Red Bull Spect Flow Fahrradbrille Red Bull Spect

Im Test: Red Bull SPECT mit „Shock Absober“

Rennradbrille „Flow“ mit Wechselfilter

Der österreichische Energydrink-Hersteller Red Bull hat zusammen mit der Brillenmarke SPECT – ebenfalls aus Österreich – eine innovative Rennradbrille mit „Shock Absorber“ entwickelt.

Wir durften die flexible Rennradbrille Flow von Red Bull Spect testen und sind sehr begeistert.
Die Besonderheit: Der untere Rahmen und die Linse sind nicht fest verbunden, die Linse kann also Stöße absorbieren und soll damit weniger wackeln, daher „Shock Absorber.“ Das System nennt der Hersteller Floating Lens System. Der erste Kontakt mit der Brille war aber nicht gerade der Beste, da die freistehende Linse zunächst einen wackeligen und nicht stabilen ersten Eindruck macht. Das ist allerdings nur Gewohnheitssache, da sonst ein starrer Rahmen auf der Nase sitzt. Der Eindruck verflüchtigt sich schnell.

Das Gestell besteht aus thermoplastischem Kunstoff und soll äußerst flexibel und langlebig sein. Da kann nicht so schnell etwas passieren. Der erste Eindruck verflüchtigt sich schnell, wenn der erfahrene Rennradfahrer sie ersteinmal ausprobiert. Ein großer Vorteil der Brille: sie passt sich der Gesichtsform optimal an. Mit einer schief-sitzenden Brille ist also nicht zu rechnen.

Franjo Albert
ROADBIKE-Redakteur, Franjo Albert, ist glücklich mit dem anpassenden Gestellt. Die Nasenpads sitzen perfekt auf seiner Nase.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem klaren Filter noch eine photochromatische Scheibe, eine sogennante Chrom-X-Light-Linse, die sich den aktuellen Lichtverhältnissen anpassen soll. Des weiteren befindet sich ein Säckchen, in dem die Brille leicht verstaut werden kann und das ebenfalls als Brillenputztuch dienen soll. Im ROADBIKE-Test funkioniert das aber nicht sehr gut. Es bleiben noch Schlieren auf dem Glas. Empfehlenswert ist es ein eigenes Putztuch zu benutzen.

Für etwas Verwirrung kann die Namensgebung der Brille sorgen. Das Flow-Modell kommt in einer blau-roten Farbkombination, die Flow-Style heißt. Die von der ROADBIKE getesteten Version im schlichten Dunkelblau trägt allerdings den Namen Pace-Style.

Nach ROADBIKE-Erfahrung federt der flexible Rahmen mit freischwebender Linse Erschütterungen so gut ab, dass die Brille auf der Nase kaum spürbar ist. Auf der ROADBIKE-Waage wiegt das Gestellt samt Filter 28 g. Das ist in der Preiskategorie um die 150 Euro sehr gut und defintiv leicht. Durch den Rahmen soll auch der Luftstrom otimiert werden. Was für eine gute Belüftung spricht: Im Test haben sich die Gläser der Flow auch bei schlechten Wetterbedingungen, wie etwa Regen und Kälte, nicht einmal beschlagen – auch im Stand nicht. Lediglich einmal, als ROADBIKE-Redakteur, Franjo Albert, nach einer regnerischen Tour ins Haus gelaufen ist und sie etwa noch eine Minute im Warmen auf der Nase hatte, bildete sich ein kleiner Kondensfilm auf der Innenseite des klaren Filters.

Unser Fazit: Wer eine bequeme leichte Rennradbrille sucht, die bombenfest sitzt und sich auch noch der Nasenform anpassen kann, ist mit der Red Bull Spect Flow auf der sicheren Seite.

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