Radträger-Test (mit ams) 08/2021 Rossen Gargolov
Radträger-Test (mit ams) 08/2021
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Radträger-Test (mit ams) 08/2021 20 Bilder

Sicherheit beim Transport: Fahrradträger im Test

Kupplungsträger für Rennräder im Test Sicherheit beim Transport: Fahrradträger im Test

Keine Reise ohne Fahrrad? ROADBIKE testet, welche Fahrradträger fürs Auto praktisch und – vor allem – sicher sind.

🏆 Der Testsieger von Uebler

  • Der Uebler I21 konnte sich den ROADBIKE-Testsieg sichern. Besonders das geringe Gewicht, die klasse Verarbeitung und das top Packmaß überzeugten auf ganzer Linie.
  • Wer auf nach der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Testfeld ist, wird beim Eufab Finch fündig. Mit einem Listenpreis von 420 Euro liegt er deutlich unter den teuersten Modellen im Test und erhält die Testnote GUT.

Im Schleudergang – sieben Kupplungsträger im Test

Wer sein Fahrrad mit dem Auto transportieren möchte, fährt mit einem Heckträger auf der Kupplung ideal. Wir zeigen, welche Modelle besten Halt bieten – unter allen Bedingungen.

Endlich Sommer, endlich wieder offene Grenzen, endlich Urlaub. Doch wohin mit den Rädern, wenn die Anfahrt in die Ferien mit dem Auto erfolgen soll oder muss? In den meisten Fällen landen Zweiräder mittlerweile im Windschatten des Pkws auf der Anhängerkupplung. Von allen Möglichkeiten ist dies die sicherste, energiesparendste und, besonders bei schweren E-Bikes, komfortabelste Möglichkeit des "Außentransports". Doch welcher Träger ist der beste? Muss es ein teures Modell sein? Was können Newcomer wie Yakima? Zusammen mit unseren Schwesterzeitschriften auto motor und sport und MOUNTAINBIKE haben wir sieben Träger von 350 (Fischer) bis 680 Euro (Atera) geprüft – Sicherheitstest mit Profi-Fahrern inklusive.

Unser Lastenheft für die Probanden: Platz für bis zu zwei (E-)MTBs, abklappbar für idealen Zugang zum Kofferraum, 60 Kilo Traglast – Träger also, die problemlos auch Rennräder aufnehmen, der Preis spielte bei der Auswahl keine Rolle. Die sieben Modelle fallen in der Baugröße sehr unterschiedlich aus. Thule, Atera und Hapro lassen sich im Gegensatz zu den Konkurrenten nicht zusammenfalten und nehmen bei Nichtgebrauch mehr Platz weg. Auch die Gewichtsunterschiede sind groß: Der leichteste Träger (Uebler) wiegt 13 Kilo, der schwerste (Thule) 18,7.

Ein Träger fällt durch

Egal, wie klein oder groß: Wichtig ist, dass die Räder sicher auf der Anhängerkupplung Halt finden – was leider nicht bei allen der Fall ist. Während bei den Klassikern von Uebler und Thule Räder aller Art sicher fixiert werden können, ist dies mit Mountainbikes beim Eufab wegen des schmalen U-Bügels eine fummelige bis unmögliche Aktion. Der Grund sind die modernen MTB-Geometrien mit stark abfallenden, teils organisch geformten Oberrohren. Das kann anders als bei meist klassisch gezeichneten Rennrädern zu Problemen führen. In den meisten Fällen lässt sich das jedoch mit Zubehör (siehe weiter unten) umschiffen, ist also nicht zwingend ein Ausschlusskriterium. Das gilt übrigens auch für die per se kritisch zu sehende Klemmung von Carbon-Rohren.

Und die Fahrsicherheit? Mit Ausnahme des Eufab – auf dem partout keine zwei E-MTBs Platz fanden – gingen wir vollbeladen mit einem BMW X5 auf der Bosch-Teststrecke in Boxberg ans Limit. Fünf von sieben Modellen erzielen befriedigende bis überragende Ergebnisse, wobei der Hapro wegen Schwächen beim Ausweichtest nur knapp um ein "Schwach" herumkam. Ein Totalausfall ist der günstige Träger von Fischer. Er hinterließ am Testwagen auch bleibenden Eindruck: Er schwang sich beim Slalom stark auf, schlug sogar an den Kotflügel an. Das bringt dem Fischer auch die Endnote "Schwach" ein, diesen Träger können wir trotz des zufriedenstellenden Handlings niemandem empfehlen. Das Testsiegersiegel bekommt indes der Uebler-Träger, knapp gefolgt vom Thule. Auch die Modelle von Atera und Yakima wissen meist zu überzeugen.

Die 7 Kupplungsträger

Atera Strada Evo 2

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Atera Strada Evo 2

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken und Schwächen:

 sichere Fahreigenschaften trotz leichter Schwächen beim Rütteltest

 sehr einfache Installation

 Reifenbreite eingeschränkt

 im Vergleich zu kurze Halteschlaufen

Im Detail:

Der teuerste Träger im Testfeld landet auf einem guten vierten Platz. Er bewies sich im Fahrtest als stabil und sicher, sitzt insgesamt fest auf der Kupplung, zeigte jedoch beim Rütteltest leichte Aufstellbewegungen. Abzüge handelt er sich beim Ladekonzept ein: Atera wirbt mit einem universellen Einsatz, sperrt jedoch als einziger Träger im Test Bikes mit Reifenbreiten jenseits der 2,4" mit der Werksausstattung aus. Erst mit Zubehör sollen dann auch breitere Reifen in die Schiene passen.

Testergebnis: Sehr gut

Eufab Finch

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Eufab Finch

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken und Schwächen:

 kompakte Größe, gut zu tragen

 gute Fahreigenschaften

 fummelige Einstellung der Kupplungsklemmung

 schmaler Haltebügel, eingeschränkte Reifenfreiheit und Eignung für zwei E-MTBs

Im Detail:

Mit 420 Euro Listenpreis ist der Eufab einer der günstigeren Träger im Test. Der niedrige Preis macht sich in der billigen Verarbeitung und im Konzept bemerkbar: Die Einstellung auf den Kupplungskopf ist fummelig, sitzt schlussendlich aber sicher auf dem Kopf. Das beschert dem Finch eine ordentliche Bewertung bei den Fahrversuchen, die bis auf leichte Aufstellbewegungen gut waren. Negativ fällt die Eignung für E-MTBs auf: Wegen des kurzen Haltebügels gibt es deutlich zu wenig Einstellfreiheit.

Testergebnis: Gut

Fischer Proline Evo

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Fischer Proline Evo

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken und Schwächen:

 breite, per Beiliegendem Zubehör erweiterbare Radschienen

 sehr flexibel Greifarme

 zu niedrige Klemmkraft am Kupplungskopf

 deutliche Bewegungen mit Schäden am Fahrzeug

Im Detail:

Für sehr günstige 350 Euro macht der Fischer zunächst einen guten Eindruck: Die flexiblen Greifarme greifen auch E-MTBs sicher, die Radschienen lassen sich dank mitgelieferter Erweiterungsstücke verlängern. Die Verarbeitung ist "okay". Den positiven Eindruck konnte der Fischer bei den Fahrversuchen nicht bestätigen: Bei allen Fahrversuchen sah man Bewegungen, beim Ausweichen verdrehte sich der Träger sogar und schlug ans Testauto an und hinterließ eine Macke. Daher die Abwertung auf die Note "Schwach".

Testergebnis: Schwach

Hapro Atlas Premium II

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Hapro Atlas Premium II
  • Preis: 399 Euro
  • Packmaß: 95 x 95 x 28 cm
  • Abmessungen: 70 x 109 x 86 cm
  • Eigengewicht: 18 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken und Schwächen:

 gut durchdachtes Beladungskonzept

 viel Platz für alle Rad-Typen

 Schwächen beim Halt auf dem Kupplungskopf

 wegen des mittigen Bügels eher sperrig zu verstauen

Im Detail:

Ist der eher sperrig verstaubare Träger erst einmal zusammengebaut, dann überzeugen breite, erweiterbare Schienen sowie flexible Greifarme. Anders als bei der Konkurrenz verschraubt man die Bikes mit einem mittig platzierten Bügel, das schafft massig Platz für alle Bike-Typen. Der gute Eindruck hielt jedoch nur bis zu den Fahrversuchen: Bei den Ausweichtests zog es den Träger deutlich zu stark zu beiden Seiten. Die Rüttelstrecke und die Vollbremsung bestand er jedoch ohne negative Auffälligkeiten.

Testergebnis: Befriedigend

Thule VeloSpace XT 2

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Thule VeloSpace XT 2

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken & Schwächen:

 top Verarbeitung, top Handling

 passt für alle Rad-Typen

 hohes Gewicht, groß

 Montage zwar einfach, aufgrund der Größe aber eher ein Job für zwei Personen

Im Detail:

Knapp am Testsieg vorbei: Der große Thule ist logisch aufgebaut, findet jedoch besser zu zweit einen Platz auf der Kupplung und ist nur teils zusammenfaltbar. Typisch Thule ist die Beladung top gelöst, Bikes jeder Couleur stehen sicher auf dem Träger und lassen sich prima festmachen. Auch die Fahrversuche fielen entsprechend sehr gut aus, lediglich auf der Rüttelstrecke zeigte sich minimal mehr Bewegung als beim Uebler. Vollbremsung und Slalom beherrschte er aber sehr sicher – und bekommt daher noch knapp die Traumnote.

Testergebnis: Überragend

Uebler I21

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Uebler I21

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken & Schwächen:

 geringes Gewicht

 top Packmaß

 Abstand der Schienen zueinander könnte breiter sein

Im Detail:

Der teure Uebler überzeugt in allen Disziplinen. Dank der kompakten Größe und des geringen Gewichts ist die Installation auf der Kupplung auch für kleinere Personen kein Problem. Ebenfalls löblich: Die Greifarme lassen sich einhändig und ohne Werkzeug am breiten Bügel verstellen und sind prima zu bedienen. Auch die Fahrversuche überstand der Uebler mit Bravour und in Summe noch stabiler als der Thule. Minimaler Makel: Der Abstand zwischen den Schienen könnte – je nach Radtyp – etwas breiter sein.

Testergebnis: Überragend (ROADBIKE-Testsieger)

Yakima JustClick 2

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Yakima JustClick 2
  • Preis: 650 Euro
  • Packmaß: 130 x 70 x 78 cm
  • Abmessungen: 130 x 60 x 78 cm
  • Eigengewicht: 17,3 kg
  • max. Zuladung: 62,7 kg

Verarbeitung/Konzept:

Montage:

Qualität Montageanleitung:

Beladungsvorgang:

Fahrradbefestigung:

Diebstahlsicherung:

Heckklappenzugang:

Ausweichtest:

Rütteltest:

Vollbremsung:

Stärken & Schwächen:

 sehr einfaches, intuitives Handling

 gutes Platzangebot

 Schienen dürften gerne breiter ausfallen

 Aufstellbewegung beim Vollbremsungstest

Im Detail:

Solide und gut durchdacht: Der Yakima leistet sich beim Test wenig Schwächen. Die Montage auf der Kupplung funktioniert sehr einfach, die ausfahrbaren Schienen bieten auch zwei großen E-MTBs genügend Platz, könnten für dicke Pneus jedoch etwas breiter ausfallen. Beim Ausweichtest auf der Rüttelstrecke saß der Träger solide auf der Kupplung, nur bei der Vollbremsung konnte er mit etwas mehr Aufstellbewegung nicht voll überzeugen: Der Lenker legte sich leicht an die Heckscheibe an.

Testergebnis: Sehr gut

Die Träger im Detail

Der Teufel steckt wie so oft im Detail. Im Praxistest zeigten sich große Unterschiede bezüglich Handling sowie Rahmen- und Reifenfreiheit.

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Was gilt im Straßenverkehr?

Obacht bei der Urlaubsplanung außerhalb der heimischen Grenzen: Hier gelten teils unterschiedliche Vorschriften.

  • Deutschland: Ein drittes Nummernschild am Träger ist Pflicht, eine Abstempelung jedoch nicht erforderlich. Warntafel ist nicht vorgeschrieben. Eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit gibt es von Rechts wegen her nicht, die Hersteller empfehlen maximal 130 km/h. Räder dürfen seitlich max. 40 cm über die Schlussleuchten herausragen. Maximale Breite des Autos mit Ladung: 2,55 m.
  • Österreich: Eine Warntafel muss erst bei einem Überstand von einem Meter angebracht werden, die verlangte Tafel unterscheidet sich optisch von denen anderer EU-Länder. Im Camping-Zubehör gibt es zu diesem Zweck übrigens Wendetafeln.
  • Schweiz: Eine Warntafel muss ab einem Überhang von mehr als einem Meter verwendet werden. Die Ladung bei Wohnwagen und -mobilen darf seitlich nicht herausragen. Bei Pkws ist dies bis 20 cm pro Seite erlaubt.
  • Italien: Jede nach hinten herausragende Ladung muss mit einer reflektierenden, 50 x 50 cm großen Warntafel gekennzeichnet sein. Die Ladung darf 30 Prozent der Fahrzeuglänge nicht überschreiten. Zudem darf die Tafel nicht aus Kunststoff bestehen und muss bauartgeprüft sein. Die Tafel muss auch ohne Ladung auf dem Träger verwendet werden.
  • Frankreich: In Frankreich muss eine reflektierende Warntafel bei einer überstehenden Länge der Ladung ab einem Meter (maximal drei Meter) angebracht werden. Nachts muss der Träger jedoch mit einem roten, auf 150 Meter sichtbaren Licht ausgestattet sein.

Nützliches Zubehör

Eingespannt

Fahrradträgertest; Zubehör
Thule/Yakima
Thule Bike Frame Adapter & Yakima Tube Top

Wer den (Carbon-)Rahmen nicht klemmen kann oder mag, wird bei Thule und Yakima fündig: Der Adapter wird zwischen Lenkkopf und Sattelstütze geschraubt, dann der Greifarm daran befestigt. Thule Bike Frame Adapter, 32 Euro / Yakima Tube Top, 40 Euro

Schonend

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Thule Carbon Frame Protector

Mit diesem Adapter von Thule soll sich der Druck auf Carbon-Rahmen gleichmäßiger verteilen. Nicht mit allen Thule-Drehknöpfen kompatibel. Thule Carbon Frame Protector, 25 Euro

Alternativen zum Kupplungsträger

Insbesondere für Carbon-Rennr der gibt es für den Transport mit dem Auto durchaus praktische Alternativen: entweder auf dem Dach oder aber geschützt im Innenraum. ROADBIKE stellt die Varianten mit Vor- und Nachteilen vor.

Auf dem Dach: Mit speziellen Dachträgern wie dem neuen TopRide von Thule (219,95 Euro) wird das Rad schonend mit Gabel und Hinterrad fixiert – das Klemmen am Rahmen entfällt. Die Träger gibt es mit Adaptern sowohl für Steckachsen als auch für Schnellspanner, Gleiches gilt für die Laufradträger.

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Thule TopRide

 Platz im Innenraum bleibt frei

 schnelle Montage

 rahmenschonende Befestigung

 höherer Kraftstoffverbrauch

Im Innenraum: Wer seinen Renner nicht einfach nur in den Kofferraum legen will oder kann, für den bietet sich das System von BikeInside an: Wie bei einem Dachträger wird das Rad an den Gabel-Ausfallenden befestigt. Der eigentliche Querträger stützt sich an beiden Seiten des Innenraums ab.

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BikeInside System

 Rad im Innenraum gut geschützt

 schnelle Montage

 rahmenschonende Befestigung

 weniger Platz im Kofferraum

So haben wir getestet

Der aufwendige Test mit MOUNTAINBIKE und auto motor und sport brachte jede Schwäche der Kupplungsträger ans Licht.

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Einer für alle? Die sieben Träger mussten sich mit Rennrädern, MTBS und E-MTBs im Praxistest beweisen.

In Kooperation mit unserer Schwesterzeitschrift auto motor und sport haben wir die Kupplungsträger sowohl auf ihre Handhabung im Alltag als auch auf ihre Fahrsicherheit hin getestet. Beim Handlingtest mit diversen Rennrädern, MTBs und E-MTBs schauten wir uns die Kompatibilität der Träger mit den teils sehr unterschiedlichen Rahmenformen und Reifenbreiten genauer an. Auch die Handhabung allgemein sowie der Aufbau und der Diebstahlschutz flossen in die Note mit hinein. Den Fahrtest führten wir auf der Bosch-Teststrecke in Boxberg mit einem BMW X5 durch. Ein Slalomparcours sowie ein doppelter Spurwechsel simulierten dabei abruptes Ausweichen bei 60 km/h. Hinzu kamen eine Vollbremsung aus 100 km/h bis zum Stillstand und eine Fahrt über eine Rüttelstrecke, um die Stabilität bei einer Gefahrenbremsung sowie abseits geteerter Straßen zu testen. Diese Tests fuhren wir mit einer Beladung von 47,3 Kilo, beim Eufab konstruktionsbedingt jedoch nur mit 38 Kilo.

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Überwachung: Mit zwei Actioncams hielten wir die Bewegungen der Träger/Räder auch im Bild fest.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit bewerten wir die Fahrprüfungen am stärksten, ein Nichtbestehen in einer der Disziplinen führt sofort zu einer deutlichen Abwertung.

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