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Test: 10 Rennräder unter 2000 Euro (Modelljahr 2019)

10 Renner bis 2000 Euro stellen sich dem Vergleich

Rennräder der 2000-Euro-Klasse bieten viel fürs Geld – sind aber nicht frei von Kompromissen. Welcher Anbieter am härtesten kalkuliert und welcher das beste Gesamtpaket schnürt, klärt der große ROADBIKE-Vergleich.

Das Testfeld im Überblick

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Test: 10 Rennräder unter 2000 Euro
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Hersteller und Modell / Link zum Testbericht Preis Testurteil
BMC Teammachine ALR Disc One (2019) 1.999 Euro Gut (64 Punkte)
Cannondale CAAD12 Ultegra (2019) 1.999 Euro Sehr gut (81 Punkte)
Canyon Ultimate CF SL Disc 7.0 (Testsieger) (2019) 1.999 Euro Sehr gut (82 Punkte)
Cube Attain GTC SL Disc (2019) 1.999 Euro Sehr gut (76 Punkte)
Focus Izalco Race 9.8 (2019) 1.999 Euro Sehr gut (82 Punkte)
Giant Defy Advanced 2 Disc (2019) 1.899 Euro Gut (66 Punkte)
Rose Team GF Four (2019) 1.699 Euro Sehr gut (82 Punkte)
Scott Addict 10 (2019) 1.999 Euro Sehr gut (81 Punkte)
Stevens Izoard Pro (Testsieger) (2019) 1.999 Euro Sehr gut (84 Punkte)
Storck Aerfast Comp 105 (2019) 1.999 Euro Sehr gut (75 Punkte)

Welche Rennräder das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten?

Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Modelle, die maximal 2000 Euro kosten, sind auf jeden Fall verdammt nah dran. Und ganz ehrlich: Viel mehr braucht es definitiv nicht, um langfristig Spaß zu haben. Das zeigen die zehn vielseitigen Kandidaten im ROADBIKE-Test eindrucksvoll. Obwohl sie preislich extrem eng beieinanderliegen, gibt es im Detail durchaus Unterschiede, die gerade für Einsteiger Fragen aufwerfen. Da wäre zuallererst natürlich die Frage nach dem Rahmenmaterial: Carbon oder Alu? Direkt gefolgt von den Bremsen: Sind Felgenbremsen noch zeitgemäß, oder sollen es doch Scheibenbremsen sein? Sind diese Fragen geklärt, gilt es, bei der Ausstattung abzuwägen: Lohnt es sich beispielsweise, für etwas bessere und leichtere Laufräder an der Schaltgruppe zu sparen? Oder sind die Vorteile einer Shimano Ultegra gegenüber der 105 so deutlich, dass sich das Upgrade in jedem Fall lohnt?

Eines wird im Testfeld deutlich: Die 2000-Euro-Preisgrenze erfordert Kompromisse; an irgendeinem Punkt setzt jeder Hersteller den Rotstift an, um seine Räder zu diesem Preis verkaufen zu können. Für Käufer heißt das: genau abwägen, was einem persönlich wichtig ist und wo man zu Abstrichen bereit ist. Wer etwa beim Rahmen spart und auf Alu statt Carbon setzt, bekommt oftmals eine höherwertige Gruppenausstattung und / oder leichtere Laufräder. Gerade Letztere wirken sich im Fahrverhalten deutlich spürbarer aus als beispielsweise der Unterschied zwischen einer mechanischen Shimano 105 oder einer Ultegra. Andererseits kann es sinnvoll sein, auf Kosten der Laufräder in einen Carbon-Rahmen zu investieren, um später mit einem Tuning-Satz aufzurüsten. Knifflig ist auch die Entscheidung zwischen Felgen- und Scheibenbremse. In einem Punkt dagegen gibt es kein Vertun: Das Rad bzw. der Rahmen muss Ihnen von der Größe her passen! Keinesfalls sollten Sie sich verleiten lassen, ein Rad zu kaufen, das eigentlich zu groß oder zu klein ist – und sei es das größte Schnäppchen überhaupt. An einem solchen Renner werden Sie langfristig keine Freude haben. Machen Sie, wenn möglich, auch eine Probefahrt, dann spüren Sie schnell, ob das Rad passt und Sie sich im Sattel wohlfühlen.

Testfazit kompakt

Das perfekte Rennrad für 2000 Euro gibt es nicht, wohl aber viele sehr gute. Deshalb heißt es: Prioritäten setzen, um das am besten zu den eigenen Anforderungen passende Modell zu finden. Dabei helfen die Charakterisierungen in den Testbriefen. Ob mit Disc- oder Felgenbremsen, bleibt dabei eine Glaubensfrage, deshalb vergibt ROADBIKE auch zwei Testsieger-Logos: Bei den Disc-Modellen gewinnt Canyon, das Ultimate CF SL sammelt die meisten Punkte. Bei den Modellen mit Felgenbremsen liegt die Spitze sehr dicht beisammen, Focus, Rose, Scott und Stevens kämpfen verbissen um den Klassensieg. Am Ende sichert sich das leichte Stevens Izoard Pro knapp den Testsieg.

So testet ROADBIKE

Jedes Rad wird in Labor und Praxis getestet, die Ergebnisse werden in Relation zu den anderen Testrädern gesetzt und bewertet.

Der ROADBIKE-Teststandard

So testet ROADBIKE: Jedes Testrad wird nach festgelegtem Ablauf in Labor und Praxis getestet.

Daten und Messwerte (50 %): Steifigkeiten und Gewichte des Rahmen-Sets und der Laufräder sowie alle Ausstattungsdetails werden im ROADBIKE-Labor ermittelt und nach festgelegtem Punkteraster bewertet. Die Summe dieser Daten ergibt zu 50 % die Endnote.

Praxistests (50 %): Auf einer festgelegten Testrunde fahren mehrere Tester jedes Rad und bewerten dann die Fahreigenschaften im Detail, ohne die Messwerte der Räder zu kennen. Diese subjektiven Fahreindrücke werden dann mit den Messwerten aus dem ROADBIKE-Labor abgeglichen. Die Summe der Praxisbewertungen fließt mit 50 % in die Endnote ein.

Zu diesem Test: ROADBIKE hat Rennräder bis maximal 2000 Euro bei den Herstellern angefragt. Discoder Felgenbremse, Carbon- oder Alu-Rahmen – diese Entscheidung überließ ROADBIKE den Herstellern.

Den detaillierten Testablauf finden Sie im Internet unter www.roadbike.de/sotestetroadbike

Die Bewertung der Testräder im Detail

Aus umfangreichen Einzelwertungen in Labor und Praxis errechnet sich bei ROADBIKE die Endnote – hier die wichtigsten Wertungskategorien im Überblick.

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RoadBIKE
RoadBIKE Rennräder unter 2000 Euro im Test

Die Rennräder unter 2000 Euro im Test:

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Rennrad-Tests
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Rennrad-Tests
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Rennrad-Tests
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