?

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Wer möglichst viel Rennrad für sein Geld will – das zeigt besonders dieser
Test – kommt um den Kauf im Versandhandel nicht herum. Während
Fachhandelsmarken aus Kostengründen bei den Teilen Kompromisse machen müssen, können Versender ihren meist guten Rahmen zum gleichen Preis auch noch hochwertige Ausstattungspakete verpassen.

Doch bevor Sie nun schnell das Bestellformular ausfüllen, sollten Sie sich Folgendes fragen: Kenne ich meine Rahmengröße? Kann ich einschätzen, welche Vorbaulänge ich brauche? Weiß ich, wie viel Kröpfung die Sattelstütze verträgt, ohne dass sich die Sitzposition entscheidend verändert? Und weiß ich überhaupt, wie man die Sitzposition optimal einstellt?

Wenn Sie an einer oder gar mehreren Stellen mit "Nein" geantwortet haben, brauchen Sie Beratung. Die können Sie natürlich auch am Telefon bekommen, aber ob das zusammengestellte Rad dann auch Ihrem Fahrstil entspricht und Ihre Beweglichkeit für die gewählte Geometrie ausreicht, können Sie nur auf einer ausführlichen Probefahrt feststellen. Und die gibt es nur im Fachgeschäft.

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RoadBIKE-Messlabor: Die Gewichte der Testräder im Vergleich

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Mit einer Ausnahme bleiben beim Gesamtgewicht alle Räder unter acht Kilo. Wirklich schwere Räder gibt es in diesem Testfeld also nicht. Poison kommt sogar auf ein Gewicht von rund 6,9 Kilo. Ein Wert, der auch bei doppelt so teuren Rädern vollkommen in Ordnung wäre.

Das leichteste Rahmen-Gabel-Set kommt von Centurion, Schlusslicht in dieser Katagorie ist das Cube, in dem sowohl der schwerste Rahmen als auch die schwerste Gabel des Tests stecken. Die Leichtgewichte unter den Laufrädern sind die Mavic R-Sys im Red Bull.

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14 Carbon-Renner im RoadBIKE-Test

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Fazit: Red Bulls Carbon-Rad holt den Testsieg

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Bei diesen Rennrädern lohnt sich auch ein späteres Teile-Tuning. Da die Hersteller bei der Ausstattung hart kalkulieren müssen, um den Preis niedrig zu halten, haben die Versender einen Vorteil.

Der Testsieg geht klar an Red Bull. Kauftipps holen sich Centurion, Radon, Scott und Trenga DE.

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RoadBIKE-Messlabor: Die Steifigkeiten im Vergleich

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Steifigkeits-Check

Fast alles im grünen Bereich, kann man bei den Steifigkeiten feststellen. Auch Sprinter und schwere Fahrer brauchen sich bei diesen Tretlagersteifigkeiten keine Sorgen um ihren Antritt machen. Werte über 80 N/mm sind bereits für alle Fahrertypen ausreichend, und selbst das "weichste" Tretlager im Test übertrifft diese Grenze deutlich.

Cube und Red Bull erreichen mit ihren Rahmen echte Fabelwerte. Nicht ganz so überzeugend sind in diesem Test die Lenkkopfsteifigkeiten. Einige Kandidaten erreichen den grünen Bereich nur knapp, Bianchi, Poison und Stevens verfehlen ihn sogar.

Leichte Piloten mögen sich daran nicht stören, aber Fahrer mit mehr als 80 Kilo Gewicht wünschen sich auf schnellen Abfahrten mehr Fahrstabilität. Vorbildlich steif sind die Carbon-Rahmen von Cube, Focus und Red Bull.

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14 Carbon-Renner im RoadBIKE-Test

Gabel-Check

Zusätzlich zur Steifigkeit des Rahmen-Gabel-Sets misst RoadBIKE auch die Steifigkeit der Gabeln. Verfehlt ein Set den grünen Bereich, kann so der „Schuldige“ leicht ausgemacht werden. In diesem Test bedeutet dies Freispruch für die Gabel im Poison, die sogar zu den steifsten im Test gehört. Die Steifigkeiten bei Bianchi und Stevens sind gut, aber die niedrigsten im Test.

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14 Carbon-Renner im RoadBIKE-Test

Komfort-Check

Die vertikalen Nachgiebigkeiten am Heck und an der Front sagen aus, wie groß der Anteil des Rahmen-Gabel-Sets am Gesamtkomfort eines Rades ist. Nur bei Scott, Simplon und Stevens sind beide Werte im grünen Bereich. Doch dies ist nur ein Anhaltspunkt für den gefühlten Komfort, der durch breite Reifen und dicke Lenkerbänder deutlich verbessert werden kann.

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14 Carbon-Renner im RoadBIKE-Test

Laufrad-Check

Bei der Messung der Laufradsteifigkeiten gab es zwar keine bösen Überraschungen, doch bei zahlreichen Sätzen verfehlt jeweils eines der Laufräder den grünen Bereich leicht. Das ist noch nicht dramatisch, geht aber besser.
Mit satten Steifigkeiten konnten nur die Fulcrum-Laufräder im Bianchi und die DT-Swiss-Modelle im Focus überzeugen. Sie haben allerdings den Nachteil, dass sie auch die schwersten Sätze im Testfeld sind.

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